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Die meisten Frauen setzen alles daran, einen Mann zu ändern, und wenn sie ihn dann geändert haben, mögen sie ihn nicht mehr - Marlene Dietrich ( deutsch-amerikanische Schauspielerin ) |
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Co-Alkoholiker können Vater und Mutter, Ehefrauen und -männer, Geschwister und Freunde, Vorgesetzte und Arbeitskollegen , Therapeuten und Ärzte und sogar die eigenen Kindern sein. Sie sind Gehilfen, unwissentliche Verbündete des Abhängigen und doppelt Betroffene an Ihrer Krankheit. Sie tragen ungewollt Ihren Teil dazu bei, dass die Abhängigkeit sich verfestigt. Mitbetroffene sind natürlich vor allem Familienmitglieder bzw. Lebenspartner/-innen. |
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Schätzungsweise 8 Millionen Menschen in Deutschland leben in enger Gemeinschaft mit einem alkoholabhängigen Menschen. Der Co-Alkoholiker hat oft selber Schwierigkeiten mit sich selbst und braucht daher dringend Hilfe. Hilfe, sich aus der Co-Abhängigkeit zu lösen und ( wieder ) ein zufriedenes Leben führen zu können. Diese Hilfe auch für die Partner und Kinder von Abhängigen bieten die psychosozialen Beratungsstellen und Selbsthilfegruppen an. Das auch der Co-Alkoholiker Hilfe braucht, ist ihm meist ebenso wenig klar wie dem Abhängigen in Bezug auf seine Person. Der Co-Abhängige ist ebenfalls abhängig. Abhängig von seinen unten genannten Eigenheiten. |
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Er fürchtet,
- an Ansehen zu verlieren - oder den Partner zu verletzen und ihm zu schaden. Er hat das Gefühl, er darf damit nicht aufhören.
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Das Leben vieler Angehöriger ist durch die Alkoholabhängigkeit massiv beeinträchtigt und oftmals leiden sie über lange Zeit mehr unter der Krankheit als der / die Betroffene selbst. Zu den Sorgen um die Gesundheit, ja das Leben des / der Betroffenen, kommen Belastungen wie ständige Überforderung, z. B. in Kindererziehung und Haushalt, finanzielle Probleme, Vereinsamung und viel zu häufig die ( sexuelle ) Gewalttätigkeit männlicher Betroffener. Doch viele Angehörige schämen sich und verheimlichen Ihr Leid. Vor allem Frauen reiben sich manchmal über Jahrzehnte in dem Bemühen auf, den Schein nach außen hin zu wahren und ihrem Partner / ihrem Kind zu helfen. So sind sie am Ende völlig vom Verhalten Ihres Angehörigen abhängig - sie sind - Co-abhängig. Von Nervosität und Schlaflosigkeit über Magenerkrankungen, Migräne und Depressionen bis hin zur eigenen Abhängigkeit reichen die typischen Folgen. |
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Kinder aus Suchtbelasteten Familien entwickeln eigene Strategien, um ihrer Familie zu helfen. Ihre Vereinsamung und Überforderung ist enorm. Das Risiko, später einmal selbst von Suchtmitteln abhängig zu werden oder sich von einem suchtmittelabhängigen Menschen abhängig zu machen, ist für Kinder aus suchtbelasteten Familien hoch. Ca. 60 % der mit Alkoholkranken verheirateten Frauen haben einen suchtkranken Elternteil. |
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Verhaltensregeln für Co - Alkoholiker
- Lassen Sie sich nicht auf seine vorschnellen Versprechen ein, die er gar
nicht einhalten kann. - Nehmen Sie fachliche Hilfe in Anspruch |
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Der Co - Alkoholiker im Betrieb
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Co-Alkoholiker im Betrieb ist der Mitarbeiter, der es dem Alkoholiker ermöglicht, gegenüber den Vorgesetzten und anderen Mitarbeitern den Eindruck zu erwecken, seinen Dienstpflichten nachkommen zu können. Er handelt aus mangelnder Kenntnis um das Wesen der Alkoholabhängigkeit und in bester Absicht. Der Co-Alkoholiker ist bereit, die Folgen alkoholbedingten Fehlverhaltens von Kollegen, Untergebenen und Vorgesetzten zu beseitigen, Mitzutragen und zu decken. |
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Der Alkoholabhängige trinkt nicht, weil er im Betrieb oder zu Hause Probleme
hat, sondern er hat Probleme, weil er trinkt. Immer wieder gelingt es dem
Abhängigen, diese Binsenweisheit auf den Kopf zu stellen. |
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siehe auch:
- Die Co - Alkoholischen Phasen
- zum Fragebogen " Sind Sie Co - Alkoholiker "
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