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Man kann nicht allen helfen, sagt der Engherzige und hilft keinem. ( Marie von Ebner-Eschenbach ) |
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Selbsthilfegruppen spielen eine nicht zu unterschätzende
Rolle in der
Suchtarbeit. Hier haben Betroffene und
Angehörige
die Möglichkeit,
Rat, Hilfe und Austauschmöglichkeit mit anderen Personen, die das gleiche
Problem haben, zu finden. Eine große
Anzahl unentgeltlicher Helfer leistet hierbei eine bedeutende Arbeit die nicht
genug zu würdigen ist. |
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In den einzelnen Selbsthilfegruppen redet man sich in der Regel mit " Du " an. Hier kann der Akademiker neben dem einfachen Arbeiter sitzen, aber dies spielt keine Rolle, alle verbindet Ihre gemeinsame Erkrankung und Ihr Ziel, abstinent zu leben. Sollte es Ihre persönliche Situation zulassen, so nehmen Sie Ihren Lebenspartner mit zu den Gruppensitzungen, denn Ihr Partner hat genauso, wenn nicht noch mehr, unter Ihrer Krankheit gelitten. Auch der Partner braucht viel Zeit, das Gewesene zu verarbeiten und es tut Ihm / Ihr sicher auch gut, mit Leuten zu sprechen, die Gleiches erlebten. Hier sind vor allem Männer von alkoholkranken Frauen angesprochen, die die Frauen oft mit Ihrem Problem alleine lassen. |
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Ich weiß aus eigener
Erfahrung, dass es ein sehr schwerer Schritt ist,
zum ersten Mal eine Selbsthilfegruppe aufzusuchen. Man schämt sich, hat
Angst und Zweifel und weiß nicht, was einen erwartet. Aber Sie werden
überrascht sein, wie gut Sie sich fühlen, wenn Sie diese erste Hürde
genommen haben.
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Telefonseelsorge
evangelisch: (0800) 1 11 01 11
katholisch: (0800) 1 11 02 22
Seelsorge für Kinder und Jugendliche: (0800) 1 11 03 33
Regional - Raum Ulm / Neu-Ulm:
(ähnliche Einrichtungen finden sich auch in Ihrer Nähe)
siehe auch:
- psychosoziale Beratungsstellen
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