Um 7 Uhr 30 am nächsten Morgen,sitzt die gesamte Delegation aus Deutschland schon munter auf der Frühstücksterrasse.
Das Frühstücksbüffet beschränkt sich auf ein geringe Auswahl.Das Personal ist sehr unfreundlich,was sich den gesamten Urlaub nicht
mehr ändern wird.Schade!Lediglich die Super Lage der Terrasse stimmt uns milde.
Um 10 Uhr kommt Reiseleiterin Isolde von der West Indies Travel Ltd.
Sie erzählt uns während einer Stunde,was man auf Barbados machen sollte,und was nicht lohnenswert ist.Isolde bietet geführte Touren
an,die manche sofort buchen.Stiletto Katamaran Tour,Inselrundfahrt, U Boot Atlantis...usw.Sie sagt uns auch,wo man gut und günstig
essen kann.
Für Gerd und mich steht fest,das wir erst mal per Mietwagen die Insel selber erkunden.
Neben unserem Hotel ist praktischerweise eine Autovermietung.Stingray ´s Rentals.Wir hatten schon zuhause recherchiert,was die Preise
angeht.Alle recht ähnlich.Flyer im Hotel bestätigen das.
Wir entschieden uns für einen Daihatsu Mira mit AC/Automatic.8 Tage sollten uns bei Vollkasko mit 500 US Dollar Selbstbehalt 710
BBD kosten.(280 Euro).
Zuerst wollten wir die Südostküste erkunden.
Eine gute Strassenkarte gab uns die Autovermietung mit.
Erster Stop war an der Foul Bay.Die war auch noch recht einfach zu finden.
Eine wunderschöne lange ,weisssandige Bucht ,menschenleer,mit ein paar schattenspendenden Bäumen und vereinzelten Palmen im Hintergrund.
Leider war das Meer hier grade so unruhig,das Baden unmöglich war.Wir wollten aber ja ohnehin weiter.
Bei zwei Fischerbooten machten wir ein paar Fotos und zogen dann weiter.
An der Foul Bay gibt eine einfache Dusche im Freien am Parkplatz und ein WC Häuschen.Ansonsten ist sie recht verträumt und komischerweise
meist leer.
Rechts und links der Bucht hohe Felsen.
Nächster Stop war am Crane Beach Hotel.Den Pool des Hotels kennt jeder aus der "Raffaello" Werbung .Der Crane Beach gehört zu den
Top 10 Stränden der Welt.Crane Beach hat zwei Zugänge.Der erste führt durchs gleichnahmige Hotel.
Wir fuhren am Wachmann vorbei,der uns darauf hinwies,wenn wir ins Hotel wollten,auch etwas trinken zu müssen.Was wir gerne taten.Von
der Terrasse des Hotels ,das auf einem Felsen trohnt, hat man einen superschönen Blick von oben auf den Strand.Der schimmert tatsächlich
dort,wo er nass ist,leicht rosa.Wir bestellten uns einen Fruitpunsch.Von unserem Platz aus konnten wir zum berühmten Pool rübersehen.Reindurften wir leider nicht. (Privatsphäre der Gäste).-
Wer Sonntags in Crane kommt,kann für 70 BBD Lunch von Büffet haben.Super schön angerichtet.Von der Terrasse gibt es einen Zugang per
Holztreppe
an den Strand.Wer nicht durchs Hotel will,der fährt vom Süden kommend am Crane vorbei bis zum nächsten Kreisverkehr und biegt dannim Kreisel rechts ab.Crane Beach steht angeschrieben. Ist eine Seitenstrasse ,in der man parken kann.Der Weg führt über die Felsen
auf der gegenüberliegenden Seite des "Crane" an die Bucht.Bei Flut etwas rutschig!!
Allein des Ausblicks wegen vom Crane über die Klippen aufs Meer lohnt sich der Besuch im Hotel.Fruitpunch:lecker!!!
Der Strand selbst war uns zu vermüllt im hinteren Bereich,wo die Bäume anfangen.Für einen so berühmten Strand fanden wir das etwas
schade.Ausserdem war er so voll,das wir hier auch "nur" ein Fussbad nahmen.Das Meer hier war aber klasse.Flach gehts rein,die Wellenrollen schön aus.
Nach dem Crane führte uns die Südostküstentour weiter an die Bottom Bay.Dafür fährt man die Strasse von Crane aus weiter gen Osten.Immer
Richtung Sam Lords Castle.Dieses Hotel ist seit ??geraumer Zeit geschlossen,die dazugehörige Long Bay bzw. Sam Lords Castle Beach
war sicher mal ein schöner Strand. Als wir ihn entdeckten,war alles verfallen und ungepflegt. Keine Menschenseele ausser uns an dem
Beach,den man auch nicht einfach findet,weil der Zugang zum Strand (Treppe) langam eingewachsen von Pflanzen ist und die Treppe aus
Holz baufällig.Das Meer ist zum Schwimmen auch zu unruhig dort.Gruselig fanden wir die verlassene Hotelanlage,durch die wir spaziert
sind.
Wer nicht die Long Bay/Sam Lords Castle besuchen will,fährt nach dem Crane einfach die Hauptstrasse weiter.Der Schlenker zur Long
Bay lohnt nur für Abenteurer(grins).
Die Bottom Bay war unsere östlichste Station an diesem ersten Tag.
War sofort mein Lieblingsstrand.Man biegt beim Schild Bottom Bay rechts ab,dann gehts ca. 1 km Richtung Meer.Am Ende der Strasse ist
dann ein Parkplatz.Von da oben hat man einen Super Blick auf die Bucht.Tolle Perspektive von Felsplateau aus für Fotografen.!!
Viele hohe Kokospalmen am unglaublich türkisen Meer."Runter" zum Strand gehts per Treppe
.Ein Rasta vermietet Liegen und verkauft Kokoswasser.Oben am Parkplatz gibts Souvenirs(wenn der Verkäufer da ist).
Schwimmen nur bedingt möglich.Je nach Wellengang.Bei unserem Besuch zu hohe Wellen. Nach einer Fotosession machten wir uns auf den
Rückweg in den Süden.