Zurück in Oistins hielten wir bei Chefette,einem Fast Food Restaurant,von dem ich schon auf dem Internet gehört hatte.Drinnen war
es super kühl.Nach einem ganzen Tag im Auto waren wir nun doch ganz schön fertig. Der erste Tag,Zeitumstellung und vor allem die Hitze
hier....
Am schlimmsten machte uns die hohe Luftfeuchtigkeit zu schaffen. Wir wollten uns ursprünglich einen Moke mieten,waren aber nach den
ersten 7 Stunden Autofahrt froh,ein geschlossenes Gefährt mit A/C zu haben. Richtige Entscheidung!!.Da es auch fast jeden Tag ein
bis zweimal kurz schüttete,war der Daihatsu letztendlich die bessere Wahl gewesen.Ausserdem hatten wir immer unser Badeequipment im
Auto,das wäre im offenen Moke wohl nicht möglich gewesen.
Im Chefette bestellten wir Chicken Wings.Die sollen besser sein als im "Kentucky". Geschmäcker sind bekanntlich verschieden. Uns hat
es nicht geschmeckt. Die Pommes waren halb gar und die Wings fast kalt und "like" Gummi.Das ganze auch nicht billig.
Chefette haben wir nur noch einmal besucht in Holetown wegen der schönen Sitzplätze am Meer.Empfehlen können wir (subjektive Meinung)
die Honey Barbeque Wings bei Kentucky.Die waren super lecker. Und in Hastings isst man die am besten an den Aussenplätzen mit Blick
aufs türkise Meer.
Nachdem wir bei Chefette essen waren,wollten wir endlich ins Wasser.
Die Südostküste war zwar wunderschön aber nicht zum Baden geeignet.
Wir erkundeten die Südküste noch in die andere Richtung.Bei Hastings gibts die Rockley Beach.Dort war ein grosser Parkplatz .Da stoppten
wir gegen 17 Uhr.
Noch jede Menge Touristen und Einheimische tummelten sich am Strand.
Viele Imbissbuden und Souvenirläden gibts da auch.Wir suchten uns ein Plätzchen ganz am Ende der Bay und sprangen ins Wasser.
Leider sahen wir hier im Süden die Sonne nicht richtig untergehn.Gegen halb 7 verschwand sie hinter der nächsten Bucht.
Ins unserem Zimmer machten wir uns später noch eine mitgebrachte Linsensuppe warm und fielen totmüde ins Bett.
Nach einem ausgiebigen Frühstück am nächsten Morgen zogen wir wieder los.
Heute wollten wir die Westküste hochfahren und über die Ostseite wieder zurück in den Süden.In Richtung Brigdetown gings los. Da es
erst kurz nach neun war,kamen wir locker durch die City.Unser erster Halt war dann an der Sandy Lane Bay auf Höhe des gleichnahmigen
Hotels.In diesem Hotel steigen wohl die "besseren" Leute ab,erzählte mir der Marco Polo Reiseführer.Leider zogen heute ständig allemöglichen Regenfronten über Barbados.
Immer wieder schüttete es.
Am Sandy Bay war daher kaum ein Tourist.Wir spazierten ein wenig den Strand entlang und fuhren dann weiter nach Holetown. Dort stiegen
wir grade aus dem Auto und liefen zu Strand,das schüttete es wieder.Wir stellten uns schnell unter ein Zelt am Strand,kurz danach
kam
ein Rasta dazu,der da wohl wohnte.Er hatte Bettzeug dabei,das wohl bis eben am Strand lag und nun nicht nasswerden sollte.Wir unterhielten
uns kurz mit ihm(so wie mit fast allen Bajans von Barbados ,glaub ich)Woher,wie gefällt,kommste wieder??Gewinnen die deutschen den
World Cup??usw.
Sehr kontaktfreudig,diese Bajans. Manche gingen uns während unseres Urlaubs ganz schön auf den Nerv.
Im St. Laurence Gap zb. wurde man am abend ca. 20 mal wegen Taxi angesprochen.Gerd wurde sogar auf den öffentlichen Toiletten nachseiner Weltanschauung gefragt.Der machte irgendwann auf taub,was denen gar nicht gefiehl.
Wir fanden ,-es ist ein schmaler Grat zwischen Gastfreundlich und aufdringlich.Doch zurück zu Holetown.Das Örtchen war ganz niedlich.
Eine kleine Duty Free Shopping Mall hatte es auch,in der wir uns via Klimaanlage abkühlten .Im Chefette probierten wir heute die Burger..Weiter
gings dann nach Speightstown.Dort bummelten wir durch den Ort und wurden wieder vom Regen überrascht.
Bei Speightstown liegt die Schooner Bay.Die hatte ich auf einem Werbeplakat im Hotel gesehen. Sah toll aus. Wir also hin.Leider wirkte
die Bay im Regen nicht ganz so doll.Was ich ganz schlimm fand,wirklich jeder Beach war voller Müll.Ich hätte auf Barbados wenn ich
den Foto anders gehalten hätte,eine Umweltreportage machen können.Fassungslos bin ich noch heute,was ich da an Unrat und Müll der
"schönen" Insel Barbados sehen musste.Uns fiel auch auf,das die Bajans keinerlei Umweltbewusstsein an den Tag legen. die trinken ihr
Banks am Strand und lassen die leere Flasche grad liegen.Autos ,die nicht mehr fahren,bleiben dort stehen,wo sie den letzten "Schnaufer"getan hatten.
Wir als Urlauber trugen unserem Müll immer zu davor vorgesehenen Behältern und wurden von den Einheimischen vewundert angeschaut.Da
ist noch viel zu tun.,in Sachen Umweltschutz.
Durch die letzten Hurricans wurde die Westküste sehr mitgenommen,im wahrsten Sinne des Wortes.Daher waren hier die Strände sehr schmal
und bei Flut teilweise ganz überspült.
Nach Speightstown fuhren wir weiter die H1B in Richtung Archers Bay.
Ich hatte von der Bay im Internet gelesen,das sie sehr einsam und versteckt liegen soll.So einsam,das wir sie dann fast nicht gefunden
haben. Dafür kennen wir jetzt den Ort "Crab Hill" wie unsere Westentasche.
Dahinter geht eine kleine Strasse an die Bay. An dem Schild: Public acces to Beach sind wir fast vorbei gedüst,hatten es in letzter
Minute noch gesehen. Von da führt ca. 1 km der Weg über eine Wiese an den Parkplatz.
Rechts runter gehts zur Bay über einen Trampelpfad und dann die Felsen runter,die wie eine Treppe angeordnet sind.Ich hatte Flip Flops
an,es hatte eben noch geregnet und der Fels war rutschig. daher schaute sich Gerd die Bucht alleine an.Er fand sie ganz hübsch ,um
mal einsam/zweisam bei Sonne da zu liegen.Ich unterhielt mich derweil mit den einzigen beiden Menschen,die wir in der Gegend trafen.
Einem englischen Paar,die an der Bay wohl schnorcheln wollten,es aber liessen,weil die Frau ---Flip Flops anhatte und nicht runter
kam---Tztztztz.....Was haben wir gelacht! weiter