Fuerteventura & Lanzarote
2. - 8.Okt. 07
Im Oktober 2007 hatten wir unsere letzte Woche Urlaub zu verplanen. Normalerweise ist das die Zeit , in der wir immer auf Mallorca urlauben.Da wir aber im Sommer schon dort waren, entschieden wir uns für Fuerteventura. Warum Fuerte ? Erstens : wir kennen Teneriffa , die grüne , schöne. Zweitens : wir waren schon auf Gran Canaria , der lebhaften , bunten. Drittens ist uns Gomera zu " speziell" (und meistens auch immer etwas zu teuer) und die anderen sind uns zu klein....Lanzarote soll , wenn man Bekannten glauben schenken darf , nur wegen ihrer Feuerberge lohnenswert sein .Ansonsten wäre die Insel zu karg
und zu schwarz.Fuerte ??? Fuerte soll laut Reiseführer die Insel sein , auf die man entweder einmal und nie wieder geht , oder im Gegensatz dazu immer wieder kommt.Das wollten wir genauer wissen , deshalb flogen wir hin !!!
Gestartet sind wir mit TUI Fly vom Baden Airpark aus.Der Flug ab Stuttgart, was für uns etwas näher gewesen wäre,war von den Flugzeiten
ungünstiger und ausserdem etwas teurer.
Unser Auto stellten wir für 8 Tage im Parkhaus am Airpark für 35 Euro ab.
Somit war auch die Anfahrt geregelt. Der Flughafen, welchen wir noch nicht kannten , gefiel uns auf Anhieb. Keine Hektik , kein Stress. Klein und beschaulich.
Nach dem Einchecken setzten wir uns auf die Terrasse. So stressfrei begann noch kein Urlaub für uns. Bei einem Cappuccino schauten wir den abhebenden Flugzeugen zu , die vor uns an der Reihe waren. Dann wurde unser Flug aufgerufen und wir mussten das kurze Stück mit dem Bus zurücklegen. Um 13.50 Uhr hoben wir pünktlich nach Fuerteventura ab. Unter uns wurde der Rhein kleiner und kleiner....
Vier Stunden später landeten wir auf der Insel.
Die Sonne schien , die Landschaft war ....es fiel uns sofort auf...öde...
Unsere Unterkunft war im Norden der Insel. Ich hatte mich vorab via Internet erkundigt , wo es denn auf Fuerteventura landschaftlich schöner sein sollte. Überall wurde der Norden empfohlen. Die Deutschen Urlauber sind eher im Süden bei Jandia ( der Touristenhochburg ) zu finden. Doch uns gefällt ja grunsätzlich auf fast jeder Insel den Norden besser.
Also buchte ich Corralejo. Der Ort war , so beschreibt es der Reiseführer , vor einigen Jahrzehnten noch ein beschauliches Fischerdorf , was sich mittlerweile aber geändert hat.(Dazu später mehr )
Vom Flughafengebäude ,das im Moment eine Großbaustelle ist , mußten wir einen langen Fußmarsch mit unseren Koffern zu den Transferbussen zurücklegen.
Dort warteten wir dann über eine Stunde , bis endlich eine Maschine aus Düsseldorf landete und uns mit ein paar anderen Urlaubern ins 45 km entfernte Corralejo brachte.
Die Landschaft veränderte sich während unserer Fahrt nicht großartig. Ich hatte gehört , das es " besser " werde, wenn man in den Norden fährt , doch außer Vulkanbergen, Lava , Geröllfeldern und staubigen Buckelpisten gab es nicht viel zu sehen. Ab und zu tauchte rechts oder links der Hauptstrasse eine Abzweigung auf , die ins nirgendwo zu gehen schien.
Kurz vor Corralejo beginnt das 24 qkm große Dünengebiet EL Jable. Das war das Highlight unsere ersten Fahrt über die Insel.
Überall Sand und Dünenberge. Mittendurch geht die Straße. Das gefiel mir.
Im Hintergrund leuchtete das Meer in einem tiefen Blau in den Abendhimmel. Hinter den Dünen ging die Sonne unter.
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