Am nächsten Morgen packten wir erst mal unsere Koffer aus. Die Aussicht von den Zimmern war sehr schön. Überall Palmen , Bananen
,schwarze Lavaerde in die bunte Blumen gepflanzt waren.
Wir zogen uns an und machten uns wieder auf zum Speisesaal. Das man auch draußen sitzen konnte , fanden wir gut. Leider wurde an unserem
zweiten Tag der Außenbereich mit PVC Scheiben verhängt ,somit hatte sich unser luftiges Plätzchen " erledigt ", da wir keine Bierzelt
Atmoshpäre haben wollten.
Das Frühstück war dann wieder sehr reichhaltig. Geschmacklich eher im unteren Bereich angesiedelt. S C H A D E , ging es mir durch
den Kopf , das so eine schöne Anlage so eine mieserable Küche hat.
Der Knaller war das Personal. Wir kennen die Spanier ja grundsätzlich als mega unfreundlich. Aber die hier ??? Die waren die Krönung.
Beide Kaffeeautomaten waren um 9.30 Uhr kaputt. Da wurde nichts repariert. Da wurde nur kurz dumm geschaut und dann den kaffeedurstigen
Urlaubern in der Riesenschlange mitgeteilt , das nun Kaffee finito ist. Wahrscheinlich Pulver alle ( grins ).
Mein erster Urlaubstag begann also ohne Kaffee. Dafür gab es jeden Tag Pan Cakes mit Sirup im Show Cooking Bereich. Die waren Lecker
!!! Es gab grundsätzlich täglich das gleiche ( by the way ).
Die Show Cooking Dame / oder Herr mußten aber zusätzlich auch noch die Büffets versorgen d. h. Wurst , Cerealien und Co. auffüllen.
So kam es dann mal vor , das die lieben Gäste 15 Minuten warten mussten , bis wieder Show Cooking Time war.
Punkt 10 Uhr ging der Toaster aus (denke per Zeitschaltuhr). Damit wurde das Ende der Frühstückszeit eingeläutet. 10 Min. später wurde
einem dann das Geschirr entwendet.
Es hört sich jetzt , wenn ich darüber schreibe dramatisch an , mit den Tagen gewöhnt man sich aber daran , und muß ab und an ein
grinsen wegdrücken. Als Urlauber muß man halt schon "das beste draus machen " ...wenn man schon in die Sch... mit dem Hotel gegriffen
hat.
Außerdem ging am zweiten Tag ja der Kaffeeautomat wieder , da waren dann !!! beide !!! Saft - Automaten kaputt...tztztztz
( das sieht man übrigens daran , das ungefähr 20 Gläser mit Wasserbrühe daneben stehen.Und der 21. Engländer immer noch versucht
an O - Saft zu kommen ...
Nach dem Frühstück war uns klar , ein Auto muß her.Wir wollten hier nicht unseren Urlaub verbringen , so viel stand fest.
Also spazierten in den Ort. Wer sich auf den Kanaren ein Auto leiht , der sollte ganz genau nachfragen , was in der Versicherung alles
inclusive ist. Da gibt es himmelweite Unterschiede und so erklären sich auch die diversen hohen Preisdifferenzen.
Die erste Autoverleiherin wollte uns ein Auto mit Vollkasko anbieten. Erst nebenbei erwähnte sie die Selbstbeteiligung von 300 Euro.
Also nein , dann weiter.....
Beim zweiten Verleiher wurden wir fündig. Für die restlichen 7 Tage Urlaub bot sie uns einen VW Polo an , den wir am Ende unseres
Urlaubs sogar am Flughafen abstellen durften.In Anbetracht des Transfers bei der Ankunft fanden wir dies Idee gaaanz toll. Unabhängig
bis zum Abflug.Das ganze war dann für 160 Euro zu haben. Inclusive aller Versicherungen.Wir griffen sofort zu.
Es war 11 Uhr . Der Tag war noch jung.
Also fuhren wir zur Tankstelle nebenan und danach ins Oasis um unsere Badesachen zu holen. Dann fuhren wir los.
Zuerst fuhren wir von Corralejo an der Nordküste entlang in Richtung Westen. Es sollte hier eine Straße nach Cotillo geben. Doch die
endete im Sand und Geröll. Irgendwann kehrten wir um , da uns nur noch Jeeps begegneten die für diese Buckelpiste weitaus besser geignet
waren.Zwischendurch
halfen wir einem Pärchen beim Reifenwechseln. Die hatten schon Pech ...Wir wollten unser Glück nicht strapazieren und entschieden
uns wieder für geteerte Straßen.