Unsere zweite Tour führte uns ins Innere der Insel.
Am 3. Tag schien morgens schon wieder die Sonne vom wolkenlosen Himmel,nebenbei bemerkt..es war umso schöner,da wir wussten,das es
in Deutschland grade tiefster Winter war...
Nach dem Frühstück im Mirador´schen Wintergarten starteten wir also in Richtung Roque Nublo.
Im Reiseführer stand,das es der zweithöchste Berg auf der Insel war und er schöne Ausblicke über die selbe bot,wenn es "oben" denn
klar ist.
Die Strassen wurden Richtung Berge immer schlechter,bald war es nur noch eine bessere Schotterpiste.
In den Papieren der Autovermietung stand,das man nicht auf unbefestigten Strassen ohne Fahrbahnbelag fahren dürfe.
Was aber,wenn mitten auf der Strasse der Belag einfach aufhört??
Umdrehen??
Nein,"kamikaze-like" wie all die anderen,die vor und nach uns fahren,und nur durch einen Nebel aus Staub zu sehen sind,weiterfahren.
Am Ende der Strasse dann ,mitten auf den Bergen,mit traumhafter Fernsicht ,nebenbei bemerkt,steht da ein Eiswagen.Quasi am Ende derWelt.
Am Ende des Tages betrachtet,fand ich,die Tour war ein riesen Abenteuer,aber da oben ,mit dem Corsa in den Haarnadelkurven,und ständig den
Abgrund vor Augen,war mir mulmig.
Mein Gerd natürlich fand die Fahrt klasse!!
So plötzlich,wie die Strasse der Fahrbahnbelag verließ,so tauchte er auf einmal wieder auf.
Die Landschaft wechselte ständig.
Mal ödes Bergland,dann wieder kleine Dörfer mit Mandelbäumen die blühten,dazwischen.
Mal Palmen bewachsene Hänge,dann wieder Tannen,fast wie in Kentucky,sagten wir...
Die Vielfältigkeit der Insel fasznierte uns.
Dann der Parkplatz zum Weg auf den Roque Nublo.
1 Stunde leichter Fussmarsch stand im Führer.
Es waren dann natürlich mehr...wir genossen die Aussicht oben auf den Teide von Teneriffa,der im Dunst vor uns lag.
Strahlend blauer Himmel über uns.
Am Parkplatz steht ein Einheimischer mit seinem Bus und verkauft: Brot ,Oliven,Käse und mehr.
Wir lassen uns ein Käsebrot zur Stärkung richten.
Auf der anderen Seite des Berges geht es wieder in Richtung Westküste.
Die Fahrt geht dann durch Fataga Tal.