Es war unser erster Flug in so einer kleinen Propellermaschine und es war klasse. Wir hatten schönes Wetter , der Himmel war blau
und wir konnten Grenada von oben geniessen. Die bösen Gedanken an den gestrigen Abend ....wir verdrängten sie...
Der Flug dauerte 20 Minuten. Als wir in Carriacou die Landebahn betraten wollte Gerd ein paar Fotos schiessen. Leider wurde es uns
sofort verboten. Gerd hat dann unsere Maschine von Toilettenfenster in der Ankunftshalle heimlich fotografiert . Keine 10 Minuten
nach der Landung startete sie bereits wieder.
Draußen wartete Brian ,unser Skipper. Ich kannte ihn von Fotos , die mir ein Internetbekannter per Email geschickt hatte. Von ihnen
hatten wir den Tipp mit der "Cinderella" ,unserem Boot. Brian war barfuß. Und wir sollten unsere Schuhe auch nicht mehr lange an den
Füßen tragen.
Er brachte uns und das Gepäck zu seinem Auto. Brian war sehr nett. Sogleich erzählte ich ihm von unserem Einbruch. Während der nächsten
3 Tage auf dem Boot haben wir drei immer wieder darüber gesprochen...Brian war sehr betrübt darüber. Er fand es traurig , das wir
nun ein düsteres Bild von Grenada behalten werden. Ihm war klar ,das das so war. Zuerst kamen wir nach Hillsborough, dem Zentrum
der Insel. Dort zeigte und Brian das Ades Dreams ,unser Hotel nach der Bootstour.
Gefiel uns. Lag mitten im Ort. Dann ging die Fahrt hinauf in den Nordwesten der Insel . Nach Windward. Dort wohnte Brian und dort
lag auch die Cinderella vor Anker.
Das Wetter war nicht mehr ganz so gut. Immer wieder zogen dicke Wolken über die Insel. Wir wurden von Brian am Anleger ausgeladen
und warteten dort. Brian parkte das Auto und kam dann mit seinem Dinghi zu uns . Wir packten die Koffer in das kleine Boot und fuhren
zur Cinderella.
An Deck mussten wir dann unsere Schuhe in einen Korb werfen. Die braucht ihr hier nicht,, meinte Brian. Wir verstauten die Koffer
unter Deck und setzten uns dann nach oben ans Steuerrad. Brian machte für uns Kaffee und schnitt Früchte auf. Wir frühstückten !!!
Nach dem Frühstück besprachen wir unter Deck die Route.
1 . Tag : Segeln nach Palm Island. Dort ankern , Landgang und Mittagessen an Bord. Danach weitersegeln zur Insel Mayreau . Dort Landgang
, Abendessen auf der Insel und Übernachtung an Bord.
2 . Tag : Segeln zu den Tobago Keys. Dinner am Abend auf dem Boot . Brian kocht für uns. Dort bleiben wir dann über Nacht.
3. Tag : Segeln über den Atlantik ,vorbei an der "Mini" Insel Mopion , auf der nur ein Sonnenschirm steht, zur Insel Pt. St. Vincent.
3 Stunden Landgang. Mittagessen an Bord. Rückfahrt über Pet. St. Martinique nach Carriacou.
Nachdem wir also die Route besprochen hatten,lichteten wir den Anker und segelten los. Nach ca. 2 Stunden legten wir vor Palm Island
an.
Ein karibischer Traum: Palmenbewachsen und eingefaßt von fünf weißen Sandstränden und türkisblauem Meer. Das Hotel nimmt die gesamte,
über 50 Hektar große, private Insel ein und bietet perfektes karibisches Ambiente der Luxusklasse: All Inclusive auf exklusivste Art. Nur
37 Zimmer sind auf dem weitläufigen Gelände zwischen den Palmen verteilt. Von überall aus sind es nur ein paar Schritte zum Wasser.
Wir mussten an Land schwimmen. Brian kam nicht mit. Er schärfte uns noch ein ,das wir uns nur am Strand aufhalten sollen und nicht
in die Hotelanlage gehen dürfen. Na klar !!! Gerd nahm noch den wasserdichten Foto mit und wir sprangen von Bord.
In einer Stunde sollte es Mittagessen geben ,seit pünktlich Kinder .....