Grenada , St. Vincent & die
Wenn es ein Paradies auf Erden gibt , dann sind wir ihm hier schon ziemlich nahe......
Nein , dieser Spruch stammt nicht von mir , ....so endet ein Reisebericht im Fernsehen über die Grenadinen , der mal auf Terra Nova lief..
Wie fing alles an ?
Jeder Karibikurlaub wird bei uns schon von langer Hand geplant. Da geht nix mit " schnell mal auf die Antillen fliegen " , weil`s grad bei Condor günstig ist....Ist es ja eh nie dann , wenn wir nen Flug suchen. Hm....
Wer meine Reiseberichte verfolgt , weiß mittlerweile recht gut , wo es mir am besten gefällt.
Ja , richtig! Ich könnte stundenlang auf diesen fünf kleinen traumhaften Inseln herumstreunen, mit nichts als nur einem Bikini am Leib und der Taucherbrille am Handgelenk baumelnd. Wenn mir danach ist , springe ich ins unglaublich türkise Meer und beobachte , wie die bunten Fische durch die Korallen flitzen. Wenn ich mag , besuche ich einen riesigen Leguan auf Baradal , eine wilde Landschildkröte auf Jamesby oder ich beobachte Gerd dabei , wie er auf einer schiefen Kokospalme "post" , bevor sie am anderen Morgen waagerecht im Wasser liegt ....
Wenn ich Lust habe beobachte ich nach dem Frühstück an Bord eines Bootes die großen Schildkröten ,die ihre Bahnen durchs Wasser ziehen. Und dann lassen wir uns per Dinghi wieder irgendwo absetzen....auf eine unbewohnte Insel in der Tobago Keys.
Geflogen sind wir tatsächlich wieder mal mit der Condor. Vorteil: Direktflug Frankfurt/Grenada - Nachteil : Sardinenfeeling auf engstem Raum.
Gebucht haben wir den Flug schon im August letzten Jahres. Das war genau in der Zeit , in der ich wieder mal von den Grenadinen träumte, meinem Traumurlaub von 2007..Ich wusste mal wieder ganz genau , was ich wollte.
Erst ein paar Tage Strandurlaub zum einstimmen , dann wieder Segeln in den Grenadinen. Auf der Suche nach einem Arrangement stieß ich im Internet auf Karibikreisen.com.
Die bieten verschiedene individuelle Reisen in der Karibik an. Mit oder ohne Flüge, zu Land ,zu Wasser oder in der Luft.
Wir entschieden uns für folgende Tour:
4 Tage Grenada im Flamboyant Hotel am Grand Anse, 2 Tage Carriacou im Guest House Green Roof Inn , 4 Tage Katamaransegeln mit der Cleo`s Angel von Carriacou über Union Island , Mayreau , Tobago Keys nach Bequia ( größte Grenadineninsel) , 3 Tage Bequia im Friendship Bay Beach Resort und 2 Tage St. Vincent im Beachcombers Hotel an der Südküste der Insel.
Es war das erste Mal , das wir so eine Komplett Tour gebucht hatten und wir waren sehr gespannt , wie alles klappen würde. Ich freute mich schon darauf , mal nicht kochen zu müssen und in Hotels zu wohnen. Das war eine neue Erfahrung für uns in der Karibik.( Außer dem Barbados Tripp ins Butterfly Beach natürlich...)

Am 4. Februar 2009 gegen 4 Uhr morgens fuhren wir von Pforzheim nach Frankfurt.
Unser Auto wurde wieder in Frankfurt Niederrad im NH Hotel verstaut.Mit dem Shuttle zum Flughafen und dort erst mal FRÜÜHSTÜCK !!! Pünktlich um 9.30 Uhr hob unser Flieger in Richtung Grenada ab.
Eine halbe Stunde vor der Landung tauchte Barbados unter uns auf , danach überflogen wir weiträumig die Tobago Keys bevor wir gegen 14.30 Uhr in Grenada landeten.
Im Flughafengebäude wurden wir mit kühlen Getränken und Steelbandmusik begrüßt. So stellt man sich die Karibik vor , ja !!!
Das Einreisen dauerte über eine Stunde . Außer uns war noch ein weiterer großer Flieger aus London gelandet und die Beamten schienen völlig überfordert . Wenigsten spielte die Band schöne karibische Rythmen , so war es für uns etwas erträglicher in dem völlig überhitzten Gebäude.
Als wir endlich unser Gepäck hatten und draußen ankamen , wartete da schon eine Dame von der Reiseleitung , die uns einem Taxifahrer übergab. Außerdem bekamen wir gleich zwei Fährtickets für die Osprey Fähre ausgehändigt , mit der wir am 8. Februar Grenada in Richtung Carriacou verlassen sollten. Der Fahrer brachte uns an den Grand Anse , den - wie es heißt , schönsten Strand Grenadas , zum Hotel Flamboyant. Wir kennen die Insel ja noch gut vom letztem Mal , als wir auf der anderen Seite der Bucht im Beach Inn wohnten ( und beklaut wurden ).
Das Flamboyant liegt ganz am südlichen Ende der Bucht , besteht aus mehreren Wohneinheiten , die sich den Berg "hinaufschlängeln". An der Straße gibt es ein Haupthaus mit der Rezeption. Gegenüber geht es durch einen wunderschön angelegten Garten zu den Beachside Terrassen , die Speisesaal und gleichzeitig sehr gutes Restaurant bilden. Ganz unten , am Strand befindet sich dann noch das " Owl". Die Beach & Sportsbar des Hotels. Und wie der Name Owl ( Eule) schon sagt : auch der Treffpunkt für Nachtschwärmer. Ganz schön anstrenged war es , die Koffer über eine steile Treppe in unser Appartment zu schleppen. Der Ausblick auf die Bucht versöhnte uns aber ganz schnell wieder mit der Anlage.
Nachdem wir uns der Reiseklamotten entledigt hatten , suchten wir uns im Koffer etwas luftiges aus und erkundeten erst mal die nähere Umgebung.
Zuerst genehmigten wir uns im Owl eine Begrüßungscoke , auf die uns das Flamboyant einlud.
Dann spazierten wir am Strand entlang zum Einkaufszentrum , übrigens keine 15 Minuten vom Hotel entfernt.
Die Lage des Hotels wird in manchen Reiseberichten gern als "zu weit weg vom Schuß" beschrieben. Fanden wir aber gar nicht. Man kommt sehr schnell zu Fuß in den Ort . Und Busse fahren ja auch alle Nase lang vorbei.
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