Anschließend sind wir , da es nur ein Katzenprung ist, zum Lake Antonie bei der Rumdestillerie gefahren. Das ist ein hübscher Kratersee in einem erloschenen Vulkan. Auf dem Weg dorthin kommt man am Pearls Airport vorbei , dem stillgelegten Flughafen . Bei der Schokoladenfabrik hier in der Gegend , die ein Deutscher betreibt , wollten wir ursprünglich auch vorbeischauen. Leider ist der Betrieb seit kurzem nicht mehr für Besichtigungen geöffnet. Der Besitzer wurde dadurch zu sehr im Arbeitsablauf gestört. Soll heißen : läuft sehr gut , die kleine Fabrik . Der Mann hat keine Zeit mehr für uns Touris.....
Hier oben im Norden , gibt es einen erwähnenswerten , sehr einsam gelegenen Strand . Es ist der nördlichste Punkt Grenadas , der Levera National Park. Hier findet man den 1 km langen , feinsandigen , weißen Levera Beach . Bei klarem Wetter sieht man die Inseln Sugar Loaf , Green Island und Sandy Island.
Vorsicht! Schwimmen geht nur im begrenzten Naturschwimmbecken an einer mit Fahnen eingezäunten Stelle. Ansonsten gefährliche Strömungen und riesige Brecher.
Wir hatten davon von der Reiseleiterin gehört , und sind ....ohne uns groß zu verfahren sofort dahin gekommen. Wers uns nachmachen will : Von Tivoli ( St. Patricks ) nach Mt. Rose , dann nach R. Salle . Von dort aus sich immer am Meer entlang orientieren , dann kommt man direkt hin. Auf dem Weg dorthin unbedingt bei der Conference Bay halt machen . Super Blick am rauhen Weststrand.
Conference Bay
Levera Beach - Naturbecken
Am Levera Beach legten wir ein Badestopp ein. Den Rückweg wollten wir die Westküste entlang fahren. Leider war , als wir wieder nach Grenville zurückkamen , die ganze Stadt großräumig gesperrt. So blieb uns nur der Weg durch den Nationalpark den wir am Vormittag gekommen waren.
Als wir wieder am Grande Anse ankamen , gingen wir zuerst in Rick` s Cafe . Dort gabs ne gro0e Hawaiipizza zum Abendessen.
Am anderen Morgen wurden wir zum Frühstück auf die Poolterrasse gebeten. Im Speisesaal war eine große Feiertagsfete der Einheimischen am Laufen , da durften wir den ganzen Tag nicht stören.
Wir legten einen Strandtag ein. In ganz Grenada hatte sowiso alles geschlossen. Doch zuerst machten wir nach dem Frühstück einen superlangen Strandspaziergang.
Den restlichen Tag verbrachten wir dann am Hotelstrand. Zum Mittagessen setzten wir uns ins Owl und bestellten uns Burger & Co.
Zum Sonnenuntergang besuchten wir wieder unsere Sundown Bar an der Morne Rouge Bay. Dort genehmigten wir uns mit Blick auf die im Meer versinkende Sonne zwei Sandwiches mit Pommes. Und während wir ein Abschiedsshandy schlürften , wurde es dunkel über der Bucht. Später packten wir für unsere morgige Abreise nach Carriacou.
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