Im Hotel hatten wir unseren Reiseführer vergessen. So standen wir jetzt ziemlich ratlos am Hafen von St. Antonio und suchten nach dem berühmten Cafe del Mar , der Traditionsadresse zum Sonnenuntergang, welches hier im Ort war.
Der Sonnenuntergang wird auf Ibiza nämlich regelrecht zelebriert. Das sieht dann so aus , das die Menschen sich im Westen versammeln , wo die Sonne meist als roter Ball im Meer versinkt. Dazu läuft in den jeweiligen IN Bars Chill Out Musik -oder wie im Cafe del Mar - perfekt auf den Sundown abgestimmte Sonnenuntergangsuntermalung. Ist die Sonne dann verschwunden , wird geklatscht.
Tatsächlich hatten wir in unserer Woche nur 2 x das Glück , die Sonne untergehen zu sehen ( zu viele Wolken ). Einmal davon waren wir am Cafe del Mar. Und tatsächlich klatschen dort die Menschen. Viele Menschen !!..... ich schweife ab.....
Wir suchten uns also einen Stadtplan und entdeckten das Cafe nach kurzer Zeit.
Es war allerdings noch zu früh für Sundown. So setzten wir uns nur auf die den Cafes vorgelagerten Holzstufen , und genossen die Nachmittagsonne. Vor uns lagen die Felsen und das Meer. Gegenüber der Bucht konnten wir in der Ferne unser Hotel sehen.
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Neben dem Cafe del Mar ist das " Mambo " angesiedelt . Der Reiseführer sagt , es ist eine hippe angesagte Szenebar an der Promenade.Dort ist auch Abends mächtig viel los.
Wir machten uns jedoch gegen 18 Uhr auf den Weg "nach Hause". Wir hatten nicht vor , wieder mit dem Boot auf die andere Seite der Bucht zu fahren. Vielmehr wollten wir am Strand entlang zurück zum Nereida laufen. Der Strand in St. Antonio ist wenig einladend. Doch ein paar verrückte Girls und Boys, die genügend intus haben , brauchen wohl keinen schönen Strand.....und feiern hier gerade in den Abend....
Ansonsten ist die Strandpromenade , an der sich die Hotelbunker wie an der Perlenschnur aufreihen , recht hübsch gestaltet. Man kommt sich in St. Antonio , was einst ein Fischerdorf war , vor wie in klein Manhatten. So viele Hochhäuser auf einer Baleareninsel , ....na ja , schön ist anders...
Der zweite Wehrmutstropfen der Stadt ist das Urlauberklientel. Bestehend zu 80 % aus Engländern...
Hätten wir das gewußt, wären wir eher ....ja , wo ?? wo wohnen die Deutschen ??? Ich glaube , auf Ibiza gibts nicht allzu viele davon. Überhaupt fällt uns gleich am ersten Nachmittag auf , das die Ibizatouristen gaaanz anders sind. Individuell , crazy , hippy ...Eine Frau aus dem Transferbus sagte , es ist hier genau wie auf Mallorca. Das können wir defintiv verneinen. Diese Insel hat nichts mit Mallorca zu tun. Sie sieht übrigens auch komplett anders aus. Hier malen die Leute abgestorbene Bäume bunt an. Hier feiert man den Sonnenuntergang wie anderorts Weihnachten. Hier macht jeder , was er will. Hier ist das Meer voller Fische. Und ohne Badeschuhe kann man oft nicht mal ins Wasser. Trotzdem - die Insel hat ihren Charme. Und wie gesagt , wäre das Wetter besser gewesen , ich glaube , ich würde mal wieder kommen... schon wegen meiner schnuckeligen Strandbar am Playa Comte ( kommt später )
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