Nachdem wir uns die Stadt aus luftiger Höhe angesehen hatten , fuhren wir wieder mit dem Aufzug nach unten. Ganz in der Nähe , in
der Rue de Rennes , sollte ein ED HARDY Shop sein. Ich bin ein großer Fan dieses Labels . Außerdem war ich auf der Suche nach einem
bestimmten Shirt für meinen Neffen. Wir spazierten die Rue entlang. Diese Strasse war uns noch unbekannt , wie das ganze Viertel übrigens.
Hier kann man bestimmt gut shoppen. Und die Strasse ist gemütlicher als die riesen Champs Elysee , die ich einfach " to big " finde
. Nach einer Weile fanden wir den Shop. Erfreulich war , das die Preise niedriger als in Deutschland waren. Und die Auswahl ist spektakulär.
Zu Gerd hab ich gesagt , " ich bin hier im Paradies " ...... Die Verkäufer lassen einen in aller Ruhe stöbern und sind super nett.....
Es war der erste Besuch in einem Ed Hardy Store und für mich hatte der Regen keine Bedeutung mehr. Meine Paris Reise hatte sich schon
gelohnt. Obwohl ich für mich gar nix gekauft habe.... aber das muss ja auch nicht immer sein ....Dafür bekam mein Neffe sein Shirt,
das ich von nun an 2 Tage mit mir spazieren trug.
Nach der Rue de Rennes bogen wir dann irgendwo falsch ab und sind dann eine Stunde durch die Stadt geirrt. War aber ganz lustig. Auf
einmal standen wir am Hotel Invalides und von dort fanden wir den Weg zurück zum Eiffelturm. Nachdem es in den vergangenen zwei Stunden
sogar etwas sonnig war , kam nun ein Gewitter auf. Triefnass kamen wir im Hotel Grenelle an und checkten dort gegen 16 Uhr ein. Unser
Zimmer hatte wieder einen Blick auf den Eiffelturm , wie ich es mir per email gewünscht hatte. Merci !!!
Blick vom Zimmer auf den Eiffelturm
Nachdem wir uns kurz frisch gemacht hatten , zogen wir gegen 17 Uhr wieder los. Mittlerweile war es sehr kalt geworden , der Ostwind
blies stetig.... Mit der Metro fuhren wir zur Champs Elysees . Eine Weile schauten wir us dort um , dann wollten wir etwas essen gehen.
Mit der Metro gings auf die Seine Insel. Da wir dort irgendwo planlos ausgestiegen sind , haben wir uns glatt wieder verlaufen. Das
war nicht schlimm, so entdeckten wir wieder ganz neue Ecken....
An einer schönen Kirche machten wir Fotos , dann fanden wir uns irgendwann auf der Rückseite des Louve wieder. Dort kauften wir uns
in einer Boulangerie zwei Croissants, die wir unterwegs verspeisten. Auf der Seine Insel endeckten wir dann eine " Fressgasse" , die
mich vom Stil her sehr an Strassburg erinnerte. In irgend eine Kneipe gingen wir rein , sie hatte eh alle fast das gleiche Essen im
Angebot. Bei einem 3 Gänge Menü für 15 Euro ließen wir den Tag ausklingen. Das Essen war gar nicht übel....
Als wir das Lokal verließen, war es dunkel geworden. Wir beschlossen , uns den Louvre in Nachtbeleuchtung anzusehen. Es war kurz vor
21 Uhr. Man durfte noch ins Museum reingehen , wir mußten auch nichts mehr bezahlen , bis zur Mona Lisa sind wir aber nicht mehr gekommen.
Auf dem Weg dorthin wurden wir freundlich auf die Schließung des Louvre hingewiesen. Dann hatten wir die Idee, noch auf den Eiffelturm
zu gehen , um Paris bei Nacht zu sehen. Außerdem waren wir letztes Mal ja nur bis zur mittleren Plattform gefahren , da der oberste
Teil an meinem 40. Geburtstag gesperrt war. Also fuhren wir zurück zum Eiffelturm und stellten uns in die Megaschlange . Ich sah ,
das die oberste Plattform gesperrt war. So entschieden wir uns , den Blick "Paris by Night " von unserem Hotelfenster aus zu genießen.
(c)-SETE-Illuminations Pierre Bideau
( c )- SETE - Illuminations Pierre Bideau