Der Boulevard Haussmann geht übergangslos in den Boulevard Montmartre über. Da wir etwas Durst hatten , holten wir uns dort beim bekannten Schotten erst mal ne Cola . Dann schlenderten wir die Strasse an all den schönen Häusern entlang. Nebenbei betrieben wir le`che Vitrines , was zu deutsch Schaufensterlecken übersetzt heißen soll.
Oder wir Rudi Assauer sagt : Nur gucken , nicht anfassen.....
Über eine Parallelstrasse kamen wir dann wieder an der Oper heraus. Irgendwie war es uns heute wieder nicht nach reingehen , wir nahmen die Metro in Richtung Place des Vogeses. Schließlich wollten wir mal was neues sehen , und die Sonne stand schon sehr tief.
Der unter Heinrich IV 1612 fertig gestellte Place des Vogeses , soll laut Reiseführer nicht nur einer der ältesten , sondern auch der architektonisch harmonischste Platz der Stadt sein. 36 Pavillions befinden sich rund um den Platz , dahinter befinden sich Arkadengänge mit Kunstgalerien und Restaurants.
Der Platz ist recht hübsch , wir hatten aber irgendwie etwas mehr erwartet , ....
Vielleicht lag es aber auch an der Jahreszeit , es war hier etwas trist. Wir also wieder rüber zum Metroabgang , bei der Boulangerie davor kauften wir uns zwei Croissant`s und schauten zu , wie die letzten roten Sonnenstrahlen hinter den Häuserblöcken verschwanden.
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