Schon im Flughafengebäude war uns klar , hier gefällt es uns. Alles wirkte klein , beschaulich , unkompliziert . Wir fanden beide , es war fast -karibisch.
Anja hatte uns gemailt , wenn wir gelandet sind , sollen wir sie kurz per Handy anrufen . Sie würde uns dann abholen.
Während Gerd auf unsere Koffer wartete , telefonierte ich also mit Anja vom Scirocco.
Keine zwanzig Minuten später fanden wir uns in Anja `s VW Bus wieder und waren auf dem Weg zur unserem Apartment.
Wie gesagt , wir wollten unbedingt in Fira wohnen , welches der Hauptort auf der gleichnahmigen Hauptinsel Fira ist.
Überhaupt ist das mit den Namen hier so eine Sache. Man kann die Insel Fira oder auch Thira nennen. Es ist beides richtig.
Man hört auf Santorini , auch Santorin genannt , beide Namen.
Warum Fira ?
Auf über 3 km Länge ziehen sich die Häuser von Fira und seiner Nachbargemeinden Imerovigli & Firostefani als weißes Band am Rand der Caldera entlang. Sie säumen die Kammlinie des Kraterrandes und wagen sich von dort aus vorwitzig immer tiefer an den sehr steil abfallenden Wänden dem Meer entgegen. Dies Bild habe ich irgendwo einmal gesehen und kam nicht mehr davon los.
Es gibt nun für Pauschaltouristen zwei Badeorte im flachen Osten der Insel mit den Namen Perissa und Kamari. Dort findet man auch das breiteste Angebot an Hotels . Hier gibt es auch zwei breite , lange Sand / Kiesstrände.
Da wir aber schon im Vorfeld abgeklärt hatten , das wir Santorini nicht wegen der Strände besuchen wollten (da gibt es schöne Plätze ) , war es für uns klar , wir wollten im Highlight , der Caldera Seite der Insel wohnen.
Hier in Fira , wo wir in 300 m Höhe liegen , das Meer unter uns & vor uns haben , die Häuser neben uns im Vulkangestein "hängen", da wollten wir hin. Natürlich ist es teurer , auf der Caldera Seite zu logieren. Schönheit hat Ihren Preis.
Das zweite Argument für Fira sind die Sonnenuntergänge. Von dieser Seite der Insel aus hatten wir tatsächlich in unserer ganzen Woche jeden Abend einen Sonnenuntergang der Superlative.
Mit Bildern aus dem Internet und einem TV Film , der auf Santorini spielte , waren wir schon auf die Insel vorbereitet. Dachten wir.
In Natura nun , wie wir so vom Flughafen nach Fira fuhren , war die Insel in Wirklichkeit viel schöner.
Ja , hier waren wir richtig ! Eine Insel wie aus dem Bilderbuch !
weiter