St. Lucia
Die Urlaubsplanung für den Februar 2008 fing schon im September 2007 an. Es ist eine lange Geschichte , die ich hier in kurzen Sätzen schildern will:
Wir kamen im Februar 07 aus den Grenadinen zurück und wußten sofort , das war unser absolut schönster Urlaub bisher. Die Segeltour, das türkise Meer , die Keys ....aber ich scheife schon wieder ab....
Wir hatten auf Jamesby ( Tobago Keys ) einen Hotelier aus Bad Wildbad kennengelernt , der uns erzählte, das er das halbe Jahr auf Martinique lebt und von dort aus individuelle Segeltouren anbietet. Im September rief ich ihn an , und wir verabredeten uns zu einem Gespräch in Bad Wildbad.
Unsere Segeltour sollte ca. eine Woche dauern, St. Lucia miteinschließen , außerdem wollten wir danach auf Martinique noch eine Woche Urlaub machen..
Aus verschiedenen Gründen hat sich diese Reise zerschlagen.
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Im Oktober suchte ich dann via Internet nach Flügen für St. Lucia.
Diese Insel mit ihren beiden Wahrzeichen , den Pitons , stand schon lange auf unserer Wunschliste. Leider gibt es von Deutschland aus keine Direktflüge dorthin. Karibik Reisespezialist FTS Travel hatte aber Pauschalangebote auf seiner Homepage. Der Preis war in Ordnung.Ich wollte mir das ganze noch überlegen. Leider war das Angebot 3 Wochen später um 500 Euro teurer. Das war mir dann deutlich zuviel. Mittlerweile waren auch die Flüge für den Februar in die Höhe geschossen.
Irgendwann kam ich auf die Seite der Virgin Atlantic. Die fliegen St. Lucia von London und Manchester aus an. Da wir keinen Flughafenwechsel in Kauf nehmen wollten , entschlossen wir uns für die Route via Manchester. Einen Zubringerflug von Frankfurt nach Manchester mit der Flybe war schnell gebucht. Alles über Opodo. Gesamtpreis: 866 Euro pro Person.An einem Novembersonntag suchte ich uns dann im Internet nach einem Apartment auf St. Lucia. Wir entschieden uns für den Norden , da der touristisch besser erschlossen zu sein schien als der Süden. Telefonisch reservierte ich ein Apartment bei Apartment Espoir. Nachdem ich dort die Bestätigung erhalten hatte ,war ich erleichtert.
Endlich " stand " unsere Reise.
Am Donnerstag den 7. Februar 2008 fuhren wir gegen 6 Uhr morgens von Pforzheim los. Wir hatten uns wieder entschlossen , mit dem Auto nach Frankfurt zu fahren , da wir so unabhängig waren. Diesmal parkten wir bei " Airparks Frankfurt " .Es gab wieder einen Shuttle zum Flughafen und unser Cabrio war für die nächsten Tage in einem Parkhaus sicher.( Preis für 15 Tage : 64 Euro ) .
Gegen 8 Uhr 30 checkten wir nach Manchester ein.
Pünktlich um 11 Uhr hob unserer Maschine in Richtung England ab.
Da wir mit einem Billigflieger reisten , musste man sich an Bord alles selber kaufen. Wir hatten in Frankfurt gefrühstückt und verzichteten so auf Flybe s kostspieligen Service.
In Manchester hatten wir gerade mal 1 Stunde und 40 minuten Zeit zum umsteigen.Eine Tatsache , die mir schon eine Weile im Magen lag. Hoffentlich reicht die Zeit , kommt die Maschine aus Frankfurt rechtzeitig an...usw....
Was uns in Manchester dann erwartete , machte uns fast sprachlos.
Wir kamen an , wurden sofort in einen Transitbereich gebracht, dort wurden wir 3 minuten später von einem Busfahrer abgeholt , der uns dann quer über das Flughafengelände von Terminal 2 zu Terminal 3 fuhr.
Wir kamen uns vor wie die Queen persönlich. Unser Fahrer übergab uns am Terminal 3 einem anderen Beamten , der uns dann mit einem Aufzug zum Gate für St. Lucia brachte. Dort wartete man schon auf uns. Wir mußten unsere Bordkarten ausstellen lassen und die nette Dame kümmerte sich gleich darum , das auch unser Gepäck durchgecheckt wurde. Das ganze war so dermaßen gut organisiert ,das wir zum Umsteigen nur 20 Minuten brauchten. An dieser Stelle ein riesen Lob an den Flughafen Manchester.Planmäßig um 13 Uhr 30 Ortszeit Manchester starteten wir dann in Richtung Karibik.
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