Die Rodney Bay ist das touristische Zentrum St. Lucias.Hier findet das Urlauberherz alles , was es braucht.Hotels und Restaurants
aller Preisklassen , Fast Food Ketten ,jede Menge Shops , Autovermietungen , eine Jachthafen - der Marina heißt - und an dem man verschiedene
Törns buchen kann. Rodney Bay ist eine geschützte Bucht , die durch eine schmale Einfahrt mit dem Meer verbunden ist. Auf der dem
Meer zugewandten Landzunge liegt der Reduit Beach. Der bekannteste Strand der Insel. Scheinbar soll er auch der schönste sein , doch
das kann ich nicht bestätigen, da viiiiel zu voll. Das Meer aber am Reduit Beach ist wunderbar türkis und klar. Man kann auf herrlich
sandigem Boden ins Wasser zum Baden.
Am Reduit Beach liegen auch die Rex Resorts. In einem , dem "Papillon" hätten wir fast AL gebucht , wenn es nicht preislich zu teuer
geworden wäre. Wie ich da dann so stand war ich ganz froh , nun doch eine Bucht weiter in luftiger Höhe am Hang in einem Apartment
abgestiegen zu sein.
Hier am Reduit Beach war es uns eindeutig zu voll.
Und so spazierten wir ihn nur einmal mit den Füßen im Wasser ab und liefen dann zur Rodney Bay Shopping Mall um einzukaufen.
Danach fuhren wir mit dem Bus die kurze Strecke zurück nach Marisule , so heißt der Ort , in dem wir wohnen.
Das Busfahren auf St. Lucia :
Die kleinen , ca. 15 - 20 Leute fassenden Busse , die wir schon von anderen Inseln kennen, werden auf St. Lucia als Hauptverkehrsmittel
benutzt. Nicht von den Touristen , - wir waren immer die einig weißen in solchen Bussen - sondern hauptsächlich von den St. Lucians.
Es gibt keine direkt gekennzeichneten Haltestellen. Jeder aber kennt die Plätze , an denen der Bus hält. Der Tourist der Bus fahren
will muss zuerst auswendig lernen , wo diese Plätze sind.Dann muss er sich merken, was die jeweilige Strecke kostet. Vorweg gesagt.
Busfahren ist spottbillig auf St. Lucia.
Eine Strecke von ca. 4 km von Rodney Bay bis nach Marisule kostet pro Person 1.50 ECS.
Das Geld muß immer in kleinen Beträgen bereitgehalten werden. Nachdem man ausgestiegen ist, gibt man das abgezählte Geld dem Fahrer.Er
kann in den meisten Fällen nicht wechseln.
Durch Handzeichen hält man den Bus an. Will man aussteigen ruft man im Bus laut : Stop Driver ... oder so ähnlich. Wenn die Stereoanlage
nicht allzu laut ist , kann er es auch hören und hält an.
In Castries am Busbahnhof hinter den Markthallen stehen Busse , die zu verschiedenenen Zielen fahren immer zur Abfahrt bereit.Diese
Fahrtziele ( bestehend aus einer Zahl und einem Buchstaben : Bsp. 1A) stehen meistens in der Frontscheibe des jeweiligen Busses. Es
gibt verschiedene Routen. In den vordersten Bus seiner Wahl steigt man ein , - wenn der voll ist , was nie lange dauert , ist , fährt
er los.
Die meisten Busse fahren rund um Castries. Weiter in den Süden der Insel würde ich mit den Bussen nicht fahren.Zu unregelmäßig und
zu umständlich. In der Gegend um die Rodney Bay / Castries braucht man eigentlich kein Auto. Der Bus kommt alle paar Minuten vorbei.
Und irgendeiner hat immer ein , zwei Plätzchen frei.
Außerdem macht das Busfahren mit all den St. Lucians riesigen Spaß. Vor allem , wenn man Sonntags mitfährt , und lauter geschmückte
Kirchgänger drinsitzen. Das war für mich wie Kino.
Also fuhren wir das erste Mal mit dem Bus zurück nach Hause.Es war ein Abenteuer.Wir hatten Mühe , uns den Platz zu merken , an dem
wir aussteigen mussten , um zu unserem Apartment zu laufen.
Nachdem wir dort angekommen waren , zogen wir uns um und spazierten hinunter zum Strand.
Wir hatten ja am frühen Morgen schon gesehen , das wir einen Strand bei uns in der Nähe hatten , und ein paar hundert Meter weiter
den sehr schönen Strand des Windjammer Landing Resorts. Diesem wollten wir nun in der Nachmittagsonne , einen Besuch abstatten.
Wir legten uns für den Rest des Tages dort in die Sonne, bis selbige unterging...
Auf dem Weg zurück zum Espoir ging ich noch eine Runde schwimmen in den Pool.Gerd machte uns in der Zwischenzeit Spagetti mit Thunfisch
und Kapern.
Den Rest des Abends verbrachten wir auf unserem Balkon.