Wichtige Anmerkung: Dieses Makro wird ab dem Release von GnuCash 2.4 überholt sein. Es wird dann möglich sein, GnuCashs Daten direkt in eine der gebräuchlichen SQL-Datenbanken abzulegen und Ooo-base als frontend auf diese Datenbank zu benutzen. Siehe www.gnucash.org für nähere Informationen.
|
Abb1: Monatliche Ausgaben meines reichen Onkels... ; -) |
|
In den FAQ von GnuCash.org heißt es: Q: "Can you please add a password
feature?" |
Das gilt so ähnlich wohl auch für Auswertungen: Warum sollte sich GnuCash mit Pivot-Tabellen und Säulendiagrammen abgeben, wenn es mit OpenOffice.org eine hervorragende Open-Source-Anwendung gibt, die das bereits implementiert hat?
Allerdings muß man die Daten aus GnuCash in Openoffice.org zur Verfügung haben. In Zukunft wird es vielleicht möglich sein, die Ausgabedaten von GnuCash direkt in eine sqlite-Datenbank zu speichern. Bis dahin wird nichts anderes übrig bleiben, als die jetzigen xml-Daten, welche GnuCash ausgibt, periodisch zu transformieren und in eine Datenbank einzufügen. Da ich nirgendwo ein Werkzeug zum Herunterladen der GnuCash-Daten nach OpenOffice.org gefunden habe, habe ich mir ein OpenOffice.org-Makro geschrieben, welches den Import durchführt. Und welches ich hiermit zur Verfügung stelle.
Sind die Daten einmal in OpenOffice.org Base vorhanden, können sie in Base oder Calc beliebig ausgewertet werden.
Mehrfache Währungen werden nicht unterstützt; es werden nur die reinen Kontodaten importiert, d.h. z.B. keine Kursverläufe, keine Terminierten Buchungspläne, keine Budgets. Inwieweit die Sache mit Geschäftskonten funktioniert, habe ich nicht getestet.
Einige User können nur ungezip-te Eingabedateien verarbeiten, da das in OpenOffice.org mitgelieferte eingeschränkte Python benutzt wird und dieses keine Funktion hat, um zip-komprimierte Dateien zu entpacken. Das heißt, das diese Benutzer vor dem Start des Makros die GnuCash-Datei entpacken müssen oder von vorneherein unkomprimiert speichern müssen (siehe hierzu in GnuCash -> Bearbeiten -> Einstellungen -> Allgemein / Dateien -> "Datei komprimieren"). Nach aller Erfahrung trifft diese Einschränkung vor allem für Windows XP und Vista zu. Im Zweifel ausprobieren.
Linux-User müssen darauf achten, daß die Sun - Java - Runtime Umgebung installiert und in OpenOffice.org aktiviert ist. Um dies zu überprüfen, bitte unter Extras -> Optionen -> OpenOffice.org -> Java nachschauen. Wenn dort keine Sun - Umgebung zur Aktivierung angeboten wird, muß eine heruntergeladen und installiert werden, z.B. das Paket sun-java6-jre aus dem multiverse - repository von (k)ubuntu. So sollte die Option aussehen. Das Ganze ist ein heiß diskutiertes Thema, da es mit der Sun-JRE anscheinend Lizenzprobleme gibt. Siehe auch die Support - Foren der zuständigen Linux-Distributionen.
Im Folgenden zeige ich auf,
wie man sich das Makro holt und wohin man es speichert,
wie man die
GnuCash Daten in die eingebettete (HSQL-) Datenbank von
OpenOffice.org lädt,
hierzu setzen
wir die Pfade für Ein- und Ausgabe und legen eine leere
OpenOffice.org-Datenbank an,
und laden
im Anschluß daran die Daten von GnuCash nach Ooo-Base.
wie man
anschließend mit den Daten aus der Datenbank Auswertungen in
OpenOffice.org Calc erstellt:
Beispiel 1:
Aufstellung der Ausgaben pro Konto und Monat
Beispiel
2: Kosten pro Tag eines Monats (Haushaltsbuch)
Schließlich gibt es einen Blog, in welchem man kommentieren und Auffälligkeiten berichten kann.
Ähnliche
Lösungen sind im Netz zu finden
unter:
http://www.xaprb.com/blog/2006/03/12/gnucash-to-mysql-export-script/
und
http://blog.edseek.com/archives/2005/08/18/gnucash-export-to-gnumeric-and-csv/
Erster Schritt: Makro herunterladen