
Es gibt mehrere Wege auf den
Gipfel des "Gerlach". Unser führte über die
Westwand des Berges.
Der Einstieg befindet sich bei einem Bergrücken oberhalb des
Sees "Batizovske pleso", in der Nähe des "Sliezsky
dom". Am Anfang muss man etwas
klettern, dann führt der Weg durch eine lange Rinne (Urbanov zlab)
vertikal
zum Gipfelgrad. Ich schätze zweiter bis dritter
Schwierigkeitsgrad. Diese Stellen haben aber eine
Seilversicherung. Der Fels ist sehr griffig. Der Grad selbst ist nicht besonders schwierig.
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Die Besteigung des "Gerlach" ist nur mit einem
einheimischen Bergführer erlaubt. Diesen kann man in Stary Smokovec
oder im "Sliezsky dom" buchen.
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In den Sommermonaten ist keine
alpine Ausrüstung, bis auf Kletterschuhe erforderlich.
Lediglich ungeübte Klettere sollten ggf. am Seil gesichert
werden.
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Zum Schutze der Natur ist der
Aufstieg nur in der Zeit vom 15. Juni bis 15. November
erlaubt.
Der Gipfel müsste auch über längere Gradwanderungen machbar
sein. Von Norden ab dem Sattel "Polsky hreben" über
die Gipfel Velicky stit (2.318), Litvorovy stit (2.413) und
Zadny Gerlach (2.616). Von Süden irgendwie ab dem roten Weg aus
1.850 Metern über Kotlovy stit (2.601)
Der Einstieg von "Polsky hreben" sieht nicht besonders
schwierig aus. Aber es ist ein weiter Weg von dort bis zum
Gerlach Gipfel. Ich stelle mir das recht reizvoll vor, mit den
drei anderen Gipfeln auf dem Weg. Man könnte auf der anderen
Seite zum roten Weg absteigen. Der Grad fällt dort flach ab und
der Weg ist nicht weit.
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Hohe Tatra
Die
Hohe Tatra, das höchste Gebirge des 1200 km langen
Karpatenbogens, befindet sich in der Nordslowakei und
unterscheidet sich in markanter Weise durch seine felsigen Grate
von den angrenzenden Gebirgen mit ihren grasbewachsenen Bergrücken.
Der Hauptkamm der Hohen Tatra hat lediglich eine Länge von 26
km und bildet mit den Nebenkämmen etwas mehr als 30 Täler.
Vier Täler liegen auf polnischem Gebiet. Die Hohe Tatra
beherrschen fünf große Gipfel. Es sind dies
- Krivan
(2.494)
- Vysoka
(2.560)
- Gerlachovski stit
(2.655)
- Ladovy (2.627)
- Lomnicky stit (2.632).
Das
ganze Gebiet der Hohen Tatra wurde zum Tatra-Nationalpark erklärt.
Damit sind für Besucher das Wandern und der Aufenthalt in diesem Gebiet
an Vorschriften und Anordnungen gebunden, die vor allem dem Naturschutz
und der Erhaltung der Naturschönheiten dienen.
Der wesentliche Punkt der Besucherordnung ist die Beschränkung
der erlaubten Wanderungen auf die offiziellen, markierten Wege. Abseits
dieser Wege darf nur mit einem Bergführer gewandert und geklettert
werden. Ausgenommen sind Bergsteiger, welche mit einem gültigen Ausweis
eines nationalen Alpenvereins unterwegs sind.
In der Zeit vom 15. November bis 15. Juni sind manche, markierte Wege
und Steige gesperrt. Darüber kann man sich beim Bergdienst in Stary
Smokovec informieren, wo man auch einen Bergführer buchen kann.
Wegen steiler Steige und großer Höhenunterschiede
erfordern die Wanderungen in der Hohen Tatra eine gute Kondition und
eine gewisse Trittsicherheit. Für normale Wanderungen sind knöchelhohe
Schnürschuhe, Windjacke und Regenumhang ausreichende Ausrüstung.
Bergsteiger können in der Hohen Tatra jede erdenkliche Schwierigkeit
klettern. Entsprechend müssen sie ihre Ausrüstung planen. Proviant
kann sparsam eingepackt werden. Zum einen gibt es viele Quellen mit sehr
wohlschmeckendem Trinkwasser, zum anderen halten die Berghütten ein
ausreichendes Imbissangebot bereit.
Routenbeschreibungen findet man im „Rother Wanderführer“ (Bergverlag Rother, München,
ISBN 3-7633-4049-1) „Hohe Tatra“. Man sollten sich auch die
Wanderkarte „Hohe Tatra“ (Nr.113) zulegen, welche in Deutschland kaum, vor Ort aber problemlos erhältlich ist.
Unterkunft findet man in den Dörfern am
Rand des Gebirges in Hotels, Pensionen und Privatunterkünften. Eine
Reservierung ist dabei nicht zwingend notwendig. Die Bevölkerung ist
auf plötzlich auftauchende Touristen eingestellt und sehr
gastfreundlich.
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