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Blick zum Gipfel vom Caranga
Valley (auf 4.100 m)
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- Mit 5.896 m ist der Kilimanjaro
der höchste Berg Afrikas. Damit gehört er zu den "Seven
Summits", den jeweils höchsten Bergen der sieben
Kontinente.
- Land: Tanzania (an der Grenze zu
Kenia)
- Der "Kibo" ist einer
der größten freistehenden Berge der Welt.
- Erstbesteigung durch den
Deutschen Hans Meyer am 06.10.1889
- beste Besteigungsmonate:
Januar und Februar (beste Zeit)
August bis Oktober (wolkenlose Zeit)
- Ausrüstung: Schlafsack und
Kleidung bis Minus 15 Grad, Regenschutz, Handschuhe, Mützen, Stirnlampe, Tagesrucksack
- Besteigung nur mit einheimischen
Führer und
Träger erlaubt!
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Machame Route (South
Circuit)
Landschaftlich ist diese
Route wesentlich abwechslungsreicher als die Normalroute (Marangu-Route),
verlangt aber mehr Kondition. Man umrundet zunächst den halben
Berg und muss Täler und Höhen überwinden, anstatt konstant
bergauf zu gehen. Das ist ideal für die Höhenanpassung.
Die
Machame Route soll auch der schönste Weg zum Gipfel sein.
1. Tag: Machame (Dorf) 1.395 m. - Machame Hut, 2.990 m. (6
Std.)
Etwas oberhalb des Dorfes Machame befindet sich das Park Gate
(1.800 m.) Von
dort geht es, zunächst auf gut befestigten Wegen, durch den
Regenwald. Wo sich der Wald lichtet, führt ein schmalerer
Weg zur Machame Hut und dem Camp. Auf dieser Seite des Berges muss
man immer mit Regen rechnen. Temperaturen am Tag, je nach Höhe 19
bis 15 Grad. Nach Sonnenuntergang im Camp: 6 Grad.
2. Tag: Machame Hut - Shira Hut, 3.880 m. (5 Std.)
Der Regenwald wird nun endgültig verlassen und man bewegt sich
oberhalb der Baumgrenze. Es geht durch Heidekraut, Hochmoor und
über Steinblöcke. Am Camp kreuzt sich der Weg mit der Shira
Route, welche vom Westen kommt. Bei günstigem Wetter hat man
einen guten Blick auf das Shira Plato und den Mt. Meru. (4.566).
Wenn genug Zeit ist, sollte man abends vielleicht zur
Akklimatisation auf 4.000 Meter spazieren.
Abends: ca. 4 Grad
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Träger oberhalb der Machame Hut
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3. Tag: Shira
Hut - Lava Tower (4.655) - Barranco Hut, 3.965 m. (6 Std.)
Von der Shira Hut geht es nun nach Osten zum "Lava
Tower", einem markanten Fels, der aussieht wie ein
Haifischzahn. Die Vegetation nimmt mit der Höhe zunehmend ab. Der
Weg ist sandig (Lavasand) und führt um große Lavasteine herum.
Über 4.000 Meter wird es spürbar kälter und man merkt
vielleicht auch die Höhe. (es ist erst der dritte Tag am Berg)
Es gibt auch eine Abkürzung, bei der man den Lava Tower unterhalb
umgeht. Ich glaube aber, dass es für die weitere Akklimatisation
günstig ist, wenn man den längeren Weg und den Aufstieg zum Lava
Tower wählt.
Von Lawa Tower gibt e einen Aufstieg zum Kibo-Gipfel über den
"Western Breach". (2 Tage) Dieser dürfte ziemlich steil
sein und soll je nach Witterung einen 2. bis 3. Schwierigkeitsgrad
haben.
Die Machame-Route geht jedoch ab Lava Tower wieder abwärts durch
Geröll und Felsblöcke. Es wird zunehmend grüner und Blumen
säumen den Weg. Kurz vor dem Camp quert man einen Wald von
Riesen-Kreuzkräutern.
Das Camp lieg auf knapp 4.000 Metern. Es wird bis 0 Grad
kalt.
Diese Etappe kann als sehr anstrengend empfunden werden.
4. Tag: Barranco Hut - Karanga Valley,
4.100 m. (3-4 Std.)
Gleich am Anfang muss die Barranco Wall aufgestiegen werden. Die
Wand sieht vom Weiten steil aus, lässt sich dann aber gut
durchsteigen. An ein oder zwei Stellen muss man die Hände
einsetzen.
Oben verläuft der Weg einfach bergauf und bergab, bevor man nach
etwa 3 Stunden ins Karanga Valley kommt, wo sich die letzte
Wasserstelle vor dem Kili-Basecamp befindet. Wir haben oberhalb des
Tales, auf ca. 4.100 Metern übernachtet. Hier hat man einen
gigantischen Blick auf den Gipfel, mit seinen Eishängen. (Foto,
ganz oben) Abwärts sieht man den Regenwald und die Lichter von
Moshi.
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Von Shira Hut zum Lava Tower geht es
erstmalig über 4.000 m.

Riesen-Kreuzkräuter kurz vor Barranco Hut
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Blick von Barranco Hut zu Kibo und
Barranco Wall (rechts)
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Man kann die 4. Etappe mit der folgenden zusammenlegen und direkt zur
Barafu Hut, dem Kili-Basecamp, durchgehen. Es sind nur etwa 3
weitere Stunden.
5. Tag: Karanga Camp - Barafu Hut, 4.600 m (3 Std.)
Ein einfacher Spaziergang, allerdings immer über 4.000 Meter. Man
durchquert eine öde Lavawüste und kommt igendwan zum Barafu Camp,
welches hinter einem Felsausläufer auf 4.600 Metern liegt.
Von dort hat man einen guten Blick auf den Mawenzi (5.148) und kann
die Marangu Route (Normalroute) erahnen.
Wenn man die beiden letzten Etappen nicht zusammengelegt hat, kann
man im Barafu Camp noch mal zeitig schlafen oder Mittagsschlaf
halten. Ging man von Barranco Hut bis hierher durch, wird es nun
hart: die kurze Nacht ist schon um 23 Uhr vorbei. (viele können auf
4.600 m auch sowieso nicht schlafen) Es gibt jetzt noch mal warmen
Tee und ein paar Kekse, bevor zum Gipfel aufgebrochen wird. Der
Appetit ist auf der Höhe nicht sonderlich groß und der
Energiestoffwechsel gebremst. Etwa Minus 5 Grad.
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Uhuru Peak - 5.895 Meter
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6. Tag: Barafu Hut - Uhuru peak (5.895) -
Mweka Hut (3.100)
Es geht ungefähr Mitternacht los. Der Aufstiegt führt steil und
sandig bergauf. Wegen der Kälte (auf dem Gipfel etwa Minus 15 Grad)
geht man in dieser Nacht automatisch nicht zu langsam. Ab ca. 5.200
Meter dürften aber in den meisten Gruppen die Pausen immer
häufiger und länger werden.
Es gibt zwei Wege. Der westlichere Weg hat festeren, felsigen
Untergrund. Weiter oben ist es sandig, rutschig und kann aufgrund
der Höhe anstrengend sein. Man erreicht den Kraterrand am Stella
Point, auf 5.745 Meter, nach etwa 4 Stunden. Von dort sind es ca. 30
bis 45 Minuten bis zum Uhuru Peak, dem höchsten Punkt. (5.895m.)
Die Empfindungen auf diesem Weg lassen sich nicht beschreiben.
Im Februar ist der meiste Weg Schnee- und Eisfrei. Vom Weg kann man
gut den gigantischen Rebmann Gletscher sehen und hat guten Blick in
den Krater hinab.
Der höchste Punkt erhebt sich kaum vom Kraterrand und ist durch ein
Schild gekennzeichnet. (Foto links)
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Den Abstieg zurück zurück
zur Barafu Hut braucht etwa die halbe Zeit des Aufstiegs, wenn überhaupt. Man kann
in Barafu etwas
schlafen und Mittag weiter die Mweka Route zur Mweka Hut (3.100)
absteigen. Deutlich spürt man, wie die Luft immer sauerstoffreicher wird. An diesem
Tag ist man 1.295 Meter auf und 2.795 Meter abgestiegen.
7. Tag: Mweka Hut - Mweka Park Gate (1.500)
Von Mweka Hut sind es noch einmal ca. 3 Stunden bis zum Park Gate, auf
1.500 Metern. Es geht auf gutem Weg durch den Regenwald. Da die Mweka
Route zurzeit nur für den Abstieg freigegeben ist, kommen allenfalls
Träger mit Versorgung für die oberen Camps entgegen.

Rebmann Gletscher bei Stella Point |
- die Organisation kann nur noch mit
einer ortsansässigen Agentur erfolgen. Diese stellt einen
Bergführer, Koch und ausreichend Träger für die Tour.
- Kosten pro Tag ca. 80 USD.
- Träger tragen ca. 15 kg
Fremdgewicht.
- Führer, Koch und Träger erwarten
zum Ende der Tour ein angemessenes Trinkgeld, welches man als
Zweitlohn, neben dem geringen Verdienst ansehen kann. (Führer:
40-50 USD, Koch: 20-30 USD, Träger: 10-20 USD teilen sich die
Teilnehmer)
- Hotel in Arusha: 30-75 USD
Lunch ca. 8 USD
- Agenturen:
www.roysafaris.com/
www.kilimanjaro-shah.com/
www.multichoicesafaris.com/
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