Viele
Marathonläufer führen in der letzten Woche vor dem Marathon eine
Wechseldiät durch. Ziel ist es, eine über das normale Maximum
hinausgehende Glykogeneinlagerung zu erreichen. Dabei wird ein Superkompensationseffekt
des Körpers ausgenutzt.
Zunächst nimmt der Sportler über 2-3 Tage
keine oder sehr wenige Kohlenhydrate zu sich. In dieser Zeit wird bis
auf eine kurze Tempoeinheit am Ende der Etappe nur leicht trainiert. Die
Glykogenspeicher werden weitgehend geleert. In den nächsten 2-3 Tagen
isst man fast ausschließlich Kohlenhydrate. Der Körper reagiert nun
mit verstärkter Einlagerung. Es kann deutlich mehr Glykogen als normal
eingelagert werden. Dieses steht dem Läufer dann im Marathonwettkampf
zusätzlich zur Verfügung.
Diese Methode ist
aber auch mit vielfältigen Nachteilen verbunden, da eine Ernährung
ohne KH sehr schwächt und einiges an Askese abverlangt. Ich selbst führe
diese Diät nicht mehr durch, um das Training der letzten Woche nicht zu
gefährden.
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