Aktuelles

Für ein alternatives Verkehrskonzept in Heilbronn!
Zum 6-Punkte-Programm von HOPP>>>April 2010
HOPP stellt alternatives Verkehrskonzept zur Diskussion
Bei herrlichem Sonnenschein stellte das Heilbronner Offene Personenbündnis mit Perspektive (HOPP) sein alternatives Verkehrskonzept vor. Das 6-Punkte-Programm wurde am 17.4.10 in der Sülmer-City am offenen Mikrofon anhand von 3 Themen diskutiert: Öffentlicher Nahverkehr - Bus und Stadtbahn; Lkw-Güterverkehr und Verlagerung auf die Schiene; autofreie Innenstadt und Radwege. Wie ein roter Faden zog sich durch die Diskussion, dass statt eines ewigen Flickwerks ein durchdachtes Gesamtkonzept zur Lösung der Verkehrsprobleme in Heilbronn nötig ist, das alle Wohngebiete entlastet und den Personen- und Güterverkehr organisch ineinandergreifen lässt.
Etliche Passanten informierten sich detailliert am Kartenmaterial der aufgestellten Stelltafeln über das vorgeschlagene "Busdreieck" mit verkürzten Bus-Taktzeiten für eine Verkehrsentlastung und günstigere Verbindungen in der Innenstadt, wobei Wolfgang Schmidt, Oberbürgermeisterkandidat 2007, sachkundig Auskunft gab. Die schnelle Umsetzung der Stadtbahn Nord war vielen ein Anliegen. Kritisch wurden dazu die Baukosten des Audi-Parkhauses von 20 Mio Euro betrachtet, da diese Millionen die Stadtbahnkosten gedeckt hätten. Ein Haltepunkt Audi Tor 6 käme nicht nur so manchem Audibeschäftigten entgegen, der heute noch im Schichtwechselstau steckt, sondern reduziert auch Autoverkehr und damit Lärm – gemeinsamer Nutzen für Bevölkerung und Audiarbeiter. Die Heilbronner Buspreise bezeichneten viele als zu hoch. Mit einer kostengünstigeren oder sogar kostenfreien Nutzung von Bus und Bahn, zumindest im Kernstadtbereich, wäre der persönliche „Umstieg vom individuellen Auto“ dabei leichter umzusetzen.
Der zunehmende LKW-Verkehr war allen Angesprochenen ein großes Ärgernis. Hierzu wurde die "Vision" eines High-Tech-gesteuerten Containersystems mit Umschlagplätzen außerhalb des Stadtgebiets diskutiert, das den Schwerlastverkehr im ganzen bewohnten Gebiet weitgehend überflüssig machen würde. Das flexible Zusammenspiel im Güterverkehr zwischen Schiff, Bahn und LKW mit einem Containersystem liegt auf der Hand. Welche Interessengruppen das blockieren, blieb erst mal im Raum stehen.

Anerkannt wurden durchgeführte Verbesserungen bei städtischen Radwegen, wie rote Fahrspurkennzeichnung und Hinweisschilder, allerdings fehlt ein durchgängiges Gesamtkonzept weiterhin. Einzelne gravierende Gefahrenpunkte, wie die fehlende Radwegeführung auf der Saarlandkreiselbaustelle müssen umgehend geändert werden. Auf einen Ausbau der Mitnahmemöglichkeit des Fahrrades in Stadtbahn und Bussen wurde hingewiesen.
HOPP will die guten Hinweise aufnehmen für ein Programm zur sofortigen, mittelfristigen und langfristigen Umsetzung. Dafür soll eine weitere Umfrageaktion in der Fußgängerzone folgen.
Zur Gemeinderatswahl Heilbronn, Juni 2009
Wer ist wählbar?
Wahlprüfsteine von HOPP
Wir sollten die Kandidaten wählen, die sich ehrlich mit der Bevölkerung zusammenschließen. Solche Kandidaten können wir besonders unterstützen, denn bei unserem Kommunalwahlrecht kann man Kandidaten von der einen Liste auf die andere übertragen (panaschieren) und kann einem Kandidaten bis zu 3 Stimmen geben (kumulieren) – macht davon Gebrauch! HOPP schlägt dafür folgende Prüfsteine an die einzelnen Kandidaten vor:
Aktuelle Presseerklärung von HOPP
Alternatives Verkehrskonzept statt Umweltzonen!
HOPP spricht sich klar gegen die sogenannten „Umweltzonen“ aus – nicht, wie OB Himmelsbach meint, weil sie zu großflächig und eine Behinderung für die Gewerbegebiete seien, sondern weil sie für die Luftreinhaltung völlig untauglich sind:Hauptverkehrsadern wie die Neckartalstraße und gerade stark verkehrsbelastete Stadtteile wie Kirchhausen sind ausgenommen. Dabei kann Feinstaub vom Wind sehr weit getragen werden. Kraftwerke und Müllverbrennungsanlagen, sie ebenso Feinstaub produzieren, werden genauso aus der Schusslinie genommen wie die Auto- und Mineralölkonzerne, die umweltfreundliche Antriebstechniken blockieren. Für den Klimaschutz muss man breit ansetzen, die Umweltzonen sind dagegen nur irreführendes Alibi, es werde ja was getan.
Leidtragende sind v.a. die kleinen Leute und Handwerker, die auf ihre schon älteren Fahrzeuge angewiesen sind. Für die ist das wie eine Enteignung ihrer Autos oder Zwang zum Neukauf. Die Verwaltungskosten für Umweltplaketten, Ausnahmegenehmigungen usw. wären bei der Verbesserung des öffentlichen Nahverkehrs besser aufgehoben! Statt solcher Ablenkungsmanöver wie die Umweltzonen brauchen wir in Heilbronn ein alternatives Verkehrskonzept mit verbessertem Personennahverkehrsnetz, fußgänger- und radfahrerfreundlicher Innenstadt sowie einem intelligentem Logistiksystem zur Entlastung der Wohngebiete vom Lkw-Verkehr. HOPP hat dazu ein 6-Punkte-Programm vorgeschlagen, das auf der Webseite www.hopp-heilbronn.de nachzulesen ist.
Dass 4000 Heilbronner bei Audi in Neckarsulm arbeiten, zeigt, welches Potenzial beispielsweise allein für den Ausbau der Stadtbahn Richtung Norden für den öffentlichen Nahverkehr in Heilbronn vorhanden ist, wenn attraktive Taktzeiten und Tarife angeboten werden.
Ein solches Verkehrskonzept würde die Heilbronner Innenstadt erheblich aufwerten und wäre ein wirklicher Beitrag zum Klimaschutz.
(Verabschiedet auf der Gesprächsrunde von HOPP am 23.1.09)
Pressemitteilung
Strategiediskussion bei der Pfingstumwelttagung in Schwerte/Ruhrgebiet:
Müllverbrennung ist chronische Volksvergiftung – Alternativen sind da - Aufbruch zu einer neuen, international verbundenen Umweltbewegung
Mit einem Gedenken an die 150.000 Opfer und die Millionen Betroffenen durch den Wirbelsturm 'Nargis' begann am Pfingstsamstag die Umwelttagung, zu der die 'Bürgerbewegung für Kryo-Recycling und Kreislaufwirtschaft e.V.' in Zusammenarbeit mit anderen umweltpolitisch aktiven Initiativen, Parteien und Einzelpersonen aufgerufen hatte. Birma - so waren sich die 200 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus Deutschland, Frankreich und Italien einig - ist ein aktuelles aufrüttelndes Schlaglicht auf die Entwicklung einer drohenden globalen Umweltkatastrophe, die durch weltweiten aktiven und solidarischen Widerstand verhindert werden muss.
Am Vormittag stand die vertiefte Aufklärung über die vielfach verschwiegenen oder gar vertuschten toxikologischen Gefahren der Müllverbrennung im Mittelpunkt. Entschieden wandte sich die Tagung gegen 'Greenwashing' und Ökoschwindel der etablierten Politik. In einem umfassenden Vortrag eines interdisziplinären Teams von Wissenschaftlern wurden detailliert und auf neuestem Stand alle bis heute bekannten Erkenntnisse unter anderem über die chemischen Reaktionen bei der Müllverbrennung und deren Gefahren dargelegt. Die ebenfalls längst nachgewiesenen Alternativen einer vollständigen Kreislaufwirtschaft durch Kryo-Recycling (für Kunststoffe) in Verbindung mit der bio-mechanischen Aufbereitung von biologischen Abfällen und Verunreinigungen werden dagegen seit Jahren aus durchsichtigen Motiven ignoriert.
Eine besondere Brisanz und zugleich ermutigenden Impuls der internationalen Zusammenarbeit erhielt die Tagung durch Luca Fioretti, einem Protagonisten im Kampf gegen mafiöse Müllpolitik in Neapel. Nicht nur, dass Hunderte Tonnen Müll aus Italien in deutschen Müllverbrennungsanlagen verbrannt werden - neu war, dass die hochgiftigen Verbrennungsrückstände aus Deutschland offenbar auch wieder nach Neapel zurück verfrachtet und dort zur tödlichen Gefahr für die Menschen werden. Die Region um Neapel gilt aufgrund der dramatischen Auswirkungen auf die Gesundheit der Bevölkerung bereits als 'Todesdreieck'.
Am Nachmittag berieten sich die Teilnehmer und Teilnehmerinnen unter kompetenter Leitung von Umweltinitiativen u.a. zu Erfahrungen und Fragen der Vernetzung des aktiven Widerstands gegen den Bau neuer Kohlekraftwerke und die Müllverbrennung, Vergiftung durch gesundheitsgefährdende Arbeitsbedingungen, den Aufbau regionaler Umweltbündnisse, Jugendprojekte im Umweltschutz, usw.
Das Fazit der gemeinsamen Abschlussdiskussion: 'Jeder, der heute umweltpolitisch tätig wird, hat eine weltumspannende Verantwortung übernommen.' Deshalb ruft die Tagung auch dazu auf, zum internationalen Weltklima-Aktionstag am 8. Dezember örtliche Umweltbündnisse aufzubauen und örtliche Aktivitäten zu entwickeln. Ab sofort wird ein umweltpolitischer Ratschlag mit Messe 2009 vorbereitet, bei der es um eine breite und offene Darstellung und Diskussion über neue Technologien, sowie neue Wege und Organisationsformen einer international vernetzten Umweltbewegung gehen wird!
Bürgerbewegung für Kryo-Recycling und Kreislaufwirtschaft e.V. 10.5.08
>>>"Zukunft für Heilbronn" - Vortrag von HOPP in der Reihe "Armut in einem reichen Land"
>>>Hartz IV und Wohnungsnot - Vortrag von HOPP in der Reihe "Armut in einem reichen Land"






