Kettenführung

|
| |
Schwergängigkeit durch Kettenschutzrohre?
Ob diese Rohre wirklich viel dazu beitragen, weiß ich nicht, aber sicher
macht es mehr Reibung als eine in Luft geführte Kette, die nur an einer
Rolle umgelenkt wird.
In jedem Fall aber müssen die Rohre so gebogen sein, wie auch die Kette
laufen will, sonst reibt es wirklich übermäßig. Das merkt man vor allem,
wenn man rückwärts tritt.
Ebenfalls erschweren die steifen Rohre der Schaltung das Leben.
Wegen des Verschleißes der Rohre soll man dieselben regelmäßig verdrehen;
weil sie so stark auf die Kette wirken, tue ich dies eher häufig, dafür aber
immer nur in recht geringem Maß.
Schwingen des Rohres im Leertrum
Bei mir trat das Problem auf, dass das Leertrum-Rohr,
welches auf Lenkerhöhe fixiert ist, auf dem gesamten vorderen Teil
geschwungen hat, wenn nur der Weg uneben genug war. Ob der Grund vielleicht
darin liegt, dass meine Kette zu lang ist (ist sie es?), weiß ich nicht.
Ich habe zunächst eine schmales Blech gebogen, welches das Rohr fixiert,
und an der vorderen Klemmschraube des Auslegers befestigt (Hat inklusive
Zusägen des Blechs nur eine Frühstückspause
in Anspruch genommen; so sieht es auch aus ;-). Diesen Weg
kann man aber auch nur gehen, wenn man vorne nur ein Kettenblatt hat.
Habe jetzt beim Suchen nach anderen Toxy-Seiten im Netz gesehen, dass ich
nicht der einzige bin, der diesen Weg beschritten hat.
Mögliche Änderungen, Schutz vor der Kette vor Schmutz
Die Rohre einfach so weit kürzen, dass sie unter dem Sitz enden.
Haben sie dahinter noch eine Funktion außer der Verschmutzung der
Kette vorzubeugen? Diese Verschmutzungsgefahr kann man auch verringern,
indem man am Vorderrad ein recht weit nach unten gezogenes Schutzblech verwendet
oder aber besser einen großvolumigen Kettenschutz (z.B. aus GfK) anbringt.
Das ist am Zugtrum leicht zu realisieren, weil er nahe der Hinterradschwinge
verläuft, aber am Leertrum? Ich denke hier ist es besonders wirkungsvoll,
die Kette vor dem Schmutz zu schützen, der vom Vorderrad aufgewirbelt wird.
|
|