letzte Aktualisierung: September 2006

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Jahresfeier 2006 in Schierau bei Heinz

 
Partie Kettlitz gegen Döring
Partie mit polnischen Figuren:
Helmut Kettlitz - Udo Döring
Partie Teichmann gegen Friedrich
Partie mit marokkanischen Figuren:
Gerhard Teichmann - Heinz Friedrich
Spiel aus Afrika
Spiel aus Afrika
Spiel mit Wikinger-Figuren
Spiel mit Wikinger-Figuren
Heinz zerkleinert das Spanferkel  Gerhard Arnold analysiert

Herbergssuche (16.09.2006)

"Wer klopft an?" - "Oh zwei gar arme Leut'".
"Was wolt ihr denn?" - "Wir suchen Herberg heut'".

Natürlich habt ihr gleich erkannt,
wohin ich mich da verrannt.
In meinem dickern Weihnachtsbuche
war Joseph auf der Herbergssuche
fürs Christkind und auch seinem Weibe,
sucht für die family 'ne Bleibe.

So wie einst ihm, so geht's auch andern,
die von Kneip' zu Kneipe wandern.
Flehen um Herberg, erbitten Asyl,
eine Zuflucht zu finden, ein Domizil.
Nicht um ein müdes Haupt zu betten,
nein - um den Schachclub Raguhn zu retten!
      Es gleicht schon einer Odyssee,
      was wir durchlebt mit Ach und Weh!
      Wir sind zwar meistens ganz verträglich,
      doch scheitern unsere Mühen kläglich
      an einem Raum, ein Haus mit Dach,
      wo man uns spielen ließe Schach.

Im Jahre neunzehnhundertachtundvierzig -
wer das nicht glaubt, bestimmt, der irrt sich -
erfolgte die Gründung der Schach-Sektion.
So lang ist das her, wer weiß das schon?
Das "Sportlerheim" am Finkenberge
war 40 Jahre unsere Herberge.
Dort ging's uns gut, dort ließ sich's leben,
bis dass die Pächter gingen eben.
Das alte Leid, von vorn beileibe
begann - wir suchten eine Bleibe.
      Es gleicht schon einer Odyssee,
      was wir durchlebt mit Ach und Weh!
      Wir sind zwar meistens ganz verträglich,
      doch scheitern unsere Mühen kläglich
      an einem Raum, ein Haus mit Dach,
      wo man uns spielen ließe Schach.

Abschied vom Sportheim im Jahr 2005 - Frank / Gisela / Fred

Holz-Gerüstbau Firma Stephan
bot den Frühstücksraum uns an.
Oftmals waren wir nur Viere,
für's Training reicht's, nicht für Turniere.
Auch mußten 's Bier wir selber holen,
weil wir doch nicht verdoschten wollen!
Arbeiterwohlfahrt-Heim dann schließlich -
immenser Fortschritt, ganz ersprießlich!
Die Miete konnt' uns nicht erfreuen:
Emigration, 's begann alles von Neuem.
      Es gleicht schon einer Odyssee,
      was wir durchlebt mit Ach und Weh!
      Wir sind zwar meistens ganz verträglich,
      doch scheitern unsere Mühen kläglich
      an einem Raum, ein Haus mit Dach,
      wo man uns spielen ließe Schach.

 
Nächste Station: die "Mulde-Au"
1. Hotel, grad fertig im Bau.
Vornehm ging's zu: ein Bier sieben Minuten.
Schon vor Mitternacht hieß es:
Verduftet, ihr Guten!
Zum Mittagtisch erschienen Gäste,
um eins spielten noch die Reste
ihr Turnier am gleichen Tisch,
abgelenkt von Kohl und Fisch.
Das konnt' nicht gut geh'n auf die Dauer,
und nicht nur der Herr Wirt war sauer.
      Es gleicht schon einer Odyssee,
      was wir durchlebt mit Ach und Weh!
      Wir sind zwar meistens ganz verträglich,
      doch scheitern unsere Mühen kläglich
      an einem Raum, ein Haus mit Dach,
      wo man uns spielen ließe Schach.

Alle schrien wir Hurra:
Das "Sportlerheim" ist wieder da!
Wir können wieder ohne Bitten
aufleben lassen alte Sitten.
Die Buffets zu unseren Festen
waren Spitze, stets vom Besten.
(Auch ein Mitbringsel der Wende.)
Doch kam im vor'gen Jahr das Ende;
keiner konnte was dagegen,
und wieder standen wir im Regen.
      Es gleicht schon einer Odyssee,
      was wir durchlebt mit Ach und Weh!
      Wir sind zwar meistens ganz verträglich,
      doch scheitern unsere Mühen kläglich
      an einem Raum, ein Haus mit Dach,
      wo man uns spielen ließe Schach.

Nach neuem Suchen, Sichten, Warten,
sind wir gelandet im "Seen-Garten".
Dort sind Steaks und Biere billig,
die Bedienung meistens willig.
Wenn bloß der Radau nicht wär',
mit Tabakqualm geht er einher!
Die Jugend, die Darter und so weiter:
keine Rücksicht auf uns're Nerven, leider.
Ist's doch mal ruhig, gemach, gemach -
Einer von uns macht für alle Krach!
Nicht warm kriegt man's hier im Wunter -
Turniertermine leiden drunter.
      Es gleicht schon einer Odyssee,
      was wir durchlebt mit Ach und Weh!
      Wir sind zwar meistens ganz verträglich,
      doch scheitern unsere Mühen kläglich
      an einem Raum, ein Haus mit Dach,
      wo man uns spielen ließe Schach.

Die Schule nur als Ausweg blieb.
Doch war auch hier die Zukunft trüb'.
Ein Krankenwagen auf der Wiese,
zerfurchte und beschädigt diese.
Also hat man sich versündigt
und uns wiederum gekündigt.
Gastronomie wär' dort auch niche,
die Raucher müßten in die Büsche.
Nein, länger ist des Bleibens nicht ...
Wo ist ein Heim, ein Ort, ein Licht?

Nun ist das "Bootshaus" im Kalkül.
Lang ward gesucht. Der Kneipen viel
in Retze, Schiere, Priere wurden erkundet,
ob sich nicht doch 'ne Bleibe fundet.

spielende Holzfiguren

Wie wär's denn hier - so ganz privat,
wo keiner gegen uns was hat?
      Zu Ende wär' die Odyssee,
      vorbei die Sorgen, Ach und Weh.
      Niemand uns störte, nicht Lärm oder Uhr,
      könnten Singen und Skaten - nur Freude pur.
      Da wär' ein Haus, eine Herberg mit Dach,
      wo man uns spielen ließe auch Schach!
 
 
Schachspieler sind auch Menschen (05.02.2005)

Menschen gibt es allerorten
und in ganz verschiednen Sorten:
Männer, Frauen, Blinde, Kinder,
gelbe, schwarze, weiße Sünder.
Dann gibtīs Fromme und auch Heiden,
Angeber - die kann ich nicht leiden.
Dann sind da Junkies, Punker, Dealer,
und schließlich bleiben noch die Spieler.
Egal, ob Siedler von Catan,
Canasta, Skat, Billard. - Getan
wirdīs aus dem Trieb zu siegen,
Lust und Spaß dabei zu kriegen.

Oh weh, oh ach, oh Ungemach!
Da gibtīs noch Menschen, die spielīn Schach!
Nicht, die Zeit sich zu vertreiben,
einen Grund zu haben, in der Kneipen
an dem Biere sich zu laben.
īs muß einen andern Grund noch haben.
Vielmehr wollen sie beweisen,
sie zählīn noch nicht zum alten Eisen.
   Und beim Rücken der Figuren,
   bei dem Ticken ihrer Uhren
   merken sie: es geht noch was.
   Istīs oft auch stressig, machtīs doch Spaß!

So gehör auch ich zu jenen,
die mit zusammen gebissnen Zähnen
Null auf Null müssen kassieren,
weil sie immer nur verlieren.
Dabei siehtīs oft nicht schlecht aus;
nur kommt am Ende nichts bei raus.
Ich starre auf das Brett verzückt,
bin ganz und gar der Welt entrückt.
Mein Gegner tüftelt voller Eifer,
rührt Kaffee um - mit meinem Läufer!
Aufīs Brett tippt er mit allen Fingern:
Wo könnt er hin mit seinen Springern?
Ja, das ist schon so īne Sach,
manche Menschen spielen Schach.
   Und beim Rücken der Figuren,
   bei dem Ticken ihrer Uhren
   merken sie: es geht noch was.
   Istīs oft auch stressig, machtīs doch Spaß!

Und es kommt, wieīs kommen sullt -
manchmal ist das Bier auch schuld -
meist sind die Partner eben stärker,
und mir bleibt nichts als Frust und Ärger.
Wieder eine futsch - perdü -
eine gewonnen geglaubte Partie!
Am schlimmsten aber istīs beim Blitzen.
Da bleib ich cool, komm nicht ins Schwitzen.
Vor rückt der Zeiger der Uhr unerbittlich,
nimmt auf mein Nervenkostüm keine Rücksicht!
Und wenn ich zehnmal auch besser steh:
Das Blättchen fällt! Adjöh -passe!
Ja, das ist schon so īne Sach,
manche Menschen spielen Schach.
   Und beim Rücken der Figuren,
   bei dem Ticken ihrer Uhren
   merken sie: es geht noch was.
   Istīs oft auch stressig, machtīs doch Spaß!

Von Leuten war die Rede, unterschiedlich,
die gibt es auch im Club, meist friedlich.
Doch wehe, geht mal was verquer,
da wandelt das sonst stille Heer
sich um in Furien und Hyänen.
Man könnt vergießen bittre Tränen.
bei dem Geschrei, zu klärn die Regeln,
die zwischen den Extremen pegeln.
Erholsam ist doch dann ein Skat -
wenn man dafür die Zeit noch hat.
Wenn andere im Klinch noch liegen,
reizen und stechen wir mit Vergnügen.
Manch einer guckt da scheel von fern,
beneidet uns, tätī mitspieln gern.
Doch muß er ja - weiß noch nicht wie -
zu Ende bringen die Partie.
Muß hoffen auf das Skatturnier -
jetzt sindīs noch dreie, erst warīnīs vier.
Und da fließt der Jägermeister!
Ein Krach ist da! Schon einer heiser.
Denn vor lauter Überschwang
pflegt lauthals man auch den Gesang.
Nichts, von wegen Tönen, zarten,
wie beim Schachspiel zu erwarten.
Doch, wie gesagt, sind letzten Endchens
Schachverrückte auch nur Menschens.
Ja, das ist schon so īne Sach,
Menschen gibtīs, die spielen Schach.
   Und beim Rücken der Figuren,
   bei dem Ticken ihrer Uhren
   merken sie: es geht noch was.
   Istīs oft auch stressig, machtīs doch Spaß!

Verfasser: H. Friedrich
  Jahresendfeier 2004  

 

Die 3 Erstplatzierten...

 

    
...in der Sektions-Meisterschaft


 

 

    
...im Schnellschachturnier


 

 

    
...in der Senioren-Meisterschaft


 

 

    
...im Skatturnier

Aus der Jahresfeier, 24.01.04:

links: Sadtmeister 2003: Wolfram Hille,
rechts: Seniorenmeister: Gerhard Teichmann
Alle Erstplatzierten (und G. Arnold
- hat sich dazwischen gemogelt)

Stadtmeister, Seniorenmeister,
rechts: Sieger des Jubiläumsturniers Fred Böbber,
hinten: Sieger des Skatturniers Heinz Friedrich
Einige Vereins-Mitglieder, sowie deren Partnerinnen, auf der Jahresfeier

Vorsitzender: Udo Döring

G. Hachemeister, alias "Stachel"

Frau Hachemeister (links) und Frau Jürgens

Frank Jürgens

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Der SCR (18.01.2003)

Ja, das ist schon so `ne Sach:
Alle spiel`n wir gerne Schach.
Und freitags würd` uns etwas fehlen,
wenn wir dürften uns nicht quälen
mit König, Bauern, Dame, Turm.
Und die Freud` ist ganz enurm,
Wenn der Gegner ganz entsetzt
die Figur`n vom Brette fetzt.
Doch unterschiedlich - ohne Frage -
äußert sich `ne Niederlage:
Der eine legt still den König um,
der andre brummt "Die schupp ich um !",
der dritte stöhnt "Warum bin ich so schwach ?",
der vierte guckt gleich im Computer nach.
am hinteren Tische, da hört man Geschreie:
und einer ruft hektisch "Los, mach` mer `ne Neie !"
Und wieder ein andrer, der stiert in sein Bier
und hofft, er fände die Lösung hier.
Und dann gibt`s noch die, die viel besser standen,
aber erst hinterher den richt`gen Zug fanden,
der zum Siege gereicht - ein starker, ein feiner -
und alle nicken, doch glauben tut`s keiner.
Aber trotzdem macht`s Spaß.
Und wir möchten`s nicht missen;
`s gibt nichts Schönres als das -
und das sollt ihr wissen.

Aufstieg in die Landesklasse !
Der Inhalt macht es, nicht die Masse.
Denn wär` dem nicht so, teure Schächer,
bliebe leer der Freudenbecher.
Anfangs fehlten noch die Punkte.
( Manche böse Zunge unkte,
daß wir in den höhern Sphären
zum Abstieg klar verdonnert wären. )
Und bei sechsfachem Remis
wurde deutlich: `s fehlt der Biß !
Nachdem der erste Sieg geglückt,
schielt ein jeder ganz verzückt
auf die Mitte der Tabelle -
stehn nicht mehr an letzter Stelle !
Aber trotzdem macht`s Spaß.
Und wir möchten`s nicht missen;
`s gibt nichts Schönres als das -
und das sollt ihr wissen.

Hört, ihr Leut` und laßt euch sagen,
was von der Zweiten ist zu klagen:
"Die Zweite ist ja stark geworden."
So hört man`s flüstern aller Orten.
"Und für sie ist Aufstieg Pflicht !"
Doch von alleine geht das nicht.
1 : 3 gegen Löberitz -
mehr war`s als ein schlechter Witz.
Was hatten wir uns vorgenommen,
wie anders ist es dann gekommen.
Nach ELO-Zahlen auf Papier
war`n klar die Favoriten wir.
Platz Eins wir uns nicht sichern kunnten
und lecken heute noch die Wunden.
Aber trotzdem macht`s Spaß.
Und wir möchten`s nicht missen;
`s gibt nichts Schönres als das -
und das sollt ihr wissen.

Friedlich sind alle, spiel`n sie Schach,
es gibt kein Ärger, gibt kein Krach.
Aber dreimal "Wehe, Wehe"
wenn ich beim Skatturnier sie sehe !
Da werden die sonst braven Schächer
zu einem Haufen wüster Zecher.
Eh`s erst mal losgeht, kostet`s Nerven,
kostet`s Konzentrations-Reserven.
Ist endlich dann ein Spiel vorbei,
erhebt sich gleich ein wüst Geschrei:
"Wie kannst du stechen das grüne Daus -
das hält man doch im Kopp nich aus !"
Es wird gestritten, nachgekartet
( und daheim die Mutter wartet !)
Schließlich -weit nach Mitternacht-
wird`s dann doch zu End gebracht.
Über Versammlungen lieber schweigt man,
denn das Chaos dort zeigt an:
Nichts von Ordnung, Disziplin -
ich glaub` , da komm` wir niemals hin !
Aber trotzdem macht`s Spaß.
Und wir möchten`s nicht missen;
`s gibt nichts Schönres als das -
und das sollt ihr wissen.

Weihnachts-, Ostern-, Skatturnier
ganz nebenbei bewält`gen wir.
Stadtmeisterschaften B und A -
Punktspiele sind auch noch da.
Die Rentner im Senioren-Cup
quälen sich einen müden ab.
Auch außerhalb von dem Verein
lädt man uns zu Turnieren ein.
In der "Rochade" könnt ihr`s lesen
sogar mit Bild ! - dabeigewesen.
Ach, Freundschaftskämpfe gibt es auch noch -
`s ist nicht zu schaffen, glaubt mir doch.
Dazu noch Feten, Feste, Feiern:
Termindruck wie beim FC Bayern !
Ob man nicht kürzer treten sollte ?
Das warīs, was ich euch sagen wollte.
Aber trotzdem macht`s Spaß.
Und wir möchten`s nicht missen;
`s gibt nichts Schönres als das -
und das sollt ihr wissen.

Sollt fruchtbar sein und euch vermehren -
ist schon in Moses 1 zu hören.
Wir folgten dem undīs hat geholfen:
Aus Bitterfeld und Schlaitz und Wolfen
die alte Garde ward verstärkt.
(īpaar Gegner habenīs schon bemerkt.)
Doch bei all solidem Können
muß eines ich doch noch benennen:
auf Teamgeist, Einigkeit, Vertrauen
laßt stetig unsern Club uns bauen.
Zählt nicht nur Punkte, Siege. Dann,
so lebt die Gemeinschaft - und darauf kommt`s an !
Aber trotzdem macht`s Spaß.
Und er läßt uns nicht ruhn.
Wir zieh`n munter fürbaß
mit dem SC Raguhn.
Verfasser: H. Friedrich
SC Raguhn - weltweit (24. Januar 2004)

Hört, ihr Leutī, und laßt euch künden,
wie in aller Welt zu finden
hier unser Club und anderweit
sind präsent wir und bereit,
allen Völkern und Nationen
mit dem Schachspiel beizuwohnen.
Denn wir sind ja jetzt im Internet,
und jeder, der gern Auskunft hättī
von unserm Treiben, unserm Tun,
klickt ein sich "www . SC Raguhn"
Ergebnisse, Tabellen, Mitgliederstand -
alles erfährt er aus erster Hand:
Wie groß der Durst jeweils Freitagabend,
gelöscht mit dem Biere, erquickend und labend.
Wer wen beim Skaten ausgenommen,
wer noch einmal glimpflich davongekommen.
Und wie ruhig, sanft, bescheiden,
niemals hadernd, niemals streitend,
wird lauthals jede Stellung erläutert,
und niemand willīs glauben, doch keiner meutert.
Dem Gegner jeden Mut man nimmt
und am Ende trotz allem man doch nicht gewinnt.

Dann kann man auch erfahren, ach,
wie gut geplant man auch dieses Jahr:
So viel vorgenommen, fast alles bedacht,
und kaum etwas richtig zu Ende gebracht.
Stadtmeisterschaft, zu sichten die Guten,
Jubiläumsturniere, zwanzig Minuten,
Preisskat und Senioren-Match
- doppelrundig -, Versammlungstratsch ...
Leute, das Jahr hat der Feiertage nur fünfzig -
kürzer treten, bescheidener künftig !

Dies alles also im Internet,
und jeder, der gern Auskunft hättī
von unserm Treiben, unserem Tun,
klickt ein sich "www . SC Raguhn"
Doch nicht nur per Mausklick gehīn wir in die Welt.
Wir reisen auch selbst hin, mit Euro - statt Geld.
Und wer wo gewesen, welch Ziel er erkoren,
erfahret ihr itzo, so spitzet die Ohren.

Griechenland - der Götter Hort -
schon mehrmals war der Fredy dort.
Sucht nicht Aphrodite, Helena, der Schönen zwei -
(er hat ja seine Frau dabei !)
nicht Sex also sucht er an Hellas Küsten,
wohl aber Weisheit, sich besser zu rüsten
für Wahrung des Images im "Sportlerheim",
auf daß geschlagen er werde von keinīm.
So findet er Griechenland gar nicht verkehrt,
auch wenn Vater Zeus ihm keine Audienz gewährt.
   Doch nicht jeder kann da hin,
   und das muß ja auch nich sinī:

Denn: Wir sind ja jetzt im Internet,
und jeder, der gern Auskunft hättī
von unserm Treiben, unserem Tun,
klickt ein sich "www . SC Raguhn"
Käptīn Stachel ziehtīs aufs Meer -
nicht so weit raus, bitte sehr !
Doch von Hafen zu Hafen schippern
und an Automaten flippern,
Frankreich umrunden bis Marseille -
so wird man Weltmann, this is ok.
Das ist Käptīn Stachels Welt.
Was ihm nicht so gut gefällt:
Schach gabīs nicht und auch kein Skat,
dafür Bier und Fischsalat.
   Doch nicht jeder kann da hin,
   und das muß ja auch nich sinī:
Denn: Wir sind ja jetzt im Internet,
und jeder, der gern Auskunft hättī
von unserm Treiben, unserem Tun,
klickt ein sich "www . SC Raguhn"
Nach Ägypten zogīs gleich zwei -
jeder mit īner Frau dabei.
Heinz und Wolfram, unverdrossen,
haben den Orient genossen.
Neben Reiten auf Kamelen
durft der Bauchtanz auch nicht fehlen.
Und am Strand vom Meer, dem Roten,
war das Schachspielīn nicht verboten.
Auch so Schwimmen, Sonnen, Schnorcheln
und das Bier - nicht nur zum Gorcheln.
   Doch nicht jeder kann da hin,
   und das muß ja auch nich sinī:
Denn: Wir sind ja jetzt im Internet,
und jeder, der gern Auskunft hättī
von unserm Treiben, unserem Tun,
klickt ein sich "www . SC Raguhn"
Heißblütig ist er, unser Udo,
in der Jugend liebte er Judo.
Heutī ziehtīs ihn nicht nach Süden hin
doch Österreich lockt ihn: Ski-alpin !
Und von den schneebedeckten Alpen
(wo heute noch die Gletscher kalben)
da wedelt er putzmunter
die verschneiten Almen runter.
Nur eins mißfällt ihm bei der Jause:
Die Sennerin macht Winterpause !
   Doch nicht jeder kann da hin,
   und das muß ja auch nich sinī:
Denn: Wir sind ja jetzt im Internet,
und jeder, der gern Auskunft hättī
von unserm Treiben, unserem Tun,
klickt ein sich "www . SC Raguhn"
Geduld und Ruhe mit Bedacht
braucht man beim Angeln und beim Schach.
"Bleibe im Lande und vermehre dich redlich !"
denkt sich der Gerhard und das ist löblich.
Und weil Fan von Fisch und Lurch
reist er quer durch Brandenburch.
Kolbbergs, Potsdams Flüsse, Seen
werden darauf angesehīn
- wie auch Bäche, Teiche, Pfützen -
ob sie wohl zum Angeln nützen.
   Doch nicht jeder kann da hin,
   und das muß ja auch nich sinī:
Denn: Wir sind ja jetzt im Internet,
und jeder, der gern Auskunft hättī
von unserm Treiben, unserem Tun,
klickt ein sich "www . SC Raguhn"
Doch auch die Zurückgebliebenen
und dem Reisen nicht verschriebenen -
sie alle tragen dazu bei,
daß der Club präsent stets sei:
Ob Computerfreak Martin,
ob Häuslebauer in Greppin,
ob in Wolfen, Bitterfeld,
ob Schlaiz, Raguhn - nicht aus der Welt -
überall kann man nun surfen
und im Net den Anker werfen.
Die Neider schon - ich hörī se:
"Nu gehīn se wohl noch an die Börse?"
Nein, uns reicht das Internet,
und jeder, der gern Auskunft hättī
von unserm Treiben, unserem Tun,
klickt ein sich unter "SC Raguhn"
Ja, das ist doch was, ja das freut uns doch !
Es lebe der Club !
         (Schönīn Abend noch !)
Verfasser: H. Friedrich
Die 3 Gewinner der Schul-Meisterschaft 1998

2.Platz: Silvio Kettlitz, 1.Platz: Toni Schubert, 3.Platz Carsten Herrmann (v.l.n.r.)
Die "etwas grösseren" Gewinner der Saison 99

Stadtmeister, Sieger Glücks-Lotterie, Sieger Weihnachtsturnier (von links)

Schon seit langer Zeit zur Tradition geworden sind die Freundschafts-Kämpfe zwischen den beiden Vereinen der Nachbarstädte Jessnitz(Anh.) und Raguhn.

Schachspieler sind auch "Individualisten":
G. Hachemeister (links) aus Raguhn und T. Schmidt aus Jessnitz sitzen beisammen, doch ihr jeweiliges Interesse gilt verschiedenen Dingen.

Startseite SC Raguhn

Wer die Mitglieder des SCR noch besser kennen lernen möchte, sollte im Folgenden etwas verweilen!
Achtung! Veröffentlichung auf meine Verantwortung. Unsere Gegner können durch tiefgründiges Lesen riesigen psychologischen und spiel-theoretischen Nutzen ziehen. ;-)
EIN HOCH DEM SCR !
(zur Melodie: Eine Seefahrt die ist lustig ...)

In Raguhn, da gibts `nen Schachclub,
Und darauf sind wir sehr stolz:
Vierzehn fröhliche Gesellen,
Spiel`n mit Männlein die aus Holz.

Wer bei uns so ein- und ausgeht,
Den stell` ich euch jetzt mal vor.
Und wenn jeder gleich hier drankommt,
Singt ihr mit. Schön laut. Im Chor.

Ja, der Burckhardt und der Uwe
War`n einst Punktelieferant.
Doch sie mausern sich und wachsen
Und verbreiten Schmach und Schand`.

Ja, wer denkt denn, daß der Werner
Gegen Thomas klar gewinnt.
Das ist fast so unwahrscheinlich,
Wie `ne Jungfrau mit `nem Kind.

Senior ist unser Helmut,
Der sehr oft verreist und weg.
Doch topfit kommt er dann wieder.
(Gilt als Favoritenschreck !)

Kann sich einer richtig ärgern,
Dann ist Jochen im Gespräch.
Atemlos oft galoppiert er -
Sind dann Turm und Punkt gleich wech.

Für den Frank - stets alkoholfrei ! -
Ist Entwicklung ein Problem
Doch mit Witz und Stehvermögen
Schaukelt er den Punkt noch heem.

Ob beim Skaten, ob im Endspiel -
Ja, da kennt sich Günter aus.
Seine schwein`schen Selbstgespräche
Sind ein wahrer Ohrenschmaus.

Unser Udo mag das Feste:
Stein, Beton und Splitt und Lehm.
Und so ist auch seine Stellung:
Wie Beton und unbequem.

Ja, der Martin und die Taktik
Noch viel mehr die Strategie:
Spielt er gut, gewinnt er manchmal.
Spielt er schön, gewinnt er nie.

Gerhards Frau ist eifersüchtig.
Und auch das verstehen wir:
Ist verliebt in seinen "Affen",
Zieht als Weißer nur b vier.

Theorie ist Geralds Hobby.
Nichts ist auf der Welt ihm lieber.
Doch vergessen ist das Lehrbuch,
Sitzt ein Weib ihm gegenüber.

Und der Thomas flog nach Hongkong
Zu den Drachen im Orient.
Und so feurig wie ihr Halsdunst
Auf dem Brett sein Angriff brennt.

Doch die Seele von dem Ganzen
Ist der Fred. Wie er`s bloß macht,
Daß er Sieg und Punkt einsackt
Und daß Caissa ihm stets lacht.

Und der dies Pamphlet verbrochen
Und mit Reimen hat versaut,
bettelt nun mit weichen Knien,
Daß ihr ihn nicht gleich verhaut.

Verfasser: H. Friedrich
CHARAKTERISTIKA - SCR Januar 2001

Seht den Fred, der macht uns heiß,
er vom Gegner alles weiß:
Gesundheitszustand, ELO-Zahl,
wann gekackt das letzte Mal ...
Und sein Felix wird nun größer,
daher Raumnot immer böser -
Trophäen, Preise und Pokale
rosten nun im Keller alle!

Wolfram macht`s mit der Bundesbahn.
Aus Bitterfeld reist er hier an,
bezahlt für Service und Billett,
es zahlt sich aus bei Blatt und Brett.
Doch schwächen hat die stärkste Burch-
mach Dir nischt draus - da mußte durch!

Der Thomas macht es mit der Zeit:
so mancher Punkt schon griffbereit.
`s wird weiter kombiniert, geknobelt
und an der Stellung rumgepopelt.
Die Möglichkeiten - viel und dolle,
was schert ihn da die Zeitkontrolle?
Das Blättchen fällt ! So eine Sch... ande -
und doch gewinnt er höchste Preise.

Der Rainer macht es ganz im Stillen.
Ihm liegt so mehr das leise Killen.
Stets hält er vornehm sich zurück.
Beim Skat fehlt ihm für`s Auflegen der Blick.
Am Brett ein Eisblock, kalt und kühn -
ist er auch neu - wir mögen ihn !

Gerhard macht`s als Globetrotter,
reist um die Welt wie Harry Potter.
Australien, Wolfen-Nord und Wien -
überall wo er erschien
macht er den Leuten schwer zu schaffen.
Ihr ahnt es schon - mit seinem "Affen".

Auch der Martin macht uns Freud`,
wie er schockt die braven Leut`
mit Kreationen unbekannt,
die noch keiner vor ihm fand.
Doch der Erfolg, der gibt ihm recht.
( Nur Skaten tut er herzlich schlecht !)

Den Udo macht sein Enkel froh.
Das Freudenfeuer, lichterloh,
durften wir mit Runden löschen helfen.
`s war -wie so oft- schon weit nach Zwölfen.
Nie ruhig vermag er beim Spielen zu sitzen;
wird sich noch den Hosenboden durchwetzen.

Ja der Günter macht was her,
schiebt die Bauern kreuz und quer.
Im Endspiel ist er ganz enurm,
egal, ob mit, ob ohne Turm.
Auf Kontra ist er ganz erpicht,
vergißt niemals das Lästern nicht.

Und der Frank macht uns was vor,
wie man klettert ganz empor
des Erfolges Leitersprossen.
Keiner so wie er genossen
`zig Siege mit Triumphgefühlen.
Er wird wohl bald Brett 1 nun spielen !

Der Jochen, ja, der macht was draus,
als Radrennprofi - ei der Daus !
Da holt er Kondition und Schwung,
das hält ihn auch am Brett noch jung.
Und wenn er dann so hämisch guckt,
hat er wieder einen in die Suppe gespuckt !

Helmut macht sich sportlich fit.
- Und seine Frau, die muß da mit ! -
Radelt, wandert, steigt auf Berge,
beherrscht noch andere Gewerke.
Kann sich ärgern, wunderschön,
wenn Partien flöten gehn.

...
...

Ich hab` die Verse nun gemacht.
Ihr selber habt mich drauf gebracht
am Sonntagmittag nach dem Match.
`s war alles Unsinn, alles Quatsch.
Weil Inhalt, Reim nicht glatt gebügelt,
hoff` ich, daß Ihr mich nicht verprügelt
bei meinem so gehässigen Tun.
Wichtig nur eines:
unser SC Raguhn !
Verfasser: H. Friedrich

Unser 1. EHRENMITGLIED hatte hier einen runden Geburtstag. Schachfreund Helmut Kettlitz.

Sowohl dieser Präsentkorb, als auch die Verleihung der Ehrenmitgliedschaft waren eine Überraschung - zur großen Freude unseres Uhrmachermeisters.
Die GOLDENE SKATHAND - ein begehrter Preis - ging verdient an W. Schneider.

Werner ist ein Kenner klassischer Musik und spielt selbst hervorragend Klavier.


Wer die Preise will abräumen, der darfs Feiern nicht versäumen... oder so !?!?

Die Ärztin hatte mir verboten zu Trinken - wegen meiner ca. alle 2-3 Jahre 1 mal auftretenden epileptischen Anfälle. Die Bescherung kam prombt: am nächsten Tag hatte ich einen schweren Unfall und die Narbe ist noch heute sichtbar.
Na Strowje! Auf den Herren-, Vater- und Männertag!

Meine Schachfreunde sind nicht minder unvernünftig. Aber es gab schon Weltmeister, die ihre Flasche neben die 64 Felder gestellt haben. Es muss ja nicht immer WUNDER wirken - die PHANTASIE soll angeregt werden!

Neben unserem Lieblingshobby fröhnen wir fast alle noch einer anderen Leidenschaft. Schachspiele aus der ganzen Welt werden gesammelt und aller paar Jahre, zur Jahresfeier, gemeinsam ausgestellt. Hier ist eine kleine Kostprobe:

Es sind so viel, daß sie kaum
auf allen Tischen Platz finden.

Schachspiel BANGKOK

Schachspiel AUGSBURG

3 Materialien - 3 Varianten:
Glasschachspiel, Holzspiel mit russischem Motiv, Metallspiel Napoleon

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