Marxistische Bildung

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Unsere Veranstaltungen im 2. Halbjahr 2007

1.

Zur verheerenden Rolle des Gymnasiums im deutschen Bildungswesen

Referent: Rolf Jüngermann

Mittwoch, 05.09 2007, 19:30 Uhr

Zeche Carl, Wilhelm-Nieswandt-Allee 100

Allen ernsthaften Reformversuchen trotzend garantiert das Gymnasium seinen Absolventen eine Art aristokratische Weihe durch lebensferne Erziehung. Geprägt durch die Notwendigkeit, sich seine komfortable Existenz auf Kosten anderer zu sichern, ist es doch existentiell darauf angewiesen, die schwierigeren pädagogischen Aufgaben auf die anderen Schulformen abwälzen zu können. Damit bildet es den harten Kern des sozial hochselektiven gegliederten deutschen Schulwesens und des deutschen Bildungsproblems. Rolf Jüngermann ist Studienrat im Ruhestand. Er ist Mitglied der Redaktion der „Marxistischen Blätter.“ Mitglied im Beirat der Rosa Luxemburg Stiftung NRW



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Marxistische Bildung

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Eintritt bei allen Veranstaltungen frei

2.

Wem gehört die EU ?

Referent: Prof. H-J Krysmanski

Mittwoch 17.10. 2007, 19:30 Uhr

Zeche Carl, Wilhelm-Nieswandt-Allee 100

Hans -Jürgen Krysmanski beschreibt das Netzwerk der die EU beherrschenden Klassen und Schichten als „Geldmachtapparat“, in dem sich verschiedene Gruppen angesiedelt haben „teils in Gestalt eines über Generationen vererbten Reichtums, teils in Gestalt alten oder neuen europäischen Adels, teils in Gestalt eines mithilfe technischer, finanzpolitischer oder marketingmäßiger Innovationen zusammengerafften Neureichtums, teils in Gestalt eines durch korrupte Privatisierungspraktiken erzeugten Oligarchentums, teils in Gestalt von Mafia-Milliardären.“ Professor Krysmanski ist ein profilierter Vertreter der „Reichtumsforschung“, welche „die da Oben“ genauer unter die Lupe nimmt. Hans-Jürgen Krysmanski, emeritierter Professor für Soziologie an der Universität Münster; Publikationen u.a.: Wie Geld- und Machteliten sich die Welt aneignen 2004; u.a. Mitglied des Wissenschaftlichen Beirats von Attac .



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2. Halbjahr 2007

3.

Lateinamerika im Aufbruch

Referent: Günter Pohl

Mittwoch 14.11 2007, 19:30 Uhr

Zeche Carl, Wilhelm-Nieswandt-Allee 100

Nicht nur die Beständigkeit von Cuba, einem Land, in dem der Mensch im Mittelpunkt steht und nicht das Profitinteresse von einigen Wenigen, sondern auch umwälzende Veränderungen in Venezuela unter Chávez und die Rückkehr der Sandinistas in die Regierung Nicaraguas geben vielen Menschen in Lateinamerika Hoffnung auf eine bessere Welt. Wie ist die Lage in Venezuela, wie entwickelt sich Bolivien ? Wie verhalten sich die USA hinsichtlich der Umbruchsituation in Lateinamerika? Günter Pohl, Lateinamerikaexperte, gibt Rede und Antwort.

Günter Pohl ist Lateinamerikakenner und Mitarbeiter der Informationsstelle Lateinamerika (ila) in Bonn. Zudem ist er Mitglied der internationalen Kommission der DKP. Er schreibt für die UZ und die „Marxistischen Blätter.“



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