Zuerst einmal das Wichtigste.

Die Schotten haben den Dudelsack nicht erfunden!!!

Es gibt weltweit mindestens 200 verschiedene Dudelsack-Typen.

 

Als in Deutschland das preußische Militär die Marschmusik benutzte, hat das schottische Militär den Dudelsack als Militärinstrument eingesetzt. Dort bekam er dann sein typisches Aussehen, den karierten Stoff, 3 Bordune und seine Stimmung.

Er wird auch heute noch gern als Militärinstrument eingesetzt. Mit dem damaligen schottischem Volksmusikdudelsack hat er nicht viel gemeinsam. Meistens werden heutzutage die "Original schottischen Dudelsäcke" in Pakistan gebaut. 

 

Alle Dudelsäcke lassen sich in 2 große Gruppen anhand der Tonerzeugung unterteilen:

Aufschlagzungen-Instrumente, aus denen sich die die Familie der Klarinetten entwickelt hat und 

Gegenschlagzungen-Instrumente mit Doppelrohrblatt, aus denen sich die Familie der Oboen entwickelt hat.

Erstere sind meistens im Osten Europas vertreten. Z.B. Polen, Ungarn, Rumänien, u.s.w. und werden meistens als "Bock" bezeichnet. Sie werden auch meistens durch einem Blasebalg mit Luft versorgt.

Die zweite Art ist stark im Süden und Westen Europas vertreten und wird meistens mit dem Mund angeblasen.

In Deutschland wurden früher beide Arten gespielt.

 

Ein Dudelsack besteht meistens aus 4 Teilen:

 

            -Die Spielpfeife (auch Schalmei) genannt, für die Melodie,

            -einen Luftsack als Luftvorrat,

            -Pfeifen für Dauertöne (Bordune), für den typischen Dudelsackklang, und

            -eine Anblaseinrichtung, entweder mit einem Blasebalg oder mit dem Mund.

 

 Der von uns gefertigte Dudelsack ist ein Nachbau historischer Instrumente. Die sogenannten "Schäferpfeife" oder "Altdeutscher Dudelsack"

 

 

Einbordunig

 

G-Dur/A-moll oder F-dur/G-Moll

Bordune in G, F oder A

 

Sehr leichtgängiges Model

wenig Luftverbrauch

für Anfänger gut geeignet.

 

Die Grifftabelle ist wie eine G oder F Schalmei

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Klangbeispiel

 

600,00 EUR (mit Einbau-Mikrofon 840,00 EUR)

zweibordunig

 

G-Dur/A-moll oder F-dur/G-Moll

Die Grifftabelle ist wie eine G oder F Schalmei

 

 

Bordune in G und D

oder A und E

oder F und C

 

 

 

Durch die 2. Bordune ein etwas höherer Luftverbrauch, aber

durch die Quinte in der Bordune ein schöner Klang.

 

 

 

 

 

Klangbeispiel

 

 

750,00 EUR (mit Einbau-Mikrofon 990,00 EUR)

Dreibordunig

 

G-Dur/A-moll oder F-dur/G-Moll

Die Grifftabelle ist wie eine G oder F Schalmei

 

 

 

 

Bordune in G, D und G oktav

oder A, E und A oktav

oder F, C und F oktav

 

 

 

 

 

Klangbeispiel

 

 

900,00 EUR (mit Einbau-Mikrofon 1140,00 EUR)

 

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