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Ludwig Gies
Krieg 1945 (links)
Berliner Athena in den Trümmern(rechts)
1945
Plaketten
Gries erhielt 1918 eine Berufung nach Berlin als Lehrer an der Unterrichtsanstalt
des Kunstgewerbemuseums Berlin.
1937 eröffnete sein zwei Meter hoher und aus Eiche geschnitzter "Lübecker Kruzifixus"
mit expressionistischer Formensprache die
Ausstellung "Entartete Kunst", im gleichen Jahr
wurde er aus der Akademie der Künste gedrängt, 1938 aus dem Lehramt entlassen.
Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs in Berlin freiberuflich tätig, von 1950 bis 1962
Professor für Bildhauerei an den Kölner Werkschulen und seit 1953 Ehrenmitglied der
Akademie der Künste München.
Gies hat maßgeblichen Anteil an der Wiederbelebung der Medaillenkunst im 20. Jahrhundert.
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