- Ursprung
- Ursprünglich wurde der
Bumerang als nichtwiederkehrende
Jagdwaffe benutzt und war
auch viel schwerer und größer, als heutige
Spiel- oder Sportbumerangs. Er konnte bis 2 kg
schwer und 1,30 m lang sein.
DIESE Jagdbumerangs, genannt "KYLIES",
wurden von den australischen Ureinwohnern
("Aborigines") z.B. als (Wurf-) Keule,
zum graben oder zum aufscheuchen von Tieren
verwendet.
- Um 1930 wurde der Bumerang
als Spiel u. Sportgerät
entdeckt und weiterentwickelt. Inzwischen
gibt es weltweit Bumerangclubs. Es finden
jährlich Bumerang WM- und Europameisterschaften
in unterschiedlichen Disziplinen statt. (Siehe
auch: http://www.bumerangclub.de.)
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- Warum
kommt ein Bumerang zurück?
- Kurz nach dem
Abwurf eines Bumerangs wirkt das
Kreiselgesetz (gyroskopischer
Effekt). Durch den Abwurf bewegt
sich der Bumerang vorwärts, zusätzlich
dreht er sich um seine fiktive Achse. Es
entsteht also ein Luftstrom. Durch sein
Oberflächenprofil, welches dem eines
"normalen" Flugzeugs
entspricht, entsteht ein Sog (Auftrieb),
der den Bumerang immer wieder zur Seite
zieht, statt nach oben, weil er ja fast
senkrecht abgeworfen wird. Wenn
Abwurfparameter, Gewicht, Proportionen,
Windverhältnisse usw. übereinstimmen,
wird der Bumerang dazu gezwungen, eine
(event. elliptische) Kreisbahn zu
beschreiben. Der Bumerang kommt
schließlich wieder beim Werfer an, weil
für ihn dort wieder die
"normale" Erdanziehungskraft
regiert, dort seine Rotation, der
Luftstrom und damit auch sein dynamischer
Auftrieb nachlässt.
- Bei
den meisten Anfängern klappt es bei
weitgehender Einhaltung der Wurfanleitung
schon nach wenigen Versuchen!
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- Sind
heutige Bumerangs gefährlich?
- Grundsätzlich
Nein! Bei
fahrlässiger Handhabung besteht jedoch die
Gefahr schmerzhafter Verletzungen, z.B. beim
minder geübten Auffangen. Derzeitige Bumerangs
sind Sportgeräte, welche lediglich dazu
konzipiert wurden, zum Werfer zurückzukehren.. mehr..
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