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Eisenbahngeschichte
und Eisenbahnmodellbau in Spur-1 in Essen |
| Inhalt | Links | Kontakt | 13.01.2012 aktualisiert |
Im Jahre 2005 hatte sich das Internet bereits zu einer wahren Fundgrube
für
Informationen über Eisenbahn und Modellbahn entwickelt und
dieser
Trend, dazu soll auch diese Seite beitragen, wird wahrscheinlich noch
weiter anhalten. Das Internet ist voll von Fotos von
Eisenbahnfahrzeugen und Eisenbahnbauten und es finden sich auch immer
mehr Zeichnungen und Maßangaben der Fahrzeuge.
Aus Essen hört man leider nur sehr wenig über
Eisenbahnmodellbau in den größeren
Maßstäben Spur 1 und Spur 0 - und dies bei der
Eisenbahn-Vorgeschichte der Stadt Essen ..
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Vom 16. bis 18. April 2010 fanden im Eisenbahnmuseum Dahlhausen Jubiläumstage statt. Fotos dieser Veranstaltung, insbesondere vom Preußenzug, finden Sie hier. |
Dampf über der Ruhr
Am 18. und 19. April 2009 waren bei den Museumstagen im Eisenbahnmuseum Bochum-Dahlhausen die beiden Dampflokomotiven 41 1144 aus Eisenach vom Verein IGE „Werrabahn Eisenach“ e.V. und die preußische Tenderlokomotive 78 468 von der Eisenbahntradition e.V. aus Lengerich zu gast.
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Erster
Wagen im Rohbau fertig (26. März 2009) Es fehlen zwar noch ein paar Kleinteile an dem Wagen, aber der Gesamteindruck ist schon ganz gut in meinen Augen. Der farbige "Skin" (so sagt man heutzutage) für diesen Wagen befindet sich weiter unten auf dieser Seite. Dann noch Längsträger, Abdeckungen für die Achslager und die Griffstangen. Wenn dieser Wagen auch noch nicht ganz fertig ist, so befindet sich aber die Sturzbühne im Hintergrund bereits in einem wesentlich fortgeschritteneren Entwicklungsstadium. Oben auf die 4,15 m hohen Bühne sollen noch die Echtholzschwellen für eine Grubenbahn, deren Loren natürlich noch farblich überarbeitet werden müßen. Sechs Stück von diesen kleinen Regelspur-Kohlenkisten werden unten an der Sturzbühne ihren Platz finden. Eine Sturzbühne erklärt immer plausibel, wie die O-Wagen eigentlich mit Massengütern beladen werden. |
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Bahnsteig
fertig gestellt (17. März 2009) Inzwischen konnte der Hauptbahnsteig fertig gestellt werden. Die Bahnsteigoberfläche ist 38 cm über SO angeordnet, wurde mit sehr feinem Sand eingestreut und hat eine Tiefe von 5,10 m bis zum geplanten Empfangsgebäude. Die Bahnsteigkante besteht aus Schwellen, die von T-Profilen gefaßt werden. Der Unterbau des Bahnsteigs wurde aus einer 20 mm Styroporplatte gefertigt, auf die eine 4 mm MDF-Platte zu liegen kam. |
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Sparsame
Bahnsteigbeleuchtung Auf alten Fotos kann man es immer wieder sehen, daß man vor rund hundert Jahren recht sparsam mit der Bahnsteigbeleuchtung umgegangen ist. Eine Laterne am Anfang des Empfangsgebäudes, eine am Ende und fertig. Häufig standen auf den Bahnsteigen zu dieser Zeit Gaslaternen mit gußeisernen Masten. (Das Empfangsgebäude hat übrigens eine Länge von 79,4 cm.) |
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Märklin
448/4 forever ... Mit einer Höhe von 127 mm waren diese Laternen auf H0-Anlagen, für die sie seit den 50er Jahren (?) angeboten wurden, immer wahre Giganten. In Spur-1 bringen sie es immerhin noch auf gute 4,06 m! Eine akzeptable Bahnsteiglaterne, dachte ich mir, und dazu auch noch wirklich sehr solide verarbeitet. Nur die Farben, der grüne Deckel und das helle Verkehrsgrau des Mastes, störten mich. Die Laternen wurden also mittels 300er Schmirgel und Verdünnung bis auf´s blanke Zink von ihrer alten verkehrsgrauen Lackierung befreit und erhielten eine neue Lackierung in Anthrazitgrau RAL 7016. Auch der grüne Deckel wurde in dieser Farbe neu lackiert. Die alten Märklin-Laternen haben dadurch irgendwie einen ganz anderen Charakter bekommen. Jetzt fehlt nur noch der Nebel dazu ... Wenn das Empfangsgebaude erst einmal fertig ist, werde ich mich auch um den passenden Nebel kümmern. |
| Wer kennt sie nicht die kleinen Helferlein von Lokführer und Rangierpersonal, die angeben bis zu welcher Position Fahrzeuge bei Weichenverbindungen profilfrei abgestellt werden dürfen. Sie bestehen heutzutage aus einer weiss-rot lackierten Stahlblechkappe, die über einen zylindrischen Betonpfosten gestülpt ist. | ![]() |
| Die
Zeichnung gibt
die ungefähren Maße diese Rangiersignals wieder. Für kleinere Baugrößen ist der modellmäßige Nachbau fast unmöglich. Selbst in Spur-1 beträgt der Durchmesser des Eisenblechteiles nur 2,8 mm. Damit man die Grenzzeichen besser sieht, beabsichtige ich diese mit einem Durchmesser von 5 mm herzustellen. Und dann wartet da auch noch die Rangierhalttafel Ra 10 ... |
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| Wirklich
kein
Problem stellt der Bau einer Rangierhalttafel Ra 10
dar . Als
Pfosten
wurden zu DRG-Zeiten ein Holzvierkant verwendet. Gezeichnet wurden die Tafeln mit CAD-DRAW5. Anschließender AUsdruck mit einem Laser-Drucker. Das Vorbild hat die Abmessungen von 50 x 35 cm. In Spur 1 sind diese Tafel immer noch sehr klein. Für die Buchstaben wurde Preußisch IV 44 Ausgabe 3 als Zeichensatz verwendet. |
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| Auf die gleiche Weise wurden H-, L- und P-Tafeln angefertigt. | ![]() |
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Ein Bißchen sägen muß man schon, um an einige Kilometersteine zu kommen. Da ich beabsichtige an jedem Meter Streckenlänge einen Meterstein aufzustellen, werde ich die Zahlen 74 und 19 wohl niemals erreichen. Ich habe sie hier verwendet, weil ich so auf den von mir kürzlich gefunden Zeichensatz Preußisch IV 44 Ausgabe 3 aufmerksam machen kann. Diesen Zeichensatz kann man sich als freien Zeichensatz auf www.peter-wiegel.de herunterladen. |

Und so sieht das
gute
Stück in natura im Eisenbahnmuseum Bochum-Dahlhausen aus.
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Natürlich müßen die Gleise auch noch eingeschottert werden. Dazu wird zur Gewichtsreduzierung jedoch kein echter Steinschotter verwendet sondern ein Heimtierstreu auf Maisbasis, dessen Korngröße und -form dem echten maßstäblichen Schotter ähnelt. Um den Farbton dieses Heimtierstreus dem Grauton des echten Basaltschotters anpassen zu können, soll mit dieser Schotter mittels einer Abtönfarbenlösung grau eingefärbt werden. |
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Dieser
Farbton wird
für den Modellschotter angestrebt. (Foto: Güterbahnhof Essen-West, Hagenbeckstraße) |
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Auf
Gleise
gehört natürlich auch Rost. Die Schienenkanten, Kleineisenteile und auch ein wenig der Schwellen sollen mit einer Sprühpistole mit einem geeigneten Braunton eingerostet werden. Durch unmittelbaren Vergleich mit einer RAL-Farbtonkarte (Herbol) ergab sich, daß Nußbraun (RAL 8011) ganz gut geeignet ist. Dieser Farbton ist momentan problemlos in (Foto: Güterbahnhof Essen-West, Hagenbeckstraße) |
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Inzwischen
konnte
die Oberflächengestaltung
des ersten Streckensegmentes abgeschlossen werden. Schotter, "Trampelpfad", Wiesenrand, ein kleiner Busch und natürlich der Schienenkantenrost. Zusammen mit den Schienen und den Materialien für die Oberflächergestaltung hat das Stück Fahrstrecke jetzt ein Gewicht von 805g! Federleicht! So macht der Aufbau einer transportablen Eisenbahnanlage Freude. |
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Und noch einmal die Ansicht von der Seite: mit einer Sprühpistole konnten die Schienenkanten sauber eingerostet werden. |
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Gleisbau
einfach Da mir zur Komplettierung meines Gleisplanes eine Anzahl gerader Schienen fehlen, habe ich über eine Möglichkeit nachgedacht wie die bereits verwendeten Dickie-Kunststoffschienen nachgebaut werden können. Diese Dickie-Schienen sind leider nicht mehr erhältlich und daher bleibt nur noch der Eigenbau übrig. Die Schwellen wurden aus 6mm Pappelsperrholz gesägt und für das Gleisprofil soll 3 mm starke Hartfaserplatte Verwendung finden. Da alle Lokomotiven, die über diese Gleise fahren sollen, ihren Strom aus Akkus beziehen werden, ist der Einsatz dieses Materials für das Gleis möglich. |
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Nachdem die Schwellen mit Holzbeize "nussbaum dunkel" gebeizt wurden, die Schienenkanten ihren Rost bekommen haben und die Schienenoberkante mit einem Pinselstrich silber versehen wurde, ergibt sich schon ein sehr viel erfreulicherer Anblick für die Schienen Marke Eigenbau aus Sperrholz und Hartfaserplatte. |

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Kopfsteinpflaster für
eine Ladestraße etc. Zwar noch ohne Lok und Gleis, dafür aber bereits mit Mensch und Maschine präsentiert sich auf den nächsten beiden Fotos das jüngst enstandene Kopfsteinpflaster für meine Ladestarße. Die im Original auf der Ladestraße des Güterbahnhofs Essen-West befindlichen Steine haben Abmessungen von ca. 16 x 16 cm, was in 1:32 genau 5 x 5 mm entspricht. Das Pflaster wurde in der Mittagszeit des 13.12.2008 aufgenommen und mit Hilfe von GIMP auf dem PC in diese Straße umgewandelt. Anschließender Ausdruck in Graustaufen mit einem Laserdrucker. |
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Aus
der Vogelperspektive erkennt man die Maßhaltigkeit des
Pflasters. Ladestraßen haben eine Breite von 8,0 bis 10,5 m (250 - 328 mm), eine Höhe über SO von 10 - 20 cm (3 - 6 mm) und einen Abstand von der Gleismitte von 1,7 m (53 mm). Ladestraßenlink |
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Um schnell
und
kostengünstig einige Wagen auf diese Gleise stellen zu
können, wurden farbige Zeichnungen von einigen alten
Reichsbahnwagen
mit einem CAD-Programm angefertigt. Die ausgeschnittenen Zeichnungen
sollen auf passende Hartfaserplatten aufgeklebt werden und mit
Radsätzen versehen werden. Mal sehen wie das wirkt ... |

Fahrzeugparade auf einem
Modulbahnhof in Spur 0

Foto-Hintergrund Spur 0: nur auf den Betrachtungswinkel
kommt
es hierbei an! Das abgebildete Gebäude befindet sich noch im
Güterbahnhof Essen-West, Hagenbeckstraße.