"Wie ist es
möglich, daß menschliches Leid, menschliches Unheil und
menschliches
Verbrechen in jeder
Form ein Stück Trost und Heilung finden?"
Eugen Drewermann
"Die
Lehre vom Verstehen"
Das Gesamtwerk des
Eugen Drewermann - Eine Einführung
zusammengestellt von
Volker Brokop, Wuppertal

Diese
Fotostudie wurde von dem Hamburger Fotografen Jens
Wunderlich
anläßlich eines
Interviews zum Thema Macht der
Glaube
glücklich? erstellt.
Ganz herzlich danke ich Herrn Wunderlich für die freundliche
Genehmigung, sie hier veröffentlichen zu dürfen

Inhalt:
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Kurzportrait |
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Grundanliegen und Entwicklung |
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Primärliteratur |
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Gesondert aufgeführt: "Glauben in Freiheit" / "Atem des Lebens" |
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Sonstige Veröffentlichungen |
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Sekundärliteratur |
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Linkliste |
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Buchbesprechungen |
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Seite 2 |


Eugen
Drewermann, Religions-, Kirchen- und Gesellschaftskritiker, Universalgelehrter
und Buchautor,
geb. am 20.06.1940 in Bergkamen im Ruhrgebiet, wohnhaft in Paderborn,
studierte kath. Theologie in Paderborn, Philosophie in Münster und
Psychoanalyse in Göttingen. Er wurde 1966 zum Priester geweiht,
war ab 1972 Studentenseelsorger in Paderborn und dort ab 1974 als
Subsidiar in der Gemeinde St. Georg tätig. Von 1979-1991 lehrte er
als Privatdozent für systematische Theologie an der
Katholisch-Theologischen Fakultät in Paderborn. Aufgrund seiner
zunehmend kritischen Haltung gegenüber der Amtskirche, entzog ihm
Erzbischof J.J. Degenhardt im Oktober 1991 die kirchliche
Lehrerlaubnis, dem folgte das Predigtverbot und im März 1992 die
Suspendierung vom Priesteramt, seither ist er als freier Schriftsteller
tätig und erhielt einen Lehrauftrag für Soziologie und
Kulturanthropologie an der Gesamthochschule in Paderborn. Da Drewermann
nicht mehr offiziell predigen darf, hält er wöchentlich
Wortgottesdienste in einem Paderborner Gymnasium und bietet im Rahmen
seiner psychotherapeutischen Arbeit kostenfreie Einzelgespräche
an. Seine fast 70 Buchveröffentlichungen handeln u.a.von
Moraltheologie und Bibelexegese, tiefenpsychologischen
Märcheninterpretationen, Krieg und Umweltkrise und seit neuerem
auch von den Naturwissenschaften. Die letzten drei Bände seiner
umfangreichen Trilogie "Glauben in Feiheit", seinem
theologisch-systematischen Grundlagenwerk, welches er quasi als
"Anti-Dogmatik" dem veralteten Welt- und Menschenbild der Kirchenlehre
entgegenstellt, fassen die neusten Erkenntnisse der
Anthropologie, der Biologie und der Kosmologie zusammen, welche eng mit
theologischen und religiösen Fragestellungen verknüpft
werden. Der Abschlußband dieser Reihe ist im Oktober 2002 unter
dem Titel "Im Anfang... - Die moderne Kosmologie und die Frage nach
Gott" erschienen. Erweitert wird diese Reihe durch die beiden
Bände "Atem des Lebens - Die
moderne Neurologie und die Frage nach Gott".
Hervorzuheben ist Drewermanns enorm vielfältige
Vortragstätigkeit, die ihn häufiig auch u.a. nach
Österreich, Frankreich, in die Niederlande und in die Schweiz
führt. Stets in freier Rede, spricht er bei fast immer
ausverkauften Vortragsveranstaltungen, u.a. auch auf Tagungen von
Lehrerverbänden und bei renommierten internationalen Kongressen.
Rechtzeitig zu seinem 65. Geburtstag ist Eugen Drewermann am 20.06.2005
offiziell aus katholischen Kirche ausgetreten.
Am 29.03.2007 erhielt er (zusammen mit Konstantin Wecker) den
Erich-Fromm-Preis für sein friedenspolitisches Engagement.


Die Lehre vom Verstehen - zu Drewermanns
Grundanliegen und Entwicklung
Neben der persönlichen therapeutischen bzw. seelsorglichen Begleitung liegt Drewermanns Hauptanliegen in der Zusammenführung von Theologie und Religion mit den neuesten Erkenntnissen der Human- und Naturwissenschaften. So kann z.B. die kirchliche Seelsorge nur dann wahre Lebenshilfe bieten, wenn sie sich den Erkenntnissen der Psychologie nicht länger mehr verschließt. Solange die Seelsorge sich nicht für die oftmals tief im Verborgenen der Psyche liegenden Gründe menschlichen Handelns interessiert, kann sie über das Stadium reinen Moralisierens und verständnislosen Schuldigsprechens nicht hinauskommen und wird immer mehr an Glaubwürdigkeit und Akzeptanz verlieren. Das stark verkürzte Menschenbild in der Moraltheologie kann in einer modernen und aufgeklärten Gesellschaft nicht das Fundament seelsorglichen Engagements sein.
Ähnliches gilt für die Theologie insgesamt. Eine Religion, die sich konsequent unfähig zeigt, ihren theoretischen Überbau durch die Erkenntnisse der modernen Naturwissenschaften zu vertiefen, wird zwangsläufig zunehmend zu einer bestimmten Form der Ideologie verkommen und in das Stadium einer abergläubigen Großsekte zurückfallen. Nach Drewermans Verständnis ist die Religion nicht dazu da, das Vorhandensein der Welt oder des Menschen weiterhin schöpfungstheologisch zu erklären. Sie sollte es sich zur Aufgabe machen, dem Menschen im Rahmen einer scheinbar grausamen Natur, die ihn zwar hervorbringt, sich ansonsten aber zutiefst unmenschlich darstellt, zur Selbtsbegründung zu verhelfen. Da die Naturwissenschaften auf ganz wesentliche Fragen und Bedürfnisse des Menschen geistig nicht antworten können, bedarf es einer Religion, welche sich als sinnstiftende Organisationsform glaubwürdig vermittelt. Von seinen ersten Veröffentlichungen an zeigt sich Drewermanns Bemühen, das dem Christentum zugrunde liegende veraltete Welt- und Menschenbild Schritt für Schritt zu erneuern, um es aufgeklärt, aber dennoch geistig tragfähig, um es "unwissenschaftlich", aber dennoch glaubwürdig zu begründen.
Als ein wegweisendes Schlüsselerlebnis für seine Entwicklung hat Drewermann in vielen Interviews, und auch mehrfach in seinen Schriften, eine Erfahrung aus seiner ersten seelsorgerlichen Tätigkeit in einem Kurort beschrieben: Dort kam nach einer Predigt einmal ein Mann zu ihm, der ihn um ein Gespräch bat, in welchem er Drewermann anvertraute, daß er sich bei eben diesem Kuraufenthalt in eine Frau verliebt habe, er war aber verheiratet! Nun wollte er seiner Frau keineswegs die Treue brechen, aber er war durch seine neuen Gefühle, die er der anderen Frau gegenüber empfand, so tief erschüttert und durcheinandergeraten, daß er nicht mehr wußte, wie er mit dieser Situation weiterhin umgehen sollte. Als katholischer Seelsorger hätte Drewermann sich natürlich damit zufrieden geben können, dem Mann zu sagen, daß er sich im Zustand der schweren Sünde befände, daß er diese Frau unbedingt meiden müsse und an seine Ehefrau denken solle - dieser Mann aber weinte bitterlich!! Er ahnte, daß er sich seiner Ehefrau gegenüber schuldig machen und es zutiefst bereuen würde, aber er wußte auch, er würde es trotzdem tun. Und genau das, so mußte Drewermann erkennen, ist das Dilemma der gesamten verfaßten katholischen Moraltheologie, bzw. der katholischen Dogmatik, daß es im Leben eines Menschen immer wieder zu zutiefst tragischen Situationen kommen kann, die sich nicht auf der Ebene der Moral lösen lassen. Die Frage für ihn lautete damals, ob er in amtskirchlicher Manier Menschen in hilflosen Lebenssituationen dazu auffordern soll, sich schuldig zu fühlen und aufgrund zweifelhafter moralischer Wertmaßstäbe in ihren Bedürfnissen und Empfindungen zu kontrollieren, oder ob er wenigstens den Versuch wagen soll, ihnen fernab von jeglicher Schuldigsprechung zu helfen, sich selber tiefer zu verstehen. Da Drewermann immer schon Menschen in ihren Ängsten und Widersprüchen verstehen lernen wollte, entschied er sich, sein Theologiestudium durch das Studium der Psychoanalyse (Neopsychoanalyse nach Schultz-Hencke) zu ergänzen. Die dort gewonnenen Erkenntnisse und Erfahrungen warfen sein Leben sehr durcheinander, weil er immer deutlicher zu spüren begann, daß er nach immerhin sechs Jahren theologischen Studiums und seelsorgerlicher Ausbildung nicht imstande war, auf ein allzuhäufig auftretendes menschliches Problem adäquat zu antworten. Noch vor offizieller Beendigung des Psychoanalysestudiums zog er sich zurück, um diese Eindrücke zu verarbeiten und eine neue Orientierung zu finden. Die Grundfrage lautete für ihn damals so: Wie lassen sich das seelenlose Sprechen von Gott in der Theologie und das gottlose Sprechen von der Seele des Menschen in der Psychoanalyse überwinden? - Oder, anders gefragt, weil Drewermann viele wichtige Denkanregungen bei der neuerlichen Lektüre der Bücher Dostojewskis fand, wie lassen sich die Brüder Karamasow, in denen sich als Teilpersönlichkeiten Verstand, Glaube und Gefühl repräsentieren, an einen Tisch holen? Entlang dieser Fragestellungen entstand sein Erstlingswerk mit dem Titel "Die Strukturen des Bösen", eine Interpretation der biblischen Urgeschichte aus theologischer, philosophischer und psychoanalytischer Sicht. Dieses Werk wurde als Dissertations- und Promotionsschrift anerkannt und Drewermann erhielt die Lehrerlaubnis für systematische Theologie an der Katholisch-theologischen Hochschule in Paderborn.
Der nun eingeschlagene Weg vollzog sich daraufhin in quasi logischer Konsequenz, denn aufgrund der Erkenntnis, daß die gesamte katholische Theologie im Grunde wertlos ist, wenn sie nicht konkret auf die Fragen der Menschen antworten kann, ergab sich für Drewermann die nächste Fragestellung wie von selber: Wie lassen sich die Texte der Bibel und das Anliegen des Jesus von Nazareth so interpretieren, daß heute fragende, suchende und leidende Menschen Antworten auf ihre Bedürfnisse und Ängste finden? Da eine Annäherung an diese Fragestellung mit der althergebrachten und zutiefst abergläubischen dogmatischen Verkündigungssprache der Theologen nicht gelingen konnte, mußte er den Konflikt mit der Amtskirche in Kauf nehmen, indem er z.B. darüber nachdachte, wie es denn sein kann, daß eine Kirche, die vorgiebt, den Menschen nahe zu sein und darüberhinaus als Instanz der bürgerlichen Moral gesellschaftlichen Einfluß ausüben will, paradoxerweise alle gesellschaftlichen und geistigen Entwicklungen und Erkenntnisse beharrlich ignoriert und - allen vernünftigen Einwänden zum Trotz, in traditioneller Verfestigung - weiterhin Aberglauben verbreitet und ihre Gläubigen in infantiler Abhängigkeit hält und moralisch zensiert und unterdrückt. In den drei Bänden über "Psychoanalyse und Moraltheologie" setzte sich Drewermann intensiv mit derartigen Fragen auseinander, indem er der auf Angst und verinnerlichter Gewalt gründende Moraltheologie der Kirche die befreienden Erfahrungen der Psychoanalyse gegenüberstellt.
Ein ganz anderer, nicht weniger entscheidender Punkt war für ihn die Frage, wie es kommt, daß sich immer noch viele Menschen, z.B. als Ordensschwestern oder Priester, einem System unterwerfen, daß sie in ihrer Persönlichkeitsentfaltung nicht nur hindert, sondern sogar noch darin bestärkt, aus den Ängsten ihrer Individuation bestimmte Tugendideale zu entwickeln. Aufgrund derartiger Fragen entstand Drewermanns umfangreiche Studie über die "Kleriker", eine Analyse, in welcher er das gesamte Zwangssystem der Amtskirche einerseits, sowie auch die psychischen Grundvoraussetzungen der Menschen, die sich mit diesem System identifizieren, untersuchte. Damit war der Konflikt mit der Kirche unausweichlich geworden, und obwohl die Thematik des Buches "Kleriker - Psychogramm eines Ideals" für Laien an vielen Stellen nicht einfach zugänglich ist, wurde es so erfolgreich, daß es monatelang in den Bestsellerlisten geführt wurde.
Aufgrund der Veröffentlichung des Kleriker-Buches und verschiedener, in Interviews und Zeitungsartikeln veröffentlichter Äußerungen, die von dem Paderborner Erzbischof Degenhardt kritisiert und von Drewermann nicht zurückgenommen wurden, erfolgte der endgültige Bruch mit der Amtskirche, da Drewermanns Überzeugungen sich immer weiter von den zentralen Glaubensinhalten der katholischen Dogmatik entfernten. Dabei ging es in endlosen Auseinandersetzungen wesentlich darum, daß die katholischen Amtsträger nach wie vor darauf bestehen, daß z.B. die mythischen Bilder von der Jungfrauengeburt und der Auferstehung Jesu historisch objektivierbar seien, und daß es sich z.B. bei den Legenden der Wundererzählungen des Neuen Testamentes ganz sicher um reine Tatsachenberichte handelt. Das ging soweit, daß Erzbischof Degenhardt allen Ernstes erklärte, daß nur derjenige wirklich katholisch sein könne, der daran glaubt, daß Maria biologisch vor, während und nach Jesu Geburt als Jungfrau betrachtet werden muß und daß sich die Himmelfahrt Jesu fotografisch ablichtbar ereignet hat. Degenhardt entzog Drewermann im Oktober 1991 die Lehrerlaubnis, daruf erfolgten das Predigtverbot und im März 1992 die Suspendierung vom Priesteramt. Seither ist Drewermann als freier Schriftsteller tätig und bietet im Rahmen seiner psychoanalytischen Beratungen kostenfreie Einzelgespräche an.
Unbeirrt von theologischen Debatten und immer stärker sich ausweitenden Anfeindungen und Ausgrenzungen der katholischen Amtskirche, widmete sich Drewermann weiterhin der Aufgabe, biblische Erzählungen psychoanalytisch zu interpretieren und somit in scheinbar aufgeklärter Zeit den Gläubigen neu zugänglich zu machen. Darüberhinaus erweiterte er konsequent das Themenspektrum seiner Veröffentlichungen, indem er sich z.B. mit Fragen nach Krieg und Frieden und der fortschreitenden Umweltkrise auseinandersetzte.
In seinen inzwischen fast siebzig Büchern, mit einer geschätzten Auflage von weit über drei Millionen verkauften Exemplaren, läßt Drewermann fundierte Kenntnisse aus den Bereichen der Psychologie/Psychoanalyse, Philosophie, Soziologie, Sozialpsychologie, Anthropologie, Physik, Biologie und Chemie in seine theologischen und religiösen Betrachtungen einfließen. Dazu kommen tiefenpsychologische Märcheninterpretationen und Veröffentlichungen zu Hesse, Dostojewski und Goethe. Er verfügt über eine außerordentlich große Belesenheit und ist in seiner Zitierfähigkeit aus der Weltliteratur unübertroffen. Seit Jahren gehört er zu Europas gefragtesten Rednern im Bereich Religion/Theologie und hat in den letzten zwanzig Jahren in weit über 3000 Vorträgen die in seinen Veröffentlichungen diskutierten Themen seinem Publikum nahegebracht. Regelmäßig wird Drewermann zu Vortragsveranstaltungen in die Schweiz und in die Niederlande, nach Österreich und nach Frankreich eingeladen. Auch in außereuropäischen Ländern hielt er Vorträge, u.a. in den USA und in Mexiko.
Rechtzeitig zu seinem 65. Geburtstag ist Eugen Drewermann am 20.06.2005 offiziell aus katholischen Kirche ausgetreten.
Am
29.03.2007 erhielt er (zusammen mit Konstantin Wecker) den
Erich-Fromm-Preis für sein friedenspolitisches Engagement.


Von,
mit und über Eugen Drewermann sind
bisher erschienen:
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Primärliteratur: |
"Strukturen
des Bösen" - 3 Bände, 1977-78
Eine Deutung der "Jahwistischen Urgeschichte" in exegetischer,
psychoanalytischer und philosophischer Sicht. Schon sein Erstlingswerk
ist von Drewermanns Hauptanliegen, einer
Synthese von Theologie, Psychoanalyse und Existenzphilosophie,
geprägt.
"Der
tödliche
Fortschritt" - Von der Zerstörung der Erde und des Menschen
im Erbe des Christentums - 1981
Eine umfassende Studie zur ‚ökologischen Krise‘.
Das anthropozentrische und patriarchale Welt- und Menschenbild der
Kirche wird hier als Teilursache der zunehmenden Naturzerstörung
entlarvt.
"Der
Krieg und das
Christentum" - Von der Ohnmacht und
Notwendigkeit des
Religiösen - 1982
Drewermann weist nach, daß die moralische
Unterdrückung der Triebe und des Unbewußten im Christentum
die Psychodynamik der Spirale von Angst und Schuldgefühlen
vorantreibt und somit die Aggressionsbereitschaft des Menschen
steigert, was zur Friedensunfähigkeit beiträgt.
"Reden
gegen den Krieg"
- 1991
Eine Zusammenstellung mehrerer Predigten und Ansprachen,
die Drewermann in Auseinandersetzung mit dem ‚Krieg am Golf ‘ in der
Gemeinde St. Georg und vor dem Rathaus in Paderborn gehalten hat, hgg.
von Bernd Marz.
"Die
Spirale der Angst"
- 1991
Um vier Predigten gegen den Krieg am Golf erweiterte
Neuauflage von
‚Der Krieg und das Christentum‘.
"Psychoanalyse und
Moraltheologie"
- 3 Bände, 1982-84
Der kirchlichen
Morallehre mit ihren neurotischen
Schuldfixierungen werden hier die befreienden Erfahrungen der
Psychoanalyse gegnübergestellt.
1: "Angst und Schuld"
2: "Wege und Umwege der Liebe"
3: "An den Grenzen des Lebens"
"Tiefenpsychologie
und
Exegese" - 2
Bände, 1984-85
1: "Die Wahrheit der Formen; von Traum,
Mythos, Märchen, Sage und Legende"
2: "Die Wahrheit der Werke und Worte; von Wunder, Vision,
Weissagung, Apokalypse und Gleichnis"
"Voller Erbarmen rettet
er uns" - 1985
Tiefenpsychologische Deutung der Tobit-Legende.
"Dein Name ist wie der
Geschmack des Lebens" - 1986
Tiefenpsychologische Deutung der Kindheitsgeschichte
Jesu nach dem Lukasevangelium.
"An ihren Früchten
sollt ihr sie erkennen" - 1988
Als Antikritik
formulierte Antwort auf G. Lohfinks u. R. Peschs
Streitschrift "Tiefenpsychologie und keine Exegese"
"Ich
steige hinab in die
Barke der Sonne" - 1989
Ausgehend von den menschheitlichen Zentralthemen "Tod" und "Hoffnung
auf Auferstehung", führt Drewermann den Leser auf eine Reise durch
die abendländische Literatur-, Geistes- und Religionsgeschichte.
"Kleriker"
- Psychogramm
eines Ideals - 1989
Mit den Mitteln der Psychoanalyse untersucht Drewermann die seelischen
Voraussetzungen der Kleriker, sowie die zwangsneurotischen Strukturen
der kirchlichen Idealbildungen und Institutionen.
"Über die
Unsterblichkeit der Tiere" - Hoffnung für die leidende
Kreatur
- 1990
Ursprünglich in "Die Spirale der Angst" erschienener
Aufsatz. Drewermann glaubt, daß eine Rücksichtnahme auf die
Rechte der Tiere im christlichen Kulturraum nur gelingen kann, wenn die
Vorstellung von der "Unsterblichkeit der Seele" nicht nur auf den
Menschen übertragen wird.
"Milomaki"
- oder vom Geist
der Musik - 1991
Tiefenpsychologische Deutung einer Indianermythe.
"Giordano
Bruno - Der
Spiegel des Unendlichen" - 1992
Drewermann versucht sich in diesem biographischen Roman in die Gedanken
und Empfindungen des von der römischen Inquisition wegen Ketzerei
zum Tode verurteilten und auf dem Scheiterhaufen verbrannten
Dominikanermönches und Naturphilosophen Giordano Bruno
einzufühlen.
"Das
Matthäusevangelium - Bilder der Erfüllung" -
3 Bände, 1992/95
Um die vielen historisch und sprachgeschichtlich bedingten
Übersetzungsfehler zu bereinigen, erschien 1993 als Ergänzung
dieses umfangreichen Kommentarwerkes Drewermanns eigene
Übersetzung des Matthäusevangeliums.
"Worum
es eigentlich geht"
- Protokoll einer Verurteilung - 1992
Anhand von Briefen, Gesprächsprotokollen, Interviews und
Pressemitteilungen dokumentiert Drewermann sehr ausführlich die
Auseinandersetzung mit der katholischen Kirche.
"Die
Botschaft der
Frauen" - Das Wissen der Liebe - 1992
"Der gefahrvolle Weg der
Erlösung" - 1993
"Das Vaterunser" -
1993
"Was ich denke"
- 1994
In dieser teilweise autobiographischen Schrift schildert Drewermann in
einfacher Weise die Entwicklung seines Denkens und seines Anliegens.
Der Leser erhält einen Einblick in die prägendesten
Kindheits- und Jugenderinnerungen Drewermanns und kann aufgrund des
persönlichen Schreibstils dessen Kritik an bestimmten dogmatischen
Lehrinhalten und auch den Konflikt mit der katholischen Kirche sehr
gut nachvollziehen.
"Zeitreisen - Reisezeiten"
- 1994
In diesem Buch berichtet Drewermann von seinen Erlebnissen während
seiner Reisen durch Europa, Afghanisten, Indien und Ägypten.
Zusätzlich enthält es die Abschrift eines Vortrags über
den Zusammenhang von "Persönlichkeitsstruktur und Zeiterleben".
"Das
Individuelle
verteidigen" - 1995
Zwei Aufsätze zu Hermann Hesse.
"Von
Tieren und
Menschen" - Moderne Fabeln - 1998
Auch als CD erhältlich
"Daß auch der
Allerniedrigste mein Bruder sei" - Dostojewski, Dichter
der
Menschlichkeit - 1998
In fünf Betrachtungen interpretiert Drewermann den großen
russischen Dichter.
"Das Markusevangelium"
- 2 Bände, 2000/03
"Die Liebe herrscht nicht"
- 2000
Goethes Märchen tiefenpsychologisch gedeutet.
"Hat der Glaube Hoffnung?"
- 2000
Die Zukunft der Religion.
"Wozu Religion?" - Sinnfindung in
Zeiten der Gier nach Macht und Geld - 2001
Im Gespräch mit Jürgen Hören (SWR2-Kulturredaktion)
erörtert Drewermann zentrale Fragen und Probleme unserer Zeit. Die
Auseinandersetzung mit den Naturwissenschaften, die neuen
Möglichkeiten von Biotechnologie und Gentechnik, von Klonen und
dem Züchten von Organen und Embryonen, unser Umgang mit den Tieren
und der Natur, alle diese Felder werden mit enormer Sachkenntnis und
großem Einfühlungsvermögen besprochen, wobei die Frage
nach einem zeitgemäßen Welt- und Menschenbild und einer
verantwortbaren und integralen Ethik immer im Vordergrund stehen.
"Der
Mensch braucht mehr
als nur Moral" - 2001
Über Tugenden und Laster.
"Krieg
ist Krankheit,
keine Lösung" - 2001
Eine neue Basis für den
Frieden
"Reden gegen den Krieg" - Neuauflage 2002
In der erweiterten Neuauflage
dieser ursprünglich zum Problem des
Golfkriegs im Jahre 1991 erschienenen Zusammenstellung von Reden,
Predigten und Zeitungsartikeln, zeigt Drewermann auf, wie mit scheinbar
bestem Gewissen und in schlimmster propagandistischer Manier mit den
Mitteln der Lüge und der manipulierten Berichterstattung der
Medien permanent versucht wird, eine kriegsbegünstigende Stimmung
in der Bevölkerung zu erzeugen und jeden möglichen Ansatz
einer weitreichenderen Friedensbewegung schon im Ansatz zu ersticken.
Der Leser kommt nicht umhin zu begreifen, daß es seitens der
westlichen Industrienationen, allen voran die letzte noch verbliebene
militärische Großmacht USA, nicht nur keinerlei ernsthafte
Versuche gab, z.B. den Krieg am Golf, als auch den sogenannten
Kosovo-Krieg zu verhindern, sondern wie man gerade diese Kriege
unbedingt gewollt und systematisch vorbereitet hat, um eines einzigen
Zieles Willen: "Die
Verwandlung der Erde in ein globales
Wirtschaftsnetz, dessen Fäden spinnengleich von den USA selbst
gewoben und gezogen werden."
Drewermann macht, wie kaum ein anderer
prominenter Schriftsteller, deutlich, daß sämtliche heutige,
als sogenannte "friedensderhaltende Maßnahmen" getarnte
Militäraktionen der USA und deren gefolgsamen Anhängseln
Deutschland, England und Frankreich, ausschließlich dazu dienen,
den Zugriff auf noch vorhandene Energie-Ressourcen zu sichern und
Absatzmärkte zu schaffen, die wiederum ausschließlich dazu
dienen sollen, westlichen Wirtschaftsinteressen zu genügen. Wer
Drewermann kennt, weiß, daß er sich nicht mit fundierter
Kritik an der Kriegstreiberei westlicher Industrienationen zufrieden
gibt. Auch in diesem Buch wird sein Anliegen deutlich, die auf
verschiedenen Ebenen sich etablierenden, allgemeingültigen
Gründe zum Kriegführen aufzuzeigen und Vorschläge zu
deren Überwindung zu machen. Wie entstehen auf individueller,
gesellschaftlicher, wirtschaftlicher und politischer Ebene immer wieder
die Bereitschaft zum Krieg und wie lassen sich die zunehmende
Kriegsbereitschaft und Kriegsbefürwortung im Rahmen einer
sinnvollen und praktikablen Friedenspädagogik überwinden?
Alle diese Aspekte, die schon in dem umfangreichen Buch
"Jesus
von Nazareth - Die Befreiung zum Frieden" ausfürlich
aufgezeigt und diskutiert wurden, werden hier angesprochen.
Darüberhinaus wurde als weiterer, sehr wichtiger Beitrag, eine
Rede zum "Antisemitismus aus
psychoanalytischer Sicht" mit
aufgenommen, die Drewermann im April 1994 in Paris gehalten hat.
"Wie zu leben wäre" - Ansichten und Einsichten - 2002
"Und der
Fisch spie Jona
an Land" - 2003
"Das Johannes- Evangelium" -
Bilder einer neuen Welt - 2
Bände, 2003
"Wenn die Sterne Götter
wären" - Kosmologie und Glaube
- 2004
"Die vier Evangelien" in der
Übersetzung von Eugen
Drewermann - 2004

"Glauben in
Freiheit" -
5 Bände, 1993-2002
1: "Tiefenpsychologie
und Dogmatik: Dogma, Angst und Symbolismus" - 1993
2:
"Jesus von Nazareth – Die Befreiung
zum Frieden" - 1996
3/1:
"Der sechste Tag – Die Herkunft des
Menschen und die Frage nach Gott"
- 1998
3/2: " ... und es geschah so - Die
moderne Biologie und die Frage
nach Gott" - 1999
3/3: "Im Anfang... - Die moderne
Kosmologie und die Frage nach
Gott" - 2002
Band 1: "Tiefenpsychologie und
Dogmatik" - Dogma,
Angst und Symbolismus
Im ersten Band seiner "Glauben in Freiheit"-Trilogie,
Drewermanns systhematisch-theologischer "Anti-Dogmatik", welche
er dem veralteten und stark verkürzten Welt- und Menschenbild der
Kirche gegenüberstellt, wird aufgezeigt, daß die
Ablösung von den Machtanmaßungen und den
unglaubwürdiggewordenen und angstverfestigten Kirchendogmen
keineswegs die Abkehr von jeglichem religiösen Suchen und Fragen
bedeutet oder bedeuten muß. Drewermann gibt sich überzeugt,
daß nicht das religiöse Bewußtsein im Schwinden
begriffen ist, wohl aber die Bindung an den amtskirchlich
vorformulierten und im Status der Unfehlbarkeit vorgeschriebenen
Kirchen- und Dogmenglauben. Mit Einblicken in die Religionsgeschichte
und unter Einbeziehung von Erkenntnissen der Biologie, Soziologie,
Verhaltensforschung, Existenzphilosophie und Tiefenpsychologie, wird
hier beschrieben, wie die Anschauungsweisen und Ausdrucksformen der
Religion aus der menschlichen Psyche im Laufe der Evolution über
Jahrmillionen der Entwicklung hervorgegangen sind. - Nach einer
ausführlichen Einführung in die Themenschwerpunkte folgen
verschiedene Betrachtungen zum Thema "Kirchliche Sozialpsychologie",
indem zunächst Freuds Theorie von der Kirche als einer Art "zwangsneurotischer
Urhorde" aufgegriffen wird, um dann über Theodor Reiks Konzept
vom "Dogma als Zwangsidee" den geistigen und psychischen
Ursachen für (kirchlichen) Dogmatismus und Fanatismus nachzugehen.
Darauf folgen theologische und tiefenpsychologische Betrachtungen zu
der "Theologie Karl Rahners" und der "Gnosis". - Im
zweiten Abschnitt des Buches geht es um die "Bilder des
Unbewußten". Mit den Mitteln der Psychologie, der Biologie,
der Soziologie und der Hirnphysiologie, versucht Drewermann dem "Wesen
des Religiösen" auf den Grund zu gehen. Ausführlich
widmet er sich desweiteren dem Phänomen der Angst, indem er diese
aus der Sicht der Psychoanalyse, der Verhaltensforschung und der
Existenzphilosophie beleuchtet. Daran schließt sich eine
Betrachtung der "Archetypen von Vater und Mutter" an.
Abschließend werden Wesen und Funktion des Symbolismus behandelt.
Nach einer Art Einführung in die religiöse Symbolsprache,
stellt Drewermann die Zentralsymbole der Religion den in der
Neurosenlehre beschriebenen Grundängsten - Schizoidie, Hysterie,
Depression und Zwangsneurose - als Antworten gegenüber. - Schritt
für Schritt wird der Leser an die Tatsache herangeführt,
daß Religiosität und Glaube nicht an einen bestimmten Typ
von Religion oder Konfession gebunden sind und sein dürfen,
sondern, daß sie letztlich aus bestimmten, in den Tiefenschichten
der Psyche verankerten Bildern hervorgehen, welche zeitlos und
universell gültig sind.
Drewermann begreift den Glauben als "Ich-Funktion", der sich
gründen sollte auf "Freiheit und Erfahrung, Sensibilität
und Selbständigkeit, Eigenverantwortung und Realitätssinn,
Traum und Phantasie, mithin auf Lieben und Hoffen, Nachdenken und
Zweifeln, Entwerfen und Argumentieren", nicht aber "auf eine
Reihe stabilisierender Faktoren der Außenlenkung und der
Über-Ich-Zensur wie: Strafangst und Autoritätshörigkeit,
Meinungskonformität und Gruppenzwang, Triebunterdrückung und
Entwicklungsfixierung". - Weder ein amtskirchlicher
Absolutheitsanspruch, noch eine Verfestigung und Erstarrung in
Kirchendogmen lassen sich auf die hier zusammengetragenen Erkenntnisse
gründen.
Band 2: "Jesus von
Nazareth"
- Die
Befreiung zum Frieden
Kann die friedensstiftende
Botschaft des Jesus von Nazareth in unseren
Alltag übersetzt werden, so daß nach 2000 Jahren Christentum
eine Befreiung vom scheinbar unüberwindbaren Zwang zu Gewalt und
Krieg tatsächlich möglich wird? - "Wir müssen einmal
versuchen, die Botschaft Jesu aus der Schönrednerei der
Sonntagspredigt herauszunehmen; wir müssen uns auf den
verschiedenen Ebenen fragen, wie das, was Jesus war und wollte,
beitragen kann, zur Befriedung der Welt." - Die "verschidenen
Ebenen", das bedeutet einen
auf über 800 Seiten entwickelten
und auf den Worten des Jesus v. Nazareth aufbauenden,
interdisziplinären Dialog von Verhaltensforschung , Individual-
und Sozialpsychologie, Gruppendynamik und der Ökonomie. Drewermann
zeigt auf, wie zerstörisch und kriegsfördernd eine Politik
und ein Wirtschaftsystem wirken müssen, die einzig der
Durchsetzung des gesellschaftlichen Gruppenegoismus dienen, und er gibt
Hinweise, wie eine sinnvolle Friedenspädagogik im Umgang mit
unseren Kindern aussehen müßte. Ausführlich schildert
er darüberhinaus den engen Zusammenhang von Dichtung, Religion und
Therapie. Abgerundet wird dieses vielseitige und informative Werk durch
die Deutung einiger mythischer Szenen der Bibel, indem etwa die
Erzählung vom "Sündenfall" und die Bilder von "Tod und
Auferstehung" auf ihre ursprungliche Entstehungsgeschichte
zurückgeführt und im Bezug zu den Problemen der Gegenwart
aktualisiert werden. Jenseits der althergebrachten Dogmensprache
abergläubischer Bibelinterpretation, stellt dieses Buch ein
ergreifendes Plädoyer für den Frieden dar - für den
Frieden mit uns selber, zwischen den Menschen und mit der Natur in der
wir leben. [Siehe
auch die Buchbesprechung zu "Reden gegen den Krieg" ]
Band 3, 1.Teil: "Der sechste Tag"
- Die Herkunft des
Menschen und die
Frage nach Gott
In diesem Buch wird sehr sehr
datailliert die Entwicklungsgeschichte
des Menschen beschrieben und parallel dazu die Frage gestellt, ob sich
die Vorstellung eines allmächtigen Schöpfergottes angesichts
der Erkenntnisse der Naturwissenschaften noch rechtfertigen
läßt. Andererseits dürfen das Wissen auf dem Gebiet der
Anthropogenese und unsere immer genaueren Kenntnisse der
Funktionsweisen der Natur eben nicht dazu führen, uns
religiös zu vernichten. Die wichtigste These, die den
fortschreitenden Atheismus begründet, faßt Drewermann so
zusammen: "Ein Gott der eine
Wahl hätte, der als
Bewußtsein und Freiheit existiert und bei der Erschaffung dieser
Welt alternativisch hätte vorgehen können, müßte
sich messen lassen an dem, was zur Freiheit gehört, an bestimmten
Vorstellungen der Moral, und er dürfte von dieser Betrachtung aus
eine solche Welt, wie die unsere, gar nicht erschaffen haben." Da
der Widerspruch zwischen einer grausamen Natur im Gegensatz zu unserem
Empfinden von Schönheit und Liebe in der biblisch-christlichen
Schöpfungstheologie nicht aufgelöst werden kann, setzt
Drewermann als Antwort auf die religiöse Sinnentleerung die
Erfahrung östlicher Mystik - eine Mystik der Leere, der Liebe und
des Augenblicks. (Lesen Sie dazu auch den Artikel "Ein
Weltgebäude ohne Architekt" auf
Seite
2 )
"Atem
des Lebens" - Die
moderne Neurologie und die Frage nach Gott
1: Das Gehirn, 2006, 750 Seiten
2: Die Seele, 2007, 1000
Seiten
Seit einiger Zeit erlangt der
Begriff der "Neurotheologie" immer größere Bedeutung. Mit
seinem neuesten Werk hat Eugen Drewermann erneut eine
außerordentlich dichte Zusammenstellung naturwissenschaftlicher
Fakten vorgelegt, worin er den momentanen Erkenntnissstand der
Neorologie zusammengefaßt und mit uralten Fragestellungen
verknüpft. Erneut untermauert er die Notwendigkeit von Religion
und ihre eigentliche Bestimmung: Die wahre Bedeutung der Religion
beginnt da, wo alle Naturwissenschaft an ihre Grenzen stößt
- Daseinsdeutung, Sinnstiftung und - jenseits aller Dogmatik -
bestimmte Erfahrungsräume der Freiheit zu ermöglichen und
Bilder der Hoffnung anzubieten. Die Naturwissenschaften sind vollkommen
außerstande auf Fragen nach unserem individuellen Dasein und
seiner jeweiligen Sinngebung, oder der Frage nach unserem Umgang mit
der Vergänglichkeit von Allem zu antworten.
Zugespitzt auf die Gottesfrage ist Drewermann überzeugt, daß
sich Gott nicht in den Erregungsmustern bestimmter Hirnregionen oder in
der Ausschüttung bestimmter Neurotransmittermengen beobachten
läßt. Wir können mit bestimmten Verfahren zwar durchaus
abbilden, wie sich unser Gehirn verändert wenn wir z.B. meditieren
oder beten, aber die individuelle Bedeutung der Meditation oder des
Gebets läßt sich nicht darstellen oder messen.
Die drei Grundfragen des Immanuel Kant, 'Was ist der Mensch, was
muß ich tun, was darf ich hoffen', lassen sich nicht an die
Naturwissenschaft deligieren, sondern bedürfen letzlich
religiöser Antworten, denn:"Die
Welt wäre ein ewiger Sarg, wenn es die Bilder der Religion nicht
gäbe"- diese Überzeugung trägt und
durchzieht Drewermanns Gesamtwerk fast von der ersten geschriebenen
Zeile an. In diesem Sinne plädiert er dafür, die modernen
Erkenntisse der Naturwissenschaften in einer sinnvollen Synthese mit
Religion und Theologie zusammenzuführen, um eine wirklich
glaubhafte und sinnstiftende Form der Religiosität zu
begründen, in welcher viele heute noch sehr verbreitete
Erscheinungsformen des Aberglaubens endgültig keinen Platz mehr
haben, indem sich der Anteil der Aufklärung im Bewußtsein
der Menschen verstärkt.
Als konkretes Beispiel dient der Hinweis darauf, daß unter Papst
Johannes Paul II über 30.000(!) Teufelsaustreibungen im Vatikan
durchgeführt wurden - solche Formen des magischen Denkens, die
Gott oder Teufel immer wieder mit innerweltlichen Erscheinungen in
Verbindung bringen, konnte die Psychoanalyse alleine offenbar nicht aus
der Welt schaffen - es bleibt also zu hoffen, daß die von Eugen
Drewermann vorgelegte Synthese von Theologie und Religion,
Psychoanalyse und Verhaltensforschung in Verbindung mit der
Neurowissenschaft endlich als enorme geistige Integrationsleistung in
einer größeren öffentlichen Diskussion wahrgenommen und
gewürdigt wird. Fragen der Naturwissenschaft und der Religion sind
zwar grundverschieden, gehören nach Drewermann aber als
Verschiedene untrennbar zusammen.
Mit seinem neusten Werk hat Eugen Drewermann, von der katholischen Kirche geächtet und bis heute nicht rehabilitiert, seine Position als fortschrittlichster und redlichster Theologe der Gegenwart neu begründet.
Ankündigung des Verlages:
Drewermann, Eugen: Atem
des Lebens - Die moderne Neurologie und die Frage nach
Gott.
Gehirnforschung und
Gottesglaube
• Die Antwort auf das »Gottes-Gen«
• Das Grundlagenwerk zum Grenzbereich von Neurologie, Theologie,
Philosophie und Anthropologie
• Hat Gott das Gehirn geschaffen oder schafft das Gehirn Gott?
Viele Geheimnisse des
menschlichen Gehirns sind dank modernster Geräte und Methoden
gelüftet. Die biochemischen Prozesse, die Denken, Lernen oder
Träumen ermöglichen, sind heute recht exakt beschrieben. Aber
was bleibt vom Menschen? Ist er die Summe von Nervenverschaltungen?
Können wir noch sinnvoll von Seele und Bewusstsein reden? Ist der
Mensch überhaupt frei? Und wie steht es um den Glauben an Gott?
Im ersten Band seines
Grundlagenwerkes geht Drewermann unter
Rückgriff auf die Hirnforschung auf Anatomie und Physiologie des
Gehirns ein. Er erklärt wichtige Leistungen wie Lernen,
Träumen, Wahrnehmen, Fühlen, Leiden und Lieben. Theologische
und anthropologische Fragestellungen werden in die Darstellung
einbezogen: was verbindet Konditionierung und Aberglaube, wie sieht der
Zusammenhang von gestörter Wahrnehmung, Täuschung und
Wahrheit aus? Der zweite Band erscheint im Januar 2007. Ausgehend von
Phänomenen wie Angst, Depression und Suchtverhalten fragt
Drewermann nach der Seele und nach Gott. Stellen sich die uralten
Fragen der Menschheit nach Gott und der Seele in Zeiten des Gottes-Gens
oder Gottesmoduls völlig neu? Haben wir es mit Nebeneffekten von
evolutionär ausgebildeten Hirnfunktionen zu tun? Drewermann stellt
klar, dass die Ideen »Gott«, »Freiheit« und
»Unsterblichkeit« nicht obsolet sind. Die Frage nach dem
Menschen und dessen Lebensfragen werden nicht neurologisch stillgestellt

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Tiefenpsychologische Märcheninterpretationen: |
Grimms Märchen:
"Das
Mädchen ohne
Hände" - 1981
"Frau Holle" - 1982
"Der goldene Vogel" - 1982
"Schneeweißchen und Rosenrot"
- 1983
"Marienkind" - 1984
"Die Kristallkugel" - 1985
"Die kluge Else / Rapunzel" - 1986
"Der Trommler" - 1987
"Brüderchen und Schwesterchen"
- 1990
"Der Herr Gevatter / Der Gevatter Tod /
Fundevogel" - 1990
"Lieb Schwesterlein, laß
mich herein" - 1992
"Aschenputtel" - 1993
"Die zwei Brüder" - 1995
"Schneewittchen" - 1997
"Hänsel und Gretel" - 1997
"Der Wolf und die sieben Geislein
/ Der Wolf und der Fuchs"
- 2000
"Der Froschkönig"
- 2003
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Die meisten der älteren oben aufgeführten Bände sind inzwischen neu aufgelegt worden. |
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Als Sammelbände im Taschenbuchformat sind erschienen: |
"Lieb
Schwesterlein,
laß mich herein" - 1992
Enthalten sind:
Das Mädchen ohne Hände
Marienkind
Der Trommler
Brüderchen und Schwesterchen
Die kluge Else
Frau Holle
"Rapunzel,
Rapunzel,
laß dein Haar herunter" - 1992
Enthalten sind:
Schneeweißchen und Rosenrot
Der goldene Vogel
Die Kristallkugel
Rapunzel
Dat Mäken von Brakel
Meister Pfriem
Der Herr Gevatter
Gevatter Tod
Fundevogel
"Hänsel
und
Gretel - Aschenputtel - Der Wolf und die sieben
Geißlein" - 2003
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Andere: |
"Der
Kleine Prinz" -
Das Eigentliche ist unsichtbar - 1984
Interpretation des Märchens von Antoine
de Saint-Exupery.
"Und
gäbe dir eine
Seele" - Die kleine Meerjungfrau
Zusätzlich zu der
Märcheninterpretation enthält dieser
Band auch die Biographie von Hans-Christian Andersen - 1998
Dieses Buch ist im Jahre 2003
unter dem Titel "Liebe,
Leiden und
Unsterblichkeit" als
Taschenbuch erschienen.

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Zusammenstellung von Predigten, Gesprächen und Interviews: |
"Der
offene Himmel"
Predigten zu Advent und Weihnachten, hgg. v. Bernd Marz - 1990
"Worte
für ein
unentdecktes Land"
Hg. v. Karin Walter - 1990
"Leben,
das dem Tod
entwächst"
Predigten zur Passions- und Fastenzeit, hgg. v. Bernd Marz - 1991
"Was uns Zukunft gibt" - 1991
"Zwischen
Staub und
Sternen"
Predigten im Jahreskreis - 1991
"Daß
alle eins seien"
Predigten zw. Himmelfahrt und Dreifaltigkeitsfest, hgg. v. Bernd Marz -
1992
"Wenn
der Himmel die Erde
berührt"
Predigten über die Gleichnisse Jesu - 1992
"Gespräche
über
die Angst"
Drewermann im Gespräch mit Jürgen Jeziorowski - 1992
"Die
Bibel auf der
Couch -Von Drewermann lernen"
Von Cesare Marcheselli-Casale - 1992
"Der
Weg des Herzens -
Gewaltlosigkeit zw. d. Religionen"
Drewermann im Gespräch mit dem Dalai Lama - 1992
"Wort
des Heils, Wort der
Heilung" - Gespräche und Interviews, 4 Bände,
1988-93
In diesen vier Bänden sind Gespräche, Interviews und
Aufzeichnungen von Radiosendungen dokumentiert, die zwischen 1982
und 1991 entstanden sind.
1: "Von der befreienden
Kraft des Glaubens"
Enthalten sind u.a.:
Der tödliche Fortschritt - Gespräch mit Edgar
Lück zum gleichnamigen Buch
Das Böse im Märchen, das Böse in uns - Im
Gespräch mit Edgar Lück erörtert Drewermann anhand
verschiedener Märchenmotive das Phänomen des vermeintlich
Bösen.
Wege und Umwege der Liebe - von den Voraussetzungen geglückter
Beziehungen - Gespräch mit Monika Kemen zum zweiten Band von Psychoanalyse
und Moraltheologie
Die biblische Geschichte vom Sündenfall und Tiefenpsychologische
Bibellektüre - Dokumentation von zwei Gesprächen
zwischen Drewermann und Hildegard Lüning zu Drewermanns
tiefenpsychologischer Bibelinterpretation
Theologie und Psychologie - Drewermann im Gespräch mit
Michael Albus
2: "Reden von Gott"
Enthalten sind u.a.:
Schneeweißchen und Rosenrot und der Bär -
Ausführliches Gespräch mit Hildegard Lüning zur
tiefenpsychologischen Interpretation des Märchens
Das Hohelied der Liebe - Drewermann im Gespräch
mit Hildegard Lüning und Herbert Haag über Geschichte und
Wirkung der altisraelitischen Sammlung von Liebesliedern aus dem Alten
Testament
Rückkehr zu den Mythen? - Drewermann im Gespräch mit
Volker Hochgrebe, dem Religionspädagogen Siegfried Vierzig und dem
Klinikpfarrer Bernd Jaspert zum Mythenverständnis
Gespräch über den Tod - Im Gespräch mit
Hans-Josef Dreckmann erörtert Drewermann das Verhältnis zu
Tod und Trauer in unserer Gesellschaft
3: "Bilder der Bibel -
Bilder des Lebens"
Enthalten sind u.a.:
Der Wolf im Schafspelz - Auf der Grundlage des Buches "Der
Krieg und das Christentum" erörtert Drewermann im Gespräch
mit Lorenz Marti das Verhältnis von Friedenswillen und die
Bereitschaft zur Gewaltanwendung zur Friedendssicherung im Christentum
Eine Verwüstung ohnegleichen - Im Gespräch mit Erika
Ahlbrecht-Meditz erörtert Drewermann das Naturverständnis des
Christentums. Eine der Hauptursachen der zunehmenden
Naturzerstörung sieht Drewermann in einer bestimmten
Geisteshaltung, welche ausbeuterisches und aggressives Verhalten der
Natur gegenüber quasi für gottgegeben betrachtet, indem sie
rein anthropozentrisch alleine den Menschen zum Ziel der Evolution
erklärt
Auferstanden von den Toten? - Aufzeichnung einer
Rundfunksendung mit Drewermann, Jürgen Hoeren und Radiohörern
zum Verständnis einer legendären Bibelerzählung
4: "Die Kraft der
Bilder"
Enthalten sind u.a.:
Wovon kann der Mensch erlöst werden? - Drewermann im
Gespräch mit Josef Sudbrack
Zwischen Gott und Psyche - Gespräch mit M.J. Schulz
Fragen an den Autor: Kleriker - Psychogramm eines Ideals - Gespräch
mit Heinrich Kalbfuß und Radiohörern zum gleichnamigen Buch
Tiere und Menschen - Diskussion zwischen Drewermann, Wolfgang
Apel / Geschäftsführer Deutscher Tierschutzbund und
Klaus Gärtner / Professor f. Versuchstierkunde und Leiter eines
Tierversuchslabors
Die Kraft der Bilder - Drewermann im Gespräch mit
Schülern eines Berliner Gymnasiums
"Sind
Propheten dieser
Kirche ein Ärgernis?" - 1993
Drewermann im Gespräch mit Felicitas von Schönborn.
"Rebell
oder Prophet?"
- 1993
Drewermann im Gespräch mit Felicitas von Schönborn.
"Welches
Credo?"
- 1993
Drewermann im Gespräch mit E. Biser, hgg. v. Michael Albus.
"Ich
lasse Dich nicht, Du
segnest mich denn"
Predigten zum 1. Buch Mose - 1994
"Laßt
Euch die
Freiheit nicht nehmen - Für einen offenen Dialog in der Kirche"
- 1995
Dukumentation einer Podiumsdiskussion in Zürich vom 11.05.1992
unter dem Titel "Das Kreuz mit der Kirche". Dialogisch erörtern
Drewermann und Haag ihre Schwierigkeiten und Verbundenheiten mit Kirche
und Christentum. Zusätzlich enthalten sind die Reden beider
Theologen anläßlich der Verleihung des
"Herbert-Haag-Stiftung für Freiheit in der Kirche" an Drewermann.
"Näher
zu Gott, nah
bei den Menschen" - 1996
Im Gespräch mit Gwendoline Jarczik bekommt Drewermann die
Gelegenheit, sehr anschaulich und ausführlich seine wichtigsten
Überzeugungen und Thesen darzulegen. Aufgrund der präzisen
Schilderung seiner Lebensgeschichte, stellt diese übersichtlich
gestaltete Dokumentation eine sehr gute Einführung in sein Denken
und Werk dar und bietet auch etwas erfahreneren Drewermann-Lesern eine
gute Weiterführung.
"Der
Traum von
Menschlichkeit" - 1997
Gespräche mit Eugen Drewermann und Jacques Gaillot.
"Das
Königreich
Gottes in unserer Seele" - 1999
Predigten über die Bücher Samuel und Könige.
"Tröstet,
tröstet mein Volk" - 1999
Predigten zu der Botschaft von Elija und Jesaja, hgg. v. Bernd Marz.
"Gedanken
des Friedens,
nicht des Leidens" - 2000
Die Botschaft des Propheten Jeremia, hgg. v. Bernd Marz.
"...
auf daß ihr
wieder leben sollt" - 2001
Die Botschaft des Propheten Ezechiel.
"Und
der Fisch spie Jona
an Land" - 2001
Das Buch Jona tiefenpsychologisch gedeutet.
"Taten
der Liebe"
- 2002 / Neuauflage
Meditationen über die Wunder Jesu.

"Das
Eis schmilzt"
- 1992
Videodokumentation
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CD's: |
"Eugen
Drewermann liest aus seinen Büchern" - 1995
Texte aus den Büchern "Dein Name ist wie der Geschmack des
Lebens"; "Reden gegen den Krieg" und "Was ich denke",
mit Musik von Toto Blanke, ca. 60 min.
"Von
Tieren und Menschen"
- 1998
Zu dem gleichnamigen Buch, mit Musik von Toto Blanke, ca. 75
min.
"Vom
Leben des Menschen"
- 1998
Vorlesungen zu verschiedenen Themen, z.B. "Angst"; "Hoffnung" und
Depressionen". Doppel -CD, ca. 115 min.
"Andreas
Reibenspies singt
einen Liederzyklus von A.K. Böhm" - 1999
Nach Gedichten von Eugen Drewermann
"Frau
Holle und andere
Märchen tiefenpsychologisch gedeutet"
Mit Musik von Toto Blanke
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CD-Rom: |
"Albert
Schweitzer - Tatsachen"
Zusammen mit einem sehr schön gestalteten Begleitbuch erschien im
Jahre 2000 diese Einführung in Leben, Denken und Werk Albert
Schweitzers. Die CD-Rom enthält mehrere Videosequenzen mit Eugen
Drewermann, diese Texte sind auch im Begleitbuch abgedruckt. Buch und
CD-Rom können beim Albert
Schweitzer-Zentrum bestellt werden.
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Theateraufführung: |
"An
Euren Gott wird
niemand mehr glauben"
Auf der Grundlage seines Buches "Giordano Bruno - Der Spiegel des
Unendlichen", schrieb Drewermann dieses Theaterstück, das
einen Tag im Leben des Dominikanermönches Bruno zum Thema hat und
das 1994 von den Deutschen Kammerspielen uraufgeführt wurde.

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Sekundärliteratur: |
"Tiefenpsychologie
und
keine Exegese"
Streitschrift zu Drewermanns Bibelauslegung, von Gerhard Lohfink und
Rudolf Pesch - 1988
"Tiefenpsychologische
Deutung des Glaubens?"
Kritische Anfragen an Drewermann - 1988
"Kirche
und Glaube auf der
Couch"
Zusammenstllung von Presseveröffentlichen und Interviews zur
Auseinandersetzung um Drewermann, hgg. v. Hartmut Meesmann - 1990
"Drewermann
verstehen" -
Eine kritische Hinführung
Von Gregor Fehrenbacher - 1991
"Dokumentation
zur
jüngsten Entwicklung um Eugen Drewermann"
Hg. v. Hermann-Joseph Rick - 1991
"Der
Fall Drewermann"
Zusammenstellung ausgewählter Pressstimmen - 1991
"Der
Streit um Drewermann"
Sammlung kritischer Aufsätze, hgg. v. B. Benedikt u. A. Sobel -
1992
"Glauben
aus Leidenschaft"
Von Reinhold Gestrich - 1992
"Texte
und Träume"
Ein Gang durch das Markusevangelium in der Auslegung des Eugen
Drewermann - 1992
"Der
Streit um den Glauben
geht weiter"
Von Jürgen Jeziorowski - 1992
"Brücken
zu Eugen
Drewermann?"
Vom Konflikt zur Sache, Hg. v. Gebhard Fürst - 1993
"Phänomen
Drewermann"
Von Uwe Birnstein u. Klaus-Peter Lehmann - 1994
"Antwort auf den Mythos Drewermann" - 1994
"Drewermann
und die
biblische Exegese"
Eine methodisch-kritische Analyse, von Jörg Frey - 1995
"Die
Bibel neu entdecken"
Von Bernhard Lang - 1995
"Das
verlorene Paradies
des Eugen Drewermann"
Antwort eines Laien an einen Theologen, von M. Farine - 1996
"Theologische
Anthropologie bei Eugen Drewermann"
Von Angst, uralten Bildern und befreiender Beziehung von Klaus
Strohmaier - 1996
"Archetyp
und Offenbarung"
Die Archetypenlehre C.G. Jungs im Rahmen von Drewermanns
Offenbarungskonzeption von Thomas Schnelzer - 1999
"Drewermann und das
Problem der gegenwärtigen Sinnkrise"
Eine religionssoziologische
Untersuchung von Christel Gärtner -
2000

Einige der hier
aufgeführten Veröffentlichungen sind nicht mehr im Handel
erhältlich, ich habe sie dennoch mit aufgenommen, da manche davon
über Antiquariate erhältlich sind - ich empfehle das "Zentrale
Verzeichnis antiquarischer Bücher" ZVAB
Zudem werden viele z.Z.
vergriffene Veröffentlichungen wieder neu
aufgelegt.
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Linkliste - Vorträge, Artikel, Interviews, Rezensionen und Presseberichte: |
"Dostojewski und die Macht des Geldes"
"Tiefenpsychologie und Pädagogik" - Vortragsabschrift als pdf-Datei zum herunterladen
"Man hat uns hinein gelogen in die humanitären Kriege" - Ostermarschrede v. 8.04.07
Von Propagandalügen und dem Fall ins Desaster
"Gott ist unendlich grösser als jede Kirche" - Artikel anläßlich der Wahl Ratzingers zum neuen Papst
"Netzzeitung"-Interview zum neuen Papst
"Katholische Kirche muss von der Reformation lernen" - Deutschlandradio-Interview vor der Papstwahl
"taz"-Interwiev mit Drewermann zum Weltkirchentag
Publik-Forum: Interview mit Eugen Drewermann zu seinem Kirchenaustritt
"Der liebe Gott sieht alles" - Interview zu den Vorfällen im Priesterseminar St. Pölten, 25.07.04
"Lesen Sie vom Propheten Jona, Mr. President!" - Artikel zum bevorstehenden Irak-Krieg v. 14.03.2003
Spiegel-Interview: "Warum Bush diesen Krieg führen muß" - Teil 1 - Teil 2 (Spiegel-Archiv)
Rede
von Eugen Drewermann vom 27.10.01 in Paderborn zum 11.September, Krieg
und Terrorismus:
"Einen
Ausweg suchen aus der Blutmühle von Aktion und Reaktion, von
Gewalt und Gegengewalt"
"Stahlhelm-Pazifismus" - Artikel zum Kosovo-Krieg
"Über Krieg führt kein Weg zum Frieden" - Artikel zum Kosovo-Krieg
Artikel zu den politischen und wirtschaftlichen Folgen westlichen "Sicherheitsdenkens"
Abschrift eines
Vortrages über den Zusammenhang zwischen
Theologie und
Psychoanalyse, bzw. zw. Seelsorge und Psychotherapie
"Päpstlicher Rigorismus" - Artikel zur Abtreibungsdebatte
Artikel: "Die Kirchen versagen, die Sekten gedeihen"
Artikel: "Religion ist ein Ort von Hoffnung"
"Das Frausein wird einfach wegzensiert" - Interview zur "Marpinger Marienerscheinung"
GEO-Interview: "Gibt es Engel wirklich?"
Interview der Zeitschrift "Wohnungsloser"
Interview: Macht der Glaube glücklich? - Über Angst, Glück u. Vertrauen
"Mehr Menschlichkeit mit Tieren"
"Freiheit und Religion" - Ein Text über den Auszug aus Ägypten
Interview auf "sandammeer.at": Liebe oder wie der Mensch sein Glück findet
"Erbsünde
im
Grundwerk Eugen Drewermanns" - Magisterarbeit zu Drewermanns
Strukturen des
Bösen
|
|
Buchbesprechungen: |
"Atem des Lebens - Die Seele" setzt den Schlußstein zum "Glauben in Freiheit", 13.05.07
"Atem des Lebens" - Buchkritik.at
"Im Anfang... - Die moderne Kosmologie und die Frage nach Gott"
"Der Mensch braucht mehr als nur Moral - Über Tugenden und Laster"
"... und es geschah so" - Die moderne Biologie und die Frage nach Gott
Krieg ist Krankheit, keine Lösung
Strukturen des
Bösen, 22.05.03
|
|
Buchbesprechungen bei "sandammeer.at": |
"Hänsel und Gretel, Aschenputtel, Der Wolf und die sieben Geißlein" - Märcheninterpretationen
"Die vier Evangelien" - in der Übersetzung von Eugen Drewermann
"Der Mensch braucht mehr als nur Moral - Über Tugenden und Laster"
"Von Tieren und Menschen - moderne Fabeln
"Vom
Leben des Menschen" - Doppel-CD
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Presseberichte zu Vortragsveranstaltungen: |
"Der Mensch braucht mehr als Moral - Von Tugenden und Lastern" - Im Gespräch mit Schülern, 3.05.07
Drewermann zu Gast in der Willy-Brandt-Gesamtschule in Bergkamen
"Die zehn Gebote - Zwischen Weisung und Weisheit", Lübeck, 06/2006
"Jesus von Nazareth - Die Befreiung zum Frieden" - Eschenbach, 03/2002
"Verstehen statt verurteilen" - Drewermann im Gespräch mit Schülern, 19.03.04
Eugen Drewermanns Braunschweiger Lessing-Vortrag
Beifall für Eugen Drewermann in JVA
"Religion im Spannungsfeld zwischen Rationalität und Mystik" - Universität Chemnitz, 02/1996
Fotos von der o.g. Veranstaltung
"Jesus von Nazareth - Die Befreiung zum Frieden" - Eitorf, 02/2005
Märcheninterpretation:
"Schneeweißchen und Rosenrot" - Braunschweig, 04/2003
Wichiger
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Zusätzliche Erklärung:
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Wer sich aufgrund der hier zusammengtragenen Informationen zu Eugen Drewermann, seinen Büchern, oder auch zu Einzelaussagen äußern möchte, Fragen hat, oder sich für weitere Inforamtionen interessiert, sendet mir entsprechende Beiträge per e-Mail zu, ich werde sie baldmöglichst prüfen und ggf. beantworten.
Volker Brokop, Wuppertal

Letzte Aktualisierung: 19.11.2007
